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Favolacce

   Kinostart: 21.02.2020

Filmhandlung und Hintergrund

Der zweite Film der römischen Brüder Damiano und Fabio D‘ Innocenzo, ihr erster „La Terra dell‘ Abbastanza“ lief im Panorama vor zwei Jahren, macht seinem internationalen Titel „Bad Tales“ alle Ehre. Sie erzählen in „Favolacce“ eine böse, schlimme Geschichte, ein Schauer-Märchen aus der Vorstadt. Dort leben Familien, in denen die Erwachsenen frustriert sind und deren kaum beachtete Kinder den Sex-Talk ihrer Eltern...

Darsteller und Crew

Kritiken und Bewertungen

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2 Bewertungen
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Kritikerrezensionen

  • Der zweite Film der römischen Brüder Damiano und Fabio D‘ Innocenzo, ihr erster „La Terra dell‘ Abbastanza“ lief im Panorama vor zwei Jahren, macht seinem internationalen Titel „Bad Tales“ alle Ehre. Sie erzählen in „Favolacce“ eine böse, schlimme Geschichte, ein Schauer-Märchen aus der Vorstadt. Dort leben Familien, in denen die Erwachsenen frustriert sind und deren kaum beachtete Kinder den Sex-Talk ihrer Eltern nachahmen. Das ist der Stoff von vielen Komödien oder Sozialdramen. In ihrem ätzenden, grotesken Drama zwischen Komödie und Tragödie spitzen ihn die Macher aber viel mehr zu. Sie lassen die Kids während der brütend heißen Sommerferien zum äußersten greifen. Hier kann das Lachen einer Figur blitzschnell zum Heulen oder zu purer Aggression umschlagen. Auch als Zuschauer weiß man kaum, wie man reagieren soll, zwischen Verwunderung und Schock. Elio Germano, der bereits im ersten italienischen Wettbewerbsbeitrag Volevo nascondermi“ sein Können eindrücklich demonstrierte, tut es hier erneut, er ist regelrecht furchterregend als einer der Väter. Aber auch seine KollegInnen einschließlich und insbesondere der Kids überzeugen im Ensemblefilm. Durch die Anti-Coming-of-Age-Geschichte führt ein Erzähler, der mit einer schlechten Nachricht beginnt, dass ein Baby von seinen jungen Eltern getötet wurde, die sich anschließend selbst umbrachten. „Bad Tales“ endet entsprechend, ist aber so irritierend, originell und ja, gut und gut gemacht, dass er für einen Bären in Frage kommen könnte. Man darf gespannt sein, was dem talentierten Regieduo als nächstes einfällt. hai.
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