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"Finding Dory": Neues Ende wegen aufrüttelnder Doku "Blackfish"

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Findet Dorie Poster

Disney und Pixar haben sich aufgrund der Dokumentation „Blackfish“ dazu entschieden, das Ende des geplanten Animationsfilms „Finding Dory“ abzuändern. Im „Findet Nemo“-Sequel sollte ursprünglich einer der in „Blackfish“ kritisierten maritimen Freizeitparks vorkommen.

Regisseurin Gabriela Cowperthwaite hat in den Vereinigten Staaten mit ihrer Dokumentation Blackfish für hitzige Debatten gesorgt. Der Film handelt von dem im Freizeitpark SeaWorld in Orlando lebenden Orca Tilikum, der für den Tod von drei Menschen verantwortlich gemacht wird. Blackfish zielt darauf ab, unter welchen Umständen Wale in solchen Parks gehalten werden und dass die Tiere aufgrund der nicht artgerechten Lebensbedingungen schwere Störungen davontragen.

Der Aufschrei, den Blackfish ausgelöst hat, ist bis zu Pixar durchgedrungen: Das zur Walt Disney Company gehörende Animationsfilmstudio plant einem Bericht der „New York Times“ zufolge offenbar, das geplante Ende des Findet Nemo-Sequels Finding Dory abzuändern. Der bisherige Schluss zeigt die vergessliche Fischdame Dory, wie sie mit einem befreundeten Wal einen maritimen Vergnügungspark aufsucht. Nach der aufrüttelnden Doku Blackfish wollen Pixar und Disney dieses heiße Eisen offenbar nicht mehr anfassen. Noch ist Finding Dory in einer frühen Phase, Änderungen sind noch recht einfach zu bewerkstelligen. In den deutschen Kinos soll der Animationsfilm am 03. Dezember 2015 starten.

Es gibt aber auch gute Nachrichten von Finding Dory: Auf der Messe D23 wurde bekannt gegeben, dass Eugene Levy (American Pie: Jetzt wird geheiratet!) und Diane Keaton (The Big Wedding) Dorys Eltern Charlie und Jenny sprechen werden und dass Ty Burrell (Modern Family) dem Beluga-Wal Bailey die Stimme leiht.

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