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Fakten und Hintergründe zum Film "Feuerherz"

Fakten und Hintergründe zum Film "Feuerherz"
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Produktion: Eine universelle Geschichte

„Es geht hier nicht um mich als Person, sondern um alle Kinder, die im Krieg gelitten haben“(Senait G. Mehari, Autorin)

Die Produzenten Andreas Bareiss und Sven Burgemeister waren von Senait G. Meharis Geschichte und ihrem Engagement sofort beeindruckt und griffen den Stoff auf. „Kinder sind unsere Zukunft. Das ist nicht nur ein Satz! Das Unrecht an den Kindern in Eritrea hat durch Senaits Buch FEUERHERZ ein Gesicht bekommen. Es geht darum, Kinder in Zukunft nicht zu instrumentalisieren. Ihnen keine Waffen in die Hand zu geben und sie nicht das Töten zu lehren. Ein Thema, welches uns alle zu interessieren hat“, so beschreiben die Produzenten ihre Motivation als Deutsche diesen afrikanischen Stoff aufzugreifen.

Produktion: Ein Regisseur

Von Beginn an hatten die Produzenten das Ziel, einerseits möglichst tief in die Thematik einzusteigen, andererseits aber auch den Zuschauer emotional an die Geschichte zu binden. „Unser Anliegen ist, ein schwieriges Thema aus einer Nische herauszuholen, in der es normalerweise nur ein kleines Publikum hat. Und das geht nur, wenn es gelingt den Film auch als Erzählung zu sehen, ohne den moralischen, sozialen und politischen Gehalt der Geschichte zu schmälern“, sagt Andreas Bareiss.

Um dieses Gleichgewicht zu erreichen ging man ungewöhnliche Wege. „Eine ganz maßgebliche Entscheidung hierbei war es, Luigi Falorni für die Regie zu verpflichten. „Dass wir einen Dokumentarfilmregisseur für diesen Spielfilm ausgesucht haben, daran kann man schon den filmischen und inhaltlichen Ansatz erkennen“, erklärt Sven Burgemeister. Die Idee war von Anfang an, mit Laien, mit Eritreern zu arbeiten und in deren Landessprache, Tigrinya zu drehen“, so Andreas Bareiss.

Der in Italien geborene und aufgewachsene Falorni hat bereits mit dem Dokumentarfilm DIE GESCHICHTE VOM WEINENDEN KAMEL (2003), den er zusammen mit der Co- Regisseurin Byambasuren Davaa umsetzte, gezeigt, dass er einen sehr einfühlsamen und intensiven Blick für andere Kulturen und darin verwurzelte Geschichten hat. Andreas Bareiss und Sven Burgemeister setzten sich mit Luigi Falorni zusammen und baten ihn einmal aufzuschreiben, wie er sich den Film vorstellt: „Als wir es gelesen hatten, waren wir beide der Meinung, Luigi soll auf jeden Fall das Drehbuch schreiben. Es wurde schnell klar, dass Luigi das richtige Gefühl für den Stoff hatte“, erzählt Sven Burgemeister.

Auch für den Regisseur bedeutete dies zunächst einmal zu recherchieren, Fragen zu stellen und Informationen zu sammeln. „Eines war für mich klar: Ich wollte nicht den ‚Film zum Buch’ machen. Es ging darum, Senait Meharis Geschichte als Inspiration zu verstehen, sie als eine universelle Geschichte um ein Mädchen im Krieg zu erzählen“, sagt Luigi Falorni.

Produktion: Willkommen in Afrika?

Nachdem man so den richtigen Ansatz für das Drehbuch gefunden hatte, widmete man sich der Produktion. Der Film musste in Afrika gedreht werden, am Besten natürlich in Eritrea selbst. Doch trotz großer Bemühungen hat die Regierung von Eritrea keine Drehgenehmigung erteilt. „Wir haben uns sehr darum bemüht, an Originalschauplätzen in Eritrea zu drehen. Wir haben alle Drehbuchfassungen an die Eritreische Regierung geschickt – wir haben glaubhafte und nachzurecherchierende Anmerkungen ins Drehbuch eingearbeitet“, so erklärt Andreas Bareiss. „Mit dem Schreiben vom 17.04.2007 teilte uns die eritreische Regierung folgende Begründung für die Ablehnung des Projektes mit: ‚Zu keinem Zeitpunkt in der Geschichte des eritreischen Unabhängigkeitskampfes wurde Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren der Dienst an derWaffe gestattet. Solche Jugendliche, die sich heimlich aus den Schulen entfernten, um aus freien Stücken aktiv am Befreiungskampf teilzunehmen, wurden nachweislich zurück zu ihren Schulen und Betreuungsorten geschickt.’ Sie wollen einfach nicht zugeben, dass sie in ihrer Vergangenheit nachweislich gegen eine UNO- Konvention verstoßen haben“, erklärt Andreas Bareiss. Aufgrund dieser Ablehnung musste man sich einen anderen Ort suchen, der Eritrea glaubhaft gleichkam.

Luigi Falorni hat zuvor bereits in Eritrea gewesen, in den Gebieten, wo sich die Kämpfe zugetragen haben, und hatte deshalb eine sehr genaue Vorstellung, wie die Drehorte und Schauplätze aussehen sollten. Man fand sie schließlich in Lodwar, im NordenKenias. Die Region um Lodwar ist dem eritreischen Tiefland extrem ähnlich: trocken,monochrom, eintönig mit wenig Vegetation aber sehr interessanten Steinlandschaften. Allerdings war dieser Landstrich äußerstungeeignet für ein Filmteam. Denn er liegt sehr weit abseits aller gängigen Routen, weit weg von Nairobi und seiner Infrastruktur. Immerhin musste man Tonnen von Ausrüstung und 150 Menschen dort hinbringen und mit Strom und Trinkwasser versorgen können. Doch Luigi Falorni blieb hartnäckig: „Als ich da war habe ich nicht Kenia gesehen, sondern Eritrea. Wir hatten unser Hauptmotiv, unseren trockenen Fluss und alles andere. Jetzt musste man eben einen Weg finden das Team und das Equipment dorthin zu transportieren und zu versorgen.“

Doch weit mehr Probleme als die Locationsuche sollte die Suche nach den Darstellern machen. „Hartnäckig verfolgten wir den Plan mit Eritreern und auf Tigrinya, der eritreischen Landessprache, zu drehen. Darum haben wir ein Casting in Nairobi veranstaltet. Das war zwar sehr erfolgreich, es kamen viele Leute aus der eritreischen Gemeinde, aber als sie erfahren haben, um welches Thema es im Film ging, ist die Hälfte von ihnen aus Angst wieder verschwunden.“, erzählt Luigi Falorni über die ersten Vorbereitungen.

Die Angst der potentiellen Darsteller aus Eritrea war teilweise berechtigt, wie bald auch das Filmteam feststellen musste. „Man kann sagen, dass die eritreische Regierung und ihre Anhänger diesen Film nicht wollen. Wen sie zu fassen kriegen, dem machen sie das auch persönlich und unmissverständlich klar“, beschreibt Andreas Bareiss die Situation.

Und auch Kamerafrau Judith Kaufmann bestätigt die schwierige Sicherheitslage während der Vorbereitungen: “Es war schon komisch vor dem Zimmer einen Sicherheitsmann mit einer Kalaschnikow stehen zu haben. Das zeigt die Brisanz der Situation sehr deutlich.“ Und die Schwierigkeiten gingen weiter. „In Schauspielworkshops haben wir dann mit eritreischen Kindern und Erwachsenen begonnen zu arbeiten. Allesamt eritreische Flüchtlinge, die ihre eigene Geschichte zu erzählen wussten. Wir wollten aus ihnen keine Schauspieler machen, aber wir wollten verstehen, was das für Menschen sind und welcher Mensch zu welcher Filmrolle passt. Besonders bei den Erwachsenen, die den Krieg damals als Kinder und Jugendliche selbst erlebt hatten, war die Motivation bei dem Film mitzumachen sehr stark. Nach mehreren Monaten waren wir schließlich am Ziel, wir hatten unseren Cast vollständig.

Ungefähr fünf Tage vor Drehbeginn kamen dann die ersten Absagen von Darstellern. Sie hatten terrorisierende Anrufe bekommen mit dem eindringlichen Hinweis, nicht an diesem Film teilzunehmen, ansonsten hätte dies schwere Konsequenzen für sie und ihre Familien. Manche kamen ins Produktionsbüro und haben unter Tränen gesagt: ‚Ich möchte es gerne machen, aber es ist zu gefährlich für mich und meine Familie’“, schildert Luigi Falorni. So kam es, dass die Produktion fünf Tage vor Drehbeginn plötzlich fast den kompletten Cast verloren hatte.

Der Film stand vor dem Aus. „Der Produktionsleiter war noch in Nairobi, ich war mit Judith in Lodwar, um vorzubereiten und wir hatten plötzlich fast keine Darsteller mehr. Sämtliches Gerät, das ganze Filmteam war bereits eingeflogen, die Produktionsfirma hatte hohe Kosten auf sich genommen und wir hatten noch genau zwei Tage, um unsere Darsteller zu finden“, so der Regisseur über diesen Alptraum. Und auch Andreas Bareiss erinnert sich: “In diesen Tagen und überhaupt während des gesamten Drehs haben die Leute des Teams unglaublichen Einsatz und große Loyalität gegenüber dem Regisseur gezeigt. Das habe ich in diesem Maße selten erlebt, noch dazu unter so extremen Bedingungen.“

Produktion: Die letzte Chance

Doch was aus der Not geboren wurde, funktionierte erstaunlich gut. An einem einzigen Tagmusste der Regisseur seine Darsteller finden und sie dazu motivieren, bei FEUERHERZ mitzumachen. Er fand die geeigneten Darsteller ausgerechnet in einem Flüchtlingslager der UNCHR in Kakuma im Norden von Kenia, wo auch viele Eritreer und Äthiopier untergebracht sind. „Es war ein Tag, an dem auf beiden Seiten der Abstand zwischen den unterschiedlichen Welten gelöscht wurde. Plötzlich standen sich da nur Menschen gegenüber, nicht Flüchtlinge und Filmemacher. An diesem Tag sind Beziehungen entstanden, die lange Jahre anhalten werden“, erinnert sich Luigi Falorni. Doch nun mussten diese neuen Darsteller in Deutschland von der Produktion abgesegnet werden. Falls jetzt ein Zögern gekommen wäre, wäre das das definitive Aus für das Projekt gewesen, das war Falorni klar.

Produktion: Hindernissen

Mit dem wunderbaren Cast und dem Team vor Ort konnte der Dreh wie geplant beginnen. Doch auch jetzt stellten sich die Dreharbeiten zu FEUERHERZ als echtes Abenteuer heraus. „Wir haben in Afrika gedreht und da war mir schon klar, dass nicht alles hundertprozentig laufen wird. Wir hatten umgekippte LKWs, eingestürzte Brücken, Regen, wo eigentlich keiner sein sollte, Flüsse, die unpassierbar waren etc. Die Kenianer in unserem Team kannten das und blieben gelassen. Ich komme aus Italien undkann mit Chaos umgehen, aber für das deutsche Team war es hart. Doch sie haben es alle wunderbar gemeistert“, so der Filmemacher.

Für Kamerafrau Judith Kaufmann war der Dreh in Kenia eine einzigartige Erfahrung. „Es hat mich sehr gereizt mit einem gemischten Team aus Deutschen und Afrikanern zu arbeiten. Hinzu kam noch, dass der Film in einer mir fremden Sprache gedreht wurde und die Darsteller allesamt Laien waren. Ich habe noch nie so lange im Ausland gedreht und dieFarben in Afrika sind einfach ein Geschenk für jeden Kameramann.“Natürlich war dabei die Arbeit mit den Laiendarstellern, die noch dazu Kinder und Jugendliche waren und das Drehen auf Tigrinya eine wirkliche Herausforderung. „Die Kamera und auch der Zuschauer sollen die Geschehnisse durch die Augen der Hauptcharaktere wahrnehmen. Dabei war es das Ziel, die einfachen und prägnanten Bilderaus der Welt der Kinder zu erzählen und sie als Kontrast zu der Härte der Geschichte zu benutzen“, so Regisseur Falorni.

Das Team um den Regisseur wurde dabei absichtlich so klein wie möglich gehalten. „Wir wollten ein eher kleines Team haben, denn so war die Chance größer, die spontanen Reaktionen der Kinderschauspieler einzufangen“, so der Filmemacher. Die Arbeit mit Kindern macht es immer schwerer, den Drehplan einzuhalten, aber wenn diese Kinder dann auch noch Laiendarsteller sind und keinerlei Erfahrung mit der Schauspielerei haben, wird dies schier unmöglich. „Man muss dann drehen, wenn die richtige Energie und Konzentration da ist. Das ist bei Kindern nicht auf Knopfdruck vorhanden. Man muss sie genau beobachten und abwarten, bis sie wirklich bereit sind“, erzählt Falorni seine Vorgehensweise. Dies bedeutete eine sehr flexible Arbeit im Umgang mit der Kamera. „Für die Kamera ist ein Dreh mit Kindern nie leicht, weil man ja auf deren Augenhöhe filmen muss. Sprich, wir mussten Aufhängungen für die Kamera bauen. Gleichzeitig mussten wir aber klein und flexibel arbeiten, denn wir mussten uns zwischen den Kindern bewegen. Man muss immer aufpassen, dass man die Momente nicht verpasst, in denen etwas passiert und die Kinder voll da sind“, so Judith Kaufmann zu ihrer Arbeit.

Regisseur Luigi Falorni ist dann auch voll des Lobes: „Judith und ihr Team haben unter harten Bedingungen gearbeitet: Hitze, Enge, zeitlicher Druck. Man ist eben nicht im Studio, wo alles möglich ist. Trotzdem hatte ich nie das Gefühl, das etwas fehlt. Ich habe so viel von ihr gelernt und kann nur enorm dankbar sein.“ FEUERHERZ wurde in der eritreischen Landessprache Tigrinya gedreht, was am Set einen ziemlichen Sprachmix zur Folge hatte. Dazu Regisseur Falorni: „Man kommt sehr schnell in den Rhythmus einer Sprache. Ich kenne das vonfrüheren Filmen, wie etwas DIE GESCHICHTE VOM WEINENDEN KAMEL (2003), wo wir mit Mongolen gedreht haben. Das Bemerkenswerte ist, dass das Nichtverstehen der Sprache die Konzentration auf das Spiel noch erhöht. Man wird dadurch offener für die Gesamtwahrnehmung der Szene. Die unterschiedlichen Sprachen waren also keine wirkliche Hürde, sondern oft sogar förderlich für den kreativen Prozess“, weiß der Regisseur.

Produktion: Die Darsteller

Besonders die Arbeit mit seiner kleinen Hauptdarstellerin Letekidan Micael begeisterte den Filmemacher. Die zehnjährige Letekidan lebte bei ihrer Tante in Nairobi. Ihre Mutter ist inzwischen als Flüchtling in Europa und mehrere ihrer Brüder leben noch in Eritrea. Wie viele eritreische Familien, die als Flüchtlinge das Land verlassen haben, hat es auch Letekidans Familie sehr schwer, wieder zueinander zu finden,denn oft fehlen die notwendigen Visa und die finanziellen Mittel.

Die kenianischen Casting Agenten fanden Letekidan in Nairobi und schickte Videobänder von ihr nach Deutschland, wo Luigi Falorni sie sah und sofort wusste, dass sie seine Hauptdarstellerin sein würde. „Sie war beim ersten Treffen in Nairobi sehr schüchtern und hatte damals eine sehr auffällige Kopf- und Körperhaltung. Sie hat immer von unten nach oben geguckt, den Kopf zwischen den Schultern eingezogen. Das war das erste, was ich ihr gesagt habe: ‚Du sollst Dich nicht schämen. Du musst deinen Kopf aufrecht halten. Und dashat sie gemacht! Wenn man sie jetzt sieht, wie sie durch ihr Leben stolziert und sich vornichts fürchtet. Es war das größte Glück für diesen Film, dass wir sie gefunden haben. Siehat eine einzigartige Ausstrahlung und ich glaube, dass sie das Kinopublikum mitreißen wird!“, so der begeisterte Regisseur. Und auch Andreas Bareiss hat großen Respekt vor der Leistung der kleinen Hauptdarstellerin: „Sie hat das ganze Team begeistert. Ein ganz unglaublicher Mensch diese kleine Dame“.

Nach Drehschluss wartete eine große Überraschung auf Letekidan, die eigentlich damit rechnete, zurück nach Nairobi und zur Schule zu gehen. Die Produktionsfirma half ein wenig nach und so gelang es, das kleine Mädchen zu ihrer Mutter nach Europa zu bringen, wo sie inzwischen mit ihr zusammen lebt und politisches Asyl beantragt hat. Dies geschah nicht zuletzt auch, weil man um die Sicherheit von Letekidan und ihrer Familie besorgt war. Generell war es für die Produzenten und den Regisseur eine intensive Erfahrung mit ihren afrikanischen Darstellern zu arbeiten.

So erzählt Andreas Bareiss: “Jeder unserer Darsteller hat eine eigene Geschichte, die ganz unmittelbar mit den Ereignissen und der Zeit, die unser Film erzählt, zu tun hat. Ich kann mich nur auf die Gespräche in den Flüchtlingslagern berufen. Die Menschen sind froh, dass so ein Film entstanden ist, weil sie sicher waren, dass die Welt erfahren sollte, wie es gewesen ist. Diese Leute haben kein Sprachrohr, so etwas wie Pressefreiheit existiert in Eritrea gar nicht. Es gibt nur die offizielle Version der Ereignisse und unser Film zeigt eine andere Sichtweise darauf.“

Die Produzenten hoffen, dass man den Film auch in den Flüchtlingslagern in Kenia zeigen dürfen wird. Nicht zuletzt, um den Menschen dort Mut zu machen, ihre eigenen Geschichten zu erzählen. „Ich bin überzeugt davon, dass man Menschen Anerkennung und Selbstbewusstsein vermitteln kann, indem man sich für ihre Geschichte interessiert“, so Sven Burgemeister. Und Luigi Falorni schließt sich dieser Sichtweise an: „Ich hoffe, dass der Film für Eritrea etwas bewirkt, aber das liegt nicht in meiner Hand. Vielleicht kann der Film denjenigen eine Stimme geben, die sich sonst nicht trauen dürfen, ihre Meinung zu sagen.“.