Gegen alle Hollywood-Konventionen: Auch Toby Kebbell - der Victor von Doom des missglückten Comic-Reboots - nörgelt öffentlich an der Produktion herum.

Dass der diesjährige Reboot der „Fantastic Four“ von Regisseur Josh Trank ein Schlag ins Wasser war, lässt sich an Vielem ablesen: Filmkritiken, Besucherzahlen, den Reaktionen der Comic-Fans… Eigentlich an allem. Normalerweise versuchen dann wenigstens die beteiligten Schauspieler und Filmemacher das Desaster schönzureden. Doch bei diesem Zusammentreffen von krudem Storytelling und dramaturgischer Irrfahrt scheinen nicht mal die Stars Interesse daran zu haben, Schein und Hollywood-Konvention zu wahren. So hat sich jetzt etwa Toby Kebbell - im Film der Erzschurke Dr. Doom - auffallend ehrlich über die misslungene Comic-Verfilmung geäußert.

„Natürlich war ich enttäuscht. Aber die Fans hatten schon recht. Fans wissen eben, was sie sehen wollen. Und wenn sie nicht zufrieden sind, lassen sie dich das wissen. Als Schauspieler weiß ich das auch zu schätzen.“ Darüber hinaus gibt er sogar eine Einblick, wie das Ganze schon am Set aus dem Ruder lief: „Der Film entsteht - und ich bekomme in der Woche vier Scripts zugeschickt, die alle zum Teufel gehen, weil sie nicht gut funktionieren. Und sowas hat echte Auswirkungen auf meine Karriere. Ich denke, es ist wirklich wichtig, dass man Probleme am Set anspricht - und dann dort auch löst.“

Hat er aus dem Reinfall wenigstens irgendwas Positives mitnehmen können? „Ich weiß nicht, ob ich etwas daraus gelernt habe, Doom zu spielen - abgesehen davon, sofort die Stimme zu erheben, wenn man mit etwas nicht einverstanden ist. Als Schauspieler ist dir sehr bewusst, dass deine Karriere von jedem Job abhängig ist - speziell bei diesen größeren Produktionen.“

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