Die gestrige Premiere von Luigi Falornis Feuerherz sorgt für Aufsehen auf der Berlinale. In der Romanadaption geht es um Awet, ein kleines Mädchen (Letekidan Micael), dass durch verschiedene Umstände zur Kindersoldatin wird und am Befreiungskrieg von Eritrea teilnimmt. Schon vor der Premiere versammelten sich einige Afrikaner, die den Streifen diskriminierend, nicht der Wirklichkeit entsprechend und überzogen empfanden. Auch der gleichnamige Roman von Senait Mehari, der lediglich als Inspiration für den Film diente, wurde im Vorfeld vehement angegriffen. Daher holte sich der Regisseur für die Pressekonferenz Rückenstärkung von Günter Haverkamp von der Aktion Weißes Friedensband. Er erklärte den Begriff Kindersoldaten und bestätigte, dass es tatsächlich Kindersoldaten in Eritrea gab. Dem Regisseur selbst ging es aber nicht darum, Politik zu machen, sondern er wollte die Geschichte eines Mädchens erzählen und zeigen, wie dieses Mädchen den Krieg sieht.

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