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Fear Dot Com

Kinostart: 17.07.2003
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Filmhandlung und Hintergrund

Horror-Cyber-Thriller um eine gruselige Mordserie unter Internetsurfern in New York.

In New York werden unabhängig voneinander Leichen von Menschen gefunden, deren Körper allesamt Blutaustritte aus diversen Gesichtsöffnungen und den selben angstverzerrten Gesichtsausdruck aufweisen. Nachdem ein Virus als Todesursache ausfällt, stoßen Detektiv Mike Reilly (Stephen Dorff) und Gesundheitsbeamtin Terry Huston (Natascha McElhone) auf eine geheimnisvolle Website voll erlesener Scheußlichkeiten, bei der sämtliche Todesopfer kurz vor ihrem Ableben zu Gast waren.

Tod durch das, was Du (ja, Du!) am meisten fürchtest, verspricht „Feardotcom“, der neueste Hightech-Horrorthriller aus der wunderbaren Welt der Bits und Bytes. Mit Stephen Rea und uns Udo Kier.

Welche Gefahren das Internet in sich birgt, muss die junge Gerichtsmedizinerin Terry erfahren, die zusammen mit einem Polizisten eine Reihe mysteriöser Todesfälle von Internet-Surfern aufklärt. Allen gemeinsam war der Besuch auf einer bestimmten Internet-Seite. Bald befinden sich die beiden selbst im Sog der Ereignisse, aus dem es kaum ein Entrinnen gibt.

Welche tödlichen Gefahren das Internet so in sich birgt, muss Gerichtsmedizinerin Terry erfahren, die mit einem Polizisten eine Reihe mysteriöser Todesfälle von Internet-Surfern aufklären soll. Dabei stoßen beide auf die Spur eines brutalen Serienkillers, der junge Frauen bis aufs Blut quält und eine interessierte voyeuristische Gemeinde live im Internet daran teilhaben lässt. Als sich Terry selbst auf der mörderischen Website einloggt, scheint es kein Entrinnen vor dem Tod zu geben.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Fear Dot Com: Horror-Cyber-Thriller um eine gruselige Mordserie unter Internetsurfern in New York.

    Wer glaubt, der größte Terror im Internet ginge von Festplattenkillern, Dialern oder dem globalen Mitteilungszwang aus, den belehrt diese europäisch-amerikanische Koproduktion eines Besseren. Wirklich fürchten muss man eine Website, die neugierige User mit grausamen Bildern konfrontiert und sie innerhalb von zwei Tagen mit Hilfe ihrer eigenen Urängste in den Tod schickt. Hinschauen bedeutet also Selbstmord - keine idealen Voraussetzungen für einen Film, der auf den Spuren von „The Ring“, „The Shining“ und manchen Inspirationen mehr sein Publikum sucht.

    Wenn Paris in Texas liegt, US-Provinz auch in Dänemark („Dancer in the Dark“) oder ein Steven Seagal-Actioner („Halbtot“) auch in Berlin vorstellbar ist, kann man New York auch in Luxemburg finden. Dort nämlich, in alten Fabrikhallen und Industrieanlagen, wurde dieser Thriller gedreht, der in klaustrophobischen Bildausschnitten aus der Not eine Tugend macht und in seiner visuellen Gestaltung auch deutlich mehr überzeugt als in seinem erzählerischen Unterbau. Um noch düsterer als „Sieben“ zu wirken, ist New York hier beleuchtungstechnisches Entwicklungsgebiet, selbst wenn Tatorte untersucht oder Obduktionen vorgenommen werden. Der Griff zum Lichtschalter, ein konditioniertes Verhaltensmuster beim modernen Menschen, fehlt - wie auch jede Spur von einem brutalen Serienkiller (Stephen Rea), der junge Frauen bis aufs Blut in den Tod quält und eine interessierte Surfgemeinde live im Internet daran teilhaben lässt. Ist er auch verantwortlich für eine Reihe mysteriöser Todesfälle, für den Schrecken, der den Opfern nach dem letzten Atemzug ins Gesicht gemeißelt zu sein scheint? Das fragen sich Stephen Dorff („Blade“) als Detective und Natasha McElhone („Solaris“) als Beauftragte des Gesundheitsamts. Vielleicht auch der eine oder andere Zuschauer, der weder „The Ring“ noch andere aktuellere Horrorfilme gesehen hat und bei kleinen Mädchen, die sich plötzlich materialisieren, noch nicht reflexartig das Weite sucht.

    „Feardotcom“ ist ein Geisterfilm, in dem die Prämisse einer Website, die jeden ihrer Zuschauer tötet, weniger schreckt als der Intellekt auftretender Figuren. Hier suchen naive Blondinen nachts in Fabrikhallen Sozialkontakte, hier starrt man in dunklen Räumen und grundsätzlich allein auf die Gewaltbilder versprechende Website, deren halluzinogene Reaktionen dann keiner realistisch entwerten oder zumindest beobachten kann. Vergleichbare Unvernunft, wenn auch ohne sadistischen Voyeurismus, sah man allerdings auch in „The Ring“, der letztes Jahr gerade auch ein junges Publikum ins Mark traf. Bei diesem liegen dann auch die kommerziellen Chancen dieses Horrorfilms von Spezialist William Malone („Haunted Hill“), der mit morbider Atmosphäre, expressionistischer Optik und dem einen oder anderen Schockeffekt Beschützerinstinkte weckt. Ein Date-Movie also, das sich zum sommerlichen Starttermin verbaler Interaktion vor der Leinwand sicher sein darf. kob.

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