Nach der Ausstrahlung eines Medienmagazins des Norddeutschen Rundfunks muß sich jetzt die Sängerin und Autorin Senait Mehari mit ihrer Biografie „Feuerherz“ vor Gericht verantworten. Senait Mehari berichtet in ihrer Biografie über ihre Kindheit als angebliche Kindersoldatin während des Krieges zwischen Eritrea und Äthiopien. Das NDR-Medienmagazin hatte Senait Mehari mit Recherchen konfrontiert, nach denen wesentliche Teile ihrer Biografie falsch seien.  Darüber hinaus verlangen mehrere Kläger Widerrufe und Unterlassungen, sowie eine Geldentschädigung. Die Kläger wehren sich vor Gericht gegen Meharis Darstellung, die gemeinsam besuchte Schule in einem Lager der eritreischen Rebellenorganisation ELF sei ein militärisches Ausbildungscamp für Kindersoldaten gewesen. Das Amtsgericht Tiergarten in Berlin hat bereits einen Strafbefehl gegen Senait Mehari erlassen. Wegen übler Nachrede soll die Sängerin 9.000 Euro zahlen.

Das Buch über Meharis Leben inspirierte Regisseur Luigi Falorni für den Kinofilm „Feuerherz“, der als deutscher Beitrag im Wettbewerb der Berlinale (7.-17.02.2008) gezeigt wird.

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