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Produktionsnotizen

FANTASTIC MOVIE ist groß. Richtig groß. Es ist ein Film von epischen Proportionen. Wir wissen das genau… wir haben nämlich nachgemessen.

Die Geschichte handelt von vier nicht mehr ganz so jungen Waisenkindern: eine von ihnen wurde von einem Kurator des Louvre (wo sich ein mörderischer Albino herumschleicht) aufgezogen; ein anderer ist Veteran des mexikanischen „Libre-Wrestlings mit Nachos; die Dritte war das Opfer von allzu vielen Schlangen im Flugzeug; der Vierte war der Normalo in einer X-Akademie von Mutanten. In einer Schokoladenfabrik entdeckt dieses unglücklich zusammengewürfelte Quartett einen verzauberten Kleiderschrank, der sie in das Land Gnarnia (das G ist übrigens stumm) transportiert - wo sie unter anderem einen versoffenen Piratenkapitän, die Studenten eines Zauberinternats und einen weisen, aber notgeilen Löwen treffen. Zusammen mit ihnen ziehen sie in den Kampf gegen die Weiße Hexe von Gnarnia.

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FANTASTIC MOVIE kommt von den neuen Meistern der Filmparodie – Jason Friedberg und Aaron Seltzer – die nun das größte Genre überhaupt ins parodistische Fadenkreuz genommen haben: Hollywoods superteure und mit Spezialeffekten vollgestopfte Blockbuster-Serien. Nachdem sie zunächst als zwei der sechs Autoren von Scary Movie (2000) erfolgreich Horrorfilme persiflierten, um dann als Regisseure und Drehbuchautoren von Date Movie (2006) romantische Komödien ad absurdum zu führen, suchte sich das Duo diese bislang parodistisch noch unbeleckte Nische – Hollywoods große Sommer- und Vorweihnachts-Spektakel – aus und beweisen wieder einmal, dass sie nur zu gern als erste zum zweiten Mal dieselben Motive verwenden, wie ihre ernsten Vorgänger.

Im Lauf der letzten 30 Jahre haben sich Filmparodien stets mit einzelnen Genres beschäftigt, ob nun Die Unglaubliche Reise in einem verrückten Flugzeug (1980), Hot Shots! – Die Mutter aller Filme (1991) oder Scary Movie (2000). Da aber der Ansturm der Sommer- und Feiertags-Blockbuster aus den großen Hollywoodstudios inzwischen schon zur Normalität geworden war, hielten die Regisseure und Drehbuchautoren Jason Friedberg & Aaron Seltzer die Zeit für gekommen, statt Genres lieber die neusten Actionfilme, Comic-Adaptionen und Fantasyfilme für Kinder aufs Korn zu nehmen.

Die Idee für den Film kam Friedberg und Seltzer während der Dreharbeiten zu Date Movie (2006) mit dem Produzenten Paul Schiff. „Wir hatten soviel Spaß bei der Produktion, dass wir gar nicht mehr aufhören wollten, also haben wir uns gleich einen weiteren Film ausgedacht“, erzählt Schiff. „Wir haben einfach ein Brainstorming gemacht und über gute Möglichkeiten für Parodien geredet.“

Friedberg and Seltzer beschlossen, die Struktur ihres Films um die Grundhandlung von Die Chroniken von Narnia: Der König von Narnia (2005) zu bauen. Und so entstanden die Charaktere von Edward, Peter, Susan und Lucy – vier nicht miteinander verwandten Waisen auf der Suche nach ihrem Zuhause, die durch Magie in die fantastische Welt von Gnarnia (mit einem stummen G, wie in Gnochi) transportiert werden, wo sie auf die Weiße Hexe (Jennifer Coolidge) und ihr Team von Schergen und Attentätern treffen. Auf dem Weg dahin laufen ihnen natürlich viele Neuinkarnationen von Charakteren aus aktuellen Blockbustern über den Weg.

„Wir mögen diese Filme und dachten uns, dass man sich gut über sie lustig machen kann“, sagt Aaron Seltzer. „Wie Da Vinci Code - Sakrileg (2006), Superman (2006), XMen (2000-2006) und Nacho Libre (2006). Narnia als Grundriss zu nehmen, um dann alle diese Filme zu parodieren, erschien uns eine witzige Idee – und von dort an entwickelte sich alles weiter.“

FANTASTIC MOVIE bringt vier der Stars von Date Movie (2006) wieder zusammen – Adam Campbell, Jennifer Coolidge, Tony Cox und Fred Willard – und stellt uns eine Reihe neuer Schauspieler vor. Die Filmemacher bekräftigen, dass sie sich bei Date Movie in viele der großartigen, witzigen Schauspieler verguckten und sich geehrt fühlten, wieder mit einigen von ihnen zu arbeiten. „Wir wollten ein wirklich starkes Ensemble mit lauter verschiedenen Persönlichkeiten besetzen”, erklärt Jason Friedberg.

Die Waisen werden von einem Quartett von talentierten Komikern gespielt, die sich seltsamerweise überhaupt nicht ähnlich sehen. Kal Penn spielt Edward, der von der Weißen Hexe verführt wird; Adam Campbell ist Peter, der versucht, ein wahrer Held zu sein, auch wenn er am liebsten immer davonlaufen möchte; Faune Chambers ist Susan, praktisch veranlagt und stoisch; Jayma Mays wiederum ist Lucy… die Idiotin.

“Edward basiert lose auf dem Charakter von Edmund in Narnia”, erzählt Kal Penn. „Er ist auf seinen älteren Bruder Peter eifersüchtig und glaubt nicht, wirklich ein Teil der Familie zu sein. Er ist der Verräter unter ihnen. Die Hexe verspricht ihm, dass sie ihn zum König des Landes machen wird, während seine Geschwister eine andere Aufgabe haben. Er glaubt nicht, daß er wirklich dazugehört, aber im Laufe der Geschichte verbünden sie sich alle, um als eine geschlossene Familie die Hexe zu bekämpfen.“

In einem Spoof auf Penns eigene Filmografie, fügten die Regisseure eine Referenz auf Harold und Kumar (2004) hinzu. „Es war mir wichtig, dass wir uns über etwas lustig machen, was ich gemacht habe, um den gutartigen Humor von FANTASTIC MOVIE zu zeigen“, sagt Penn. „Ich denke, das Tolle an all den Filmen, über die wir uns lustig machen, ist dass sie zu unserem Schatz der Popkultur-Referenzen beigetragen haben. Ihnen eine White Castle-Referenz zur Seite zu stellen, war allein schon eine Art von Ehre.”

Adam Campbell, der den geckenhaften, charmanten, unbeholfenen Briten Grant Funkyerdoder in Seltzer und Friedbergs Parodie romantischer Komödien Date Movie (2006) spielte, portraitiert hier den unbeholfenen Briten Peter, dem Hühnerflügel aus dem Rücken wachsen. Aber anstatt mit ihnen majestätisch durch die Luft zu gleiten, gluckert Peter bloß und rennt feige weg. „Mein Charakter ist ein ziemlich ängstlicher, nervöser Mutantenjunge, der schließlich Mut gewinnt und zu jemand größerem wird, als er sich je zu träumen wagt“, sagt Campbell.

Jayma Mays, die neben Rachel McAdams in Red Eye (2005) eine der Hauptrollen spielte, ist die dümmliche Lucy – eine Parodie auf die jüngeren Kinder der Pevensie-Familie aus Narnia. Lucy muss schon zu Beginn des Films mitansehen, wie der einzige wichtige Mensch in ihrem Leben ermordet wird. Allerdings hat er ihr eine Reihe von Hinweisen hinterlassen. Zusammen mit den anderen Waisen begibt sich Lucy auf die Suche und findet heraus, dass sie tatsächlich schon immer eine Familie hatte.

„Lucy ist ein einfaches Mädchen“, sagt Mays. “Sie ist definitiv ein bisschen langsamer als der Rest der Gruppe. Sie findet alles immer ein paar Momente nach den anderen heraus.“

Für die Rolle von Susan, der verantwortungsvollsten und praktischsten unter den abenteuerlustigen Waisen, wählten die Filmemacher Faune Chambers aus, die bislang in Filmen wie White Chicks (2004) und Bring It On Again (2004) zu sehen war. Bei der Besetzung suchten sie nach jemandem, der ein gutes Gegengewicht zu Jayma Mays Lucy darstellen würde.

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„Susan war ihr ganzes Leben lang eine Waise“, erklärt Chambers, “deshalb glaubt sie auch, dass sie nie Teil von etwas Erstrebenswertem war. Als sie dann diese goldene Eintrittskarte mit den Worten „Ein episches Abenteuer“ findet, ist sie unheimlich aufgeregt. Und als sie dort ankommt, entpuppt es sich natürlich als etwas, was sie nicht erwartet haben – aber sie hat diese kleine nette Familie entdeckt; etwas, was ihr immer schon gefehlt hat.“

Jennifer Coolidge spielt die „White Bitch“, eine Anspielung auf Jadis, die Weiße Hexe und Hauptbösewichtin aus Die Chroniken von Narnia (2005). Coolidge, die für Seltzer und Friedberg schon für Date Movie (2006) vor der Kamera stand, ist dem Publikum aus einer Reihe von Christopher Guests Dokumentarfilmparodien, wie dem in den USA kürzlich angelaufenen For Your Consideration (2006) und den Natürlich Blond-Filmen (2001/2003) bekannt.

Coolidge erzählt, dass es interessanter ist, eine böse Frau zu spielen, als tugendhafte Charaktere: „Mir werden viele Rollen angeboten, in denen ich eine böse Frau spiele“, sagt sie. „Das ist wohl ein bisschen Typecasting, denke ich, aber ja, es macht mehr Spaß.“

Erstmals in einer Filmparodie – oder überhaupt in der Filmgeschichte – spielen zwei verschiedene Schauspieler Charaktere, die uns Johnny Depp in anderen Filmen vorgestellt hat. „Saturday Night Live“-Veteran Darrell Hammond, der für seine brillanten Verkörperungen von Bill Clinton bis Sean Connery bekannt ist, spielt Captain Jack, eine Hommage an Johnny Depps denkwürdige schauspielerische Leistung als Captain Jack Sparrow in den Fluch der Karibik-Filmen (2003/2006).

Über seine Vorbereitung für die Rolle sagt Hammond: “Ich habe jede Stunde jedes einzelnen Tags damit verbracht, mir Fluch der Karibik (2003) anzusehen und jedes einzelne Detail zu erfassen, das mir in die Finger kam. Der Charakter von Jack Sparrow ist so unglaublich vielschichtig, dass ich angestrengt suchen musste, um so viele mögliche Aspekte für eine Parodie zu finden, wie ich nur konnte.“

Crispin Glover, uns allen noch aus Zurück in die Zukunft (1984) in guter Erinnerung, bringt seine einzigartige Exzentrizität zu dem Charakter von Willy, der an Johnny Depps Performance aus Charlie und die Schokoladenfabrik (2005), Gene Wilders Original-Willy- Wonka und ein wenig an Michael Jackson erinnert.

“Wir suchten weit und breit nach einem Schauspieler, der mutig und talentiert genug ist, um sich über Johnny Depps Willy Wonka lustig zu machen”, erinnert sich Paul Schiff. “Crispin wirbelte den Charakter einfach herum und spielte mit ihm.“

Fred Willard spielt Aslo als ironische Anspielung auf den computergenerierten Löwen Aslan aus Die Chroniken von Narnia (2005). „Aslo ist ein notgeiler Löwe, der es vor allem auf die Damen in seiner Umgebung abgesehen hat“, erzählt der Komödienveteran.

Willard führte einige ungewöhnliche Recherchen durch, um sich in den Kopf eines Löwen hineindenken zu können. „Ich ging zu mehreren Zoos“, erzählt er. „Ich aß mit den Löwen, ich schlief mit den Löwen. Ich hatte Sex mit den Löwen. Schlief mit den Zoowärtern. Und schließlich sagten sie: ‘Das reicht. Raus mit dir.’ Und ich sagte: ‘Aber ich bereite mich doch nur auf eine Filmrolle vor.'“

Bei den Make Up-Effekten für Aslo wurden alle Mühen gescheut. „Meine Tage bestanden daraus, dass sie mein Haar glattgestrichen, eine Schädelkappe draufgesetzt haben, dann eine Perücke. Als nächstes streiften sie mir mit Mühe die Hose und die Schuhe über und rasierten meine Brust, damit sie mir die falsche Brustbehaarung besser draufkleben konnten“, sagt Willard.

Der kleinwüchsige Charakterdarsteller Tony Cox, besser bekannt als Billy Bob Thorntons Komplize in Bad Santa (2004) und durch seine Parodie von Hitch in Date Movie (2006) spielt Blink, den Assistenten (und Chauffeur) der Weißen Hexe. „Blink ist ein knallharter Handlanger der Weißen Hexe, eine richtige Drecksau“, sagt Cox, dessen Charakter einen Fu Manchu-Bart trägt.

Kevin Hart, ein Veteran der Scary Movie-Serie (2000-2006) spielt Silas den Albinomönch, eine Parodie auf den sich selbst geißelnden Attentäter, den Paul Bettany in Da Vinci Code - Sakrileg (2006) spielte. In FANTASTIC MOVIE arbeitet Silas für die Weiße Hexe als einer ihrer vielen Auftragsmörder. Hart musste drei Stunden lang im Make-up-Stuhl sitzen und spezielle Kontaktlinsen tragen, um den Charakter spielen zu können.

Nicht einmal die Blockbuster-Serie X-Men (2000-2006) entkommt dem Gespött. Als wir Peter zum ersten Mal treffen, ist er ein Klassenkamerad von Mystique, Rogue, Wolverine, Storm, Cyclops und Magneto an der Mutant Academy of Arts and Sciences.

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Carmen Electra, die in einer King Kong-Parodie in Date Movie (2006) zu sehen war, spielt einen Charakter, der Mystique, der gestaltwandelnden Mutantin in den X-Men- Filmen nachempfunden ist. „Ich habe mit den Regisseuren bei Date Movie und dem ersten Scary Movie (2000) gearbeitet“, erklärt Electra. „Wir hatten also eine Beziehung zueinander aufgebaut, und als sie mich in der letzten Minute anriefen und fragten, ob ich nicht bei diesem Film mitmachen wollte, dachte ich mir: mich als Mystique anzuziehen und wieder mit den Jungs zusammenzuarbeiten macht bestimmt Spaß.“

Wäre FANTASTIC MOVIE treu den Filmen gefolgt, über die er sich lustig macht, hätten sich die Darsteller und das Team auf ein weltumspannendes Abenteuer einlassen müssen, das sie von den üppigen Wäldern und Feldern Neuseelands zu den Gewässern von Costa Rica, von den Pariser Museen bis hin zu einem kleinen Kaff in Kasachstan geführt hätte. Allerdings schafften es die Filmemacher unter Zuhilfenahme von filmischer Magie, all diese atemberaubenden Drehorte in den Vorstädten und den Studios von Südkalifornien zu finden.

Produzent Paul Schiff führt an, dass es weitaus komplizierter ist, eine Filmparodie wie FANTASTIC MOVIE zu machen, als man gemeinhin denken mag. „Weil wir uns einige sehr große und spektakuläre Filme ausgesucht haben, können die Witze nur dann funktionieren, wenn die Szene realistisch genug ist – sonst kann man sie nicht einfach mit einer neuen Wendung versehen und veralbern.“

Ausführender Produzent Rodney Liber glaubt auch, dass es Schwierigkeiten beim Drehen von Parodien gibt, die bei normaleren Filmen nicht auftreten. „Anders als bei Filmen, bei denen man sich auf eine Handlung konzentriert, haben wir es bei diesem hier mit vielleicht zwanzig bis dreißig Handlungssträngen zu tun, weil wir uns auf so viele verschiedene Filme beziehen“, sagt er.

Das Museum of Natural History in Los Angeles stand Pate für den Louvre in Paris, wo wir Lucy (Jayma Mays) zum ersten mal kennenlernen, deren Abenteuer damit beginnt, dass sie einen faszinierenden Code von einem älteren, breakdancenden Museumskurator

gespielt von dem durch „Kung Fu“ und Kill Bill (2004) berühmten David Carradine – übermittelt bekommt.

Die Chroniken von Narnia - Der König von Narnia (2005) wurde in Neuseeland gedreht, aber FANTASTIC MOVIE fand die vollen, runden Hügel aus dem Film in Newhall in California, gerade einmal 30 Meilen nördlich von Los Angeles.

Eine Ranch in Placerita Canyon in Newhall war die Kulisse für das große Schlachtfeld von Gnarnia und Aslos Camp. Ein regelrechter Jahrmarkt von Statisten in historischer Kleidung – Waldbewohner, Bogenschützen und Soldaten – oft um die 100-200, wurde zwei Wochen lang täglich zum Drehort gebracht, bei einer drückenden Hitze von bis zu 42 Grad Celsius.

Kostümdesigner Frank Helmer blickt mit besonderem Stolz auf seine Kreationen für die von Jennifer Coolidge gespielte Weiße Hexe zurück. „Die erste Szene in der die Weiße Hexe in voller Pracht gefilmt wurde, war der Teil der Schlachtszene, in der sie ihre Truppen inspiziert“, erinnert er sich. „Es war das erste Mal, dass wir ihren kompletten Look zeigten: ihre großartige Dreadlock-Perücke, den Wolpertinger Kopfschmuck, den ich entworfen hatte, das braune Kampfkleid und ihre ledernen, langen Handschuhe. Als sie endlich mit Bink an ihrer Seite unter den 200 Kriegern aus Gnarnia stand, sah sie genauso aus, wie ich sie mir vorgestellt hatte, und es war ein großartiges Gefühl.“

Zu einer Zeit in der die Spezialeffektbudgets der großen Hollywood-Blockbuster höher sind als die meisten Filmbudgets überhaupt, hatten Visual Effects Producer Greg Baxter und Visual Effects Supervisor Ariel Shaw den Auftrag, opulente Spezialeffekt-Sequenzen aus den in FANTASTIC MOVIE parodierten Filmen zu kopieren bzw. neu zu erschaffen.

Die wohl schwierigste von diesen Szenen für das Duo und ihr Team von CGI Animatoren und Technikern war eine Sequenz mit einem gewissen Piratenkapitän, der auf einem außer Kontrolle geratenen Mühlrad balanciert.

Ein sprechender Bieber und ein Weiße Hexe/Davy Jones-Charakter mit Oktopus-Tentakeln wurde von Meister-Puppenspieler Mark Rappaport und dem Team seiner Firma Creature Effects Inc. entworfen und gesteuert. Fünf Puppenspieler steuerten den Körper und die Gesichtsbewegungen von Mr. Beaver, dessen Stimme am Drehort von Katt Williams eingesprochen wurde.

Überwacht wurde die Armee von Soldaten von Stunt-Koordinator Keith Adams, bekannt durch die Koordination der Leinwandakrobatik in Quentin Tarantinos Kill Bill-Filmen (2003/2004).

Produktionsdesigner William Elliott versuchte, den Look der Originalfilme so genau wie möglich nachzustellen, ohne dabei zu offensichtlich zu werden. „Wir versuchen, die komödiantischen Aspekte in der Realität zu verwurzeln, um so den Schauspielern und dem Drehbuch eine gute, solide Basis zu geben, um ihr Potential auszuspielen.“

Nicht zufrieden damit, die Kunst des parodistischen Drehbuchschreibens gemeistert zu haben, profilierten sich die Drehbuchautoren und Regisseure Jason Friedberg und Aaron Seltzer diesmal auch als Songwriter. „Wir sind bessere Songwriter als Filmemacher“, witzelt Friedberg.

Das Duo schrieb die Texte für zwei unvergessliche Song & Dance-Nummern: das wahnsinnige Lied „He’s Willy“, das die Loompa Oompas vortragen und “Lazy Pirate Day”, gesungen von Captain Jack und seiner fröhlichen Piratenbande.

“Wir haben gern viel Musik in unseren Filmen”, sagt Seltzer. “Das hält die Stimmung oben, ist witzig und mal etwas anderes; außerdem haben einige der Filme, die wir parodieren, viel Musik, wie Willy Wonka & die Schokoladenfabrik (1971).

Die Tanzsequenzen in den zwei großen Musicalnummern des Films wurden von Stacy Walker choreografiert, die in derselben Funktion schon bei Date Movie (2006) für Friedberg und Seltzer tätig war.

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