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TV-Komödie: Ein Steuerberater und eine Finanzbeamtin verlieben sich und begegnen sich als berufliche Kontrahenten wieder...

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Kritikerrezensionen

  • Finanzbeamte küsst man nicht: TV-Komödie: Ein Steuerberater und eine Finanzbeamtin verlieben sich und begegnen sich als berufliche Kontrahenten wieder...

    Wenn es doch mehr Finanzbeamtinnen vom Schlage Rebecca Immanuels gäbe: Man sähe der nächsten Betriebsprüfung mit Freuden entgegen, und dem Staat ginge es auch besser. Sie haben sich gesucht und gefunden, aber sie stehen nun mal auf verschiedenen Seiten: Steuerberater Stefan Ahrens (Heio von Stetten) und Betriebsprüferin Ulrike Stechlin (Rebecca Immanuel) laufen sich bei der Hochzeit von Stefans Schwester über den Weg. Der Funke springt sofort über, doch die nächste Begegnung steht unter ungleich ungünstigeren Sternen: Beide sind von ihren Chefs zur Betriebsprüfung des Hotels Auerwald verdonnert worden. Und weil Stefan, völlig in den Stadtplan vertieft, die Finanzbeamtin mit einer ganzen Kaskade Pfützenwasser übergießt, ist der Start in eine freundliche gemeinsame Zukunft erst mal vertagt. Außerdem legt seine Kontrahentin einen ungesunden Ehrgeiz an den Tag: Der knifflige Fall soll ihr die Beförderung zur Abteilungsleiterin einbringen. Was beide nicht ahnen: Die besten Jahre des ehrwürdigen Hauses lagen noch vor dem Weltkrieg; man könnte allenfalls darüber streiten, vor welchem. Faktotum Ellermann (Alfred Müller) lässt Hotelbesitzerin Adele Auerwald (Gisela Trowe) schon seit langem darüber im Unklaren, dass die Insolvenz immer wieder nur durch Tricks vermieden werden konnte. Dank kleiner Aufmerksamkeiten hat der zuständige Finanzbeamte beide Augen zugedrückt. Jetzt droht der Schwindel aufzufliegen; es sei denn, Steuerberater und Betriebsprüferin arbeiten zusammen. Doch die beiden haben sich gerade den Krieg erklärt. Natürlich nimmt schon die erste Szene, wenn sich Ulrike und Stefan zu jubilierender Musik und in Zeitlupe tief in die Augen schauen, den Schluss vorweg. Und weil Heio von Stetten die übliche Rolle des tollpatschigen Sympathieträgers spielt, der rätselhafterweise ebenso solo ist wie seine schöne Gegenspielerin, bleibt Autor Axel Plogstedt auch kaum Spielraum. Den wiederum nutzt er geschickt, weil die Nebenfiguren weit mehr sind als bloß Stichwortgeber. Die schönste Rolle spielt dabei Alfred Müller: Portier Ellermann ist seiner Chefin in stiller Zuneigung ergeben und bereit, alles zu tun, um sie vor Kummer zu bewahren. Gegenentwurf zur verschworenen Hotelgemeinschaft ist das Finanzamt, wo Ulrikes Konkurrent um die Beförderung (Jürgen Tarrach) nach Kräften intrigiert. Gabi Kubach inszenierte die auch in weiteren Rollen namhaft besetzte romantische Komödie unspektakulär, aber durchaus sympathisch. Ein netter, letztlich aber harmloser Film, der genauso gut aus der Romanzenschmiede Degeto stammen könnte. tpg.

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