Fighting Temptations

   Kinostart: 08.07.2004
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Filmhandlung und Hintergrund

Musical-Comedy über einen New Yorker, der eine Erbschaft nur unter der Bedingung antreten darf, dass er in seinem Heimatkaff einen Gospelchor gründet.

Der nicht besonders bibelfeste New Yorker Werbefuzzi Darrin Fox (Cuba Gooding jr.) wurde gerade von seinem Job gefeuert. Zum Glück gibt es da noch ein stattliches Erbe. Doch bevor er davon einen Cent bekommt, muss er erst dem letzten Willen seiner verstorbenen, sittenstrengen Tante Sally entsprechen: Er soll daheim im ungeliebten Kuhweiler den örtlichen Gospelchor der Neulah Baptist Church auf einen demnächst anstehenden Chor-Wettbewerb einstimmen. Ahnungslos in derlei Dingen bittet er die zunächst nicht allzu begeisterte, doch immerhin sangesfeste Jugendfreundin Lilly (Beyoncé Knowles) um Hilfe.

Oscar-Preisträger Cuba Gooding jr. („Besser geht’s nicht„) begibt sich mal wieder augenrollend auf Slapstick-Terrain in dieser musikalischen Culture-Clash-Komödie. Jonathan Lynn („Keine halben Sachen„) inszenierte im Auftrag von MTV.

Darrin Hill hat gerade seinen Job bei einer New Yorker Werbeagentur verloren. Da kommt die Nachricht gerade richtig, dass er als einziges noch lebendes Familienmitglied von seiner Tante 150.000 Dollar geerbt hat. In seinem Heimatkaff stellt er jedoch fest, dass das Testament von ihm die Gründung eines Gospelchors verlangt, der den jährlichen Gospelwettbewerb gewinnen soll.

Ein wahrhaft abtrünniges Schäfchen ist dieser Darrin Hill, ein Schlitzohr, ein Stadtneurotiker, ein Großmaul, ein ewiger Herzensbrecher - und obendrein dauernd bis über beide Ohren verschuldet. Da verliert er auch noch seinen Job. Halb so schlimm, denkt er sich. Denn gerade hat ihn die Nachricht ereilt, dass er von seiner ebenso lieben wie gottesfürchtigen Tante 150.000 Dollar geerbt hat. Einziger Haken: Er muss in seinem Heimatkaff einen Chor gründen und den jährlichen Gospelwettbewerb gewinnen.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

    1. The Fighting Temptations ist der Name des von Darrin neu gegründeten Gospelchors, der sich aus den vielfältigsten Menschen zusammensetzt, die man sich wohl denken kann. So steht dort ein Mörder, mit Handschellen gefesselt, neben einer puritanischen Dame, ein Liebespaar neben einem Blues-singenden Friseur und begleitet wird das Ganze von einem bärtigen Alkoholiker, der aussieht, als wohne er unter einer Brücke. Doch eines hält die Gruppe zusammen: Sie können alle wirklich singen. Und das ist kein Wunder. Schließlich treffen hier zahlreiche Stars der Musikszene aufeinander: Darunter Beyoncé Knowles (Destiny´s Child), Faith Evans (R&B & HipHop), Angie Stone (Soul & R&B), T-Bone (HipHop & Gospel) oder die Gospel-Ikone Reverend Shirley Caesar. Doch Gesangstalent und gutes Aussehen allein genügen nicht, um eine mangelnde Schauspielerfahrung auszugleichen. Und so ersetzt Cuba Gooding Jr. das fehlende Spiel seiner Partnerin mit einer doppelten Portion Komik. Komik, die auch in scheinbar dramatischen Situationen nicht zu kurz kommen darf und deshalb hin und wieder etwas fehl am Platz wirkt. Einmal begonnene Rollen werden ohne Variation und ohne wirkliche Entwicklung der Figuren ausgespielt. Und so werden etwa der ewig komische Darrin als auch die ewig nörgelnde Paulina bald langweilig.

      Nach einem sehr schwungvollen und amüsanten Anfang geht dem Film recht schnell die Puste aus. Er verliert sich leicht in kurzweiligen Albernheiten und wird zudem durch allzu schnell abgebrochene Gesangsnummern geschmälert.

      Herausgekommen ist ein Gospel-Musical mit einigen guten Liedern, talentierten Sängern und einem lustigen Cuba Gooding Jr. Dabei entfaltet der Film leider nicht den Witz und Charme, den etwa seinen stilistischen Vorgänger Sister Act auszeichnete.

      Fazit: Gute Sänger, ein witziger Cuba Gooding Jr. und doch kein wirklich mitreißender Film.
    2. Fighting Temptations: Musical-Comedy über einen New Yorker, der eine Erbschaft nur unter der Bedingung antreten darf, dass er in seinem Heimatkaff einen Gospelchor gründet.

      Wenn bereits zwei Gospelsongs angestimmt werden, bevor die Openingcredits abgelaufen sind, weiß man, worauf der Hauptmerk der musikalischen Komödie mit Cuba Gooding Jr. und Beyoncé Knowles liegt. So hebt die MTV-Films-Produktion eine Reihe von enthusiastisch-energievoll vorgetragenen Gospel-, R&B-, Soul- und Rap-Songs hervor, während der stark von „Sister Act 2“ inspirierte Plot eher zweitrangig anmutet.

      Für das Drehbuch der züchtig humorvollen Kirchenchor-Comedy ist Elizabeth Hunter zuständig, die sich zuvor als Autorin der TV-Serie „ER“ übte. Protagonist der von Jonathan Lynn („Keine halben Sachen“) inszenierten Fisch-aus-dem-Wasser-Story ist der hoch verschuldete New Yorker Werbefachmann Darrin Hill (Gooding), der aufgrund einer Flunkerei gefeuert wird. Da kommt ihm die Nachricht einer Erbschaft von seiner Tante gerade recht. Er begibt sich ins Südstaatenstädtchen Monte Carlo, wo er aufgewachsen ist. Doch mit dem 150.000-Dollar-Erbe ist eine Bedingung verbunden: Darrin muss den örtlichen Kirchenchor übernehmen und dessen Zulassung zum jährlichen Gospelwettbewerb erreichen. In Folge entfaltet sich die Geschichte nach altbekannter Fasson: der zunächst dissonante Chor wird perfekt eingestimmt; der romantische Aspekt wird mit der umwerfenden Nachtclubsängerin und Chorsolistin Lilly (R&B-Superstar Knowles brilliert als wahrer Ohren- und Augenschmaus, wenn auch nicht als Schauspielerin) abgedeckt und schließlich unterzieht sich die Hauptfigur auch noch einer persönlichen Läuterung.

      Oscar-Gewinner Gooding („Spiel des Lebens“) läuft auch hier mit weit aufgerissenen Kulleraugen zu hyperaktiver Form auf und tanzt und grinst, was das Zeug hält und schlägt sogar seinen Markenzeichen-Salto. In komödiantischen Nebenrollen unterstützen ihn Mike Epps als Einheimischer, LaTanya Richardson als biestige ehemalige Chorleiterin und Steve Harvey als geschäftiger DJ. Die illustre musikalische Besetzung umfasst neben Beyonc Knowles, auch Faith Evans, Angie Stone, die O’Jays (legen eine hinreißende Acapella-Nummer hin) und die beiden Rapper T-Bone und Montel Jordan. Einige der Lieder sind regelrecht hitverdächtig, was dem Soundtrack ordentliche Verkaufszahlen bescheren sollte. Die Komödie erweist sich insgesamt als brave Familienunterhaltung, die vor allem auf ältere Gospelfans ausgerichtet ist, dem jungen Publikum allerdings nicht unbedingt zusagen wird. ara.

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      Obwohl wir die Filmkritik zu Jonathan Lynns „The Fighting Temptations“ bereits seit einiger Zeit online haben, können wir erst jetzt die Hintergrundinformationen zum Film präsentieren. Dies sind u.a. der Langinhalt, die Produktionsnotizen, Der Produktionsprozess und Material über Die Musik.

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      Kino.de Redaktion  

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