„Fast & Furious“: Paul Walkers Tochter einigt sich außergerichtlich mit Porsche

Author: Marek BangMarek Bang |

Fast & Furious 8“ erfüllte 2017 im Kino die hohen Erwartungen von Fans und Produktionsfirma und spielte einmal mehr einen Milliardenbetrag in die Kassen von Universal. Die Filmreihe hat sich längst zu einer der beliebtesten Franchise der modernen Kinogeschichte gemausert und auch in Zukunft werden uns noch weitere PS-geschwängerte Filme erreichen. Über dem Erfolg schwebt aber stets der tragische Unfalltod des früheren Hauptdarstellers Paul Walker. Seine Tochter hat sich mittlerweile mit dem deutschen Autohersteller Porsche außergerichtlich geeinigt.

Paul Walker alias Brian O’Connor ist immer noch ein fester Bestandteil im „Fast & Furious“-Universum.  Dwayne JohnsonVin Diesel und Co. bezeichnen sich gern in der Öffentlichkeit als Familie und lassen keine Gelegenheit aus, um ihrem verstorbenen Freund in unterschiedlichen Gesten die Ehre zu erweisen. Das ist oft berührend und findet auch in einer solch authentischen Art und Weise statt, dass wir die Redlichkeit dieser Aktionen in keinster Weise in Frage stellen wollen.

Paul Walkers Tochter Meadow war erst 14 Jahre alt, als sie mit dem tragischen Unfalltod ihres Vaters konfrontiert wurde. Seitdem hat sie hat sie eine Entschädigung in Höhe von 8,9 Millionen Euro aus dem Vermögen des ebenfalls verstorbenen Unfallfahrers erhalten, der 2012 das Fahrzeug steuerte, in dem ihr Vater ums Leben kam. Auch gegenüber dem Autohersteller Porsche stellte Meadow Walker Forderungen und ging vor Gericht. Jetzt wurde der Konflikt beendet, wie die Kollegen des Spiegel berichten.

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Meadow Walker und Porsche einigen sich außergerichtlich

Gemeinsam mit ihrem Großvater verklagte Meadow Walker den deutschen Autohersteller im Jahr 2015 wegen angeblich widerrechtlicher Tötung und Fahrlässigkeit, da der Unfallwagen ihrer Meinung nach technische Mängel aufwies. Da der Porsche allerdings von Drittpersonen umgebaut wurde und überhöhte Geschwindigkeit eine zentrale Rolle beim Unfall spielte, hielten sich die Verantwortlichen von Porsche mit einer Reaktion zunächst zurück. Nun konnte man sich außergerichtlich einigen, über die Details wurde Stillschweigen vereinbart. Wir sind dennoch traurig, dass der tragische Unfall immer noch solche Nachwirkungen für alle Beteiligten hervorruft.

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