Neuer Cast, neues Setting, aber gewohnte Qualität: In Staffel 3 übernimmt Evan McGregor gleich zwei Rollen in der kultigen Krimiserie. Wöchentlich kommt eine neue Folge im legalen Stream in der Netflix-Flatrate.

  • Fargo“ Staffel 3 hat etwas auf sich warten lassen, aber Serienschöpfer Noah Hawley bedauerte offiziell den Verzug der Dreharbeiten, die zwecks Winteratmosphäre bis zur folgenden kalten Jahreszeit warten mussten.
  • Umso besser, dass es jetzt jede Woche eine neue Folge gibt, die Halbzeit ist am 18. Mai 2017 erreicht, das Finale ist mit der zehnten Folge ab dem 21. Juni online.
  • Da es sich bei „Fargo“ um eine sogenannte Anthologie-Serie handelt, habt ihr es wieder mit einem neuen Cast zu tun. Zwei der bewährten problembehafteten Existenzen werden von Ewan McGregor („Trainspotting„) gegeben.

Als frustrierter Polizist Emmit Stussy schlüpft er in ungewohnte Aufmachung: Dickbäuchig und mit schütterem Haar trauert Emmit seinen besten Tagen auf dem College hinterher und ist verärgert über seinen erfolgreichen Bruder Ray. Dieser ist nämlich das genaue Gegenteil: Ein gutaussehender Self-made-Millionär aus der Immobilienbranche, der seinen Erfolg als „Parkplatz-König von Minnesota“ zementiert. McGregor wird auch diesen Part übernehmen und besetzt somit zwei Rollen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Ihm zur Seite steht David Thewlis, der durch seine Rolle als „Professor Remus Lupin“ aus der „Harry Potter“-Saga Bekanntheit erlangte.

Fargo Serie nach Filmvorlage der Coen-Brüder - Wie alles begann

1996 erblickte „Fargo“ vom Filmemacher-Duo Joel und Ethan Coen das Licht der Kinosäle und wie es bei den Coen-Brüdern Tradition geworden ist, entwickelte sich ihr Werk schnell zum Kultfilm. Sie nahmen eine hochschwangere und herrlich abgebrühte Polizistin (Frances McDormand), einen überforderte Möchtegern-Ganoven (William H. Macy) und zwei einzigartige Kriminelle (Steve Buscemi und Peter Stormare), schufen eine Thriller-Atmosphäre in unterkühlter Schneelandschaft und verstanden es, aus „Fargo“ eine schwarze Komödie mit Gespür für die Absurdität des Lebens zu machen. Mit seinem einzigartiger Genremix, der bis ins letzte Detail durchkomponiert ist und dennoch herrlich ungezwungen wirkt, ist „Fargo“ exemplarisch für die Handschrift der Coen-Brüder.

Zu den Kommentaren

News und Stories

Kommentare