Familie XXL

Filmhandlung und Hintergrund

Komödie um drei Elternteile, vier Kinder und einen Liebhaber - die ganz normale Patchwork-Familie eben...

Simone Kramer, Chefin einer Catering-Firma, hat sich vor fünf Jahren von Stefan, dem Vater ihrer beiden Kinder Nelly und Timo, scheiden lassen. Stefan lebt mittlerweile mit der esoterischen Heidi, deren erster Tochter und dem gemeinsamen Sohn auf einem Bauernhof weit ab von der Stadt. Die nur oberflächliche Zufriedenheit aller Beteiligten gerät aus den Fugen, als Simone und Stefan noch einmal eine Liebesnacht miteinander verbringen, Simones Liebhaber Frank sich mit Stefan anfreundet und die vier Kinder vehement eine große Wohngemeinschaft einfordern.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Familie XXL: Komödie um drei Elternteile, vier Kinder und einen Liebhaber - die ganz normale Patchwork-Familie eben...

    „Familie XXL“, produziert von Relevant Film, setzt den Reigen der zuletzt so erfolgreichen „Romantic Comedies“ bei Sat 1 fort. In diesem Fall steht der Comedy-Aspekt jedoch überraschend weit im Hintergrund. Regie-Routinier Peter Timm (u. a. „Go, Trabi, Go“, „Die Putzfraueninsel“) und Drehbuchautorin Katrin Ammon beleuchten die Problematik „Patchwork-Familie“ wohltuend sensibel und verzichten gänzlich auf Schenkelklopf-Humor, ohne dabei die Anforderungen der Primetime-Unterhaltung außer Acht zu lassen.

    Heraus kommt ein kurzweiliger 90-Minüter mit sorgfältig gezeichneten Charakteren, die von einem überzeugenden und gut harmonierenden Schauspieler-Ensemble dargestellt werden. Neben den Kinder-Darstellern wissen dabei vor allem Ursula Karven und Oliver Stokowski als Protagonisten Simone und Stefan zu gefallen. Esther Schweins kämpft hingegen als Heidi mit der einzigen Figur, die ihre Wirkung weitgehend verfehlt. Esoterik-Fan Heidi, die ihre Lebensentscheidungen auspendelt und sich nächtens zu fernöstlichen Beschwörungstänzen im Bauernhof-Garten einfindet, ist einfach zu überzeichnet und klischeehaft, fast schon comichaft angelegt, um in das ansonsten stimmige und realistische Personenumfeld zu passen. Dadurch, dass der Film mit Simone und Stefan die Gratwanderung zwischen Tragik und feinem Humor in den Vordergrund rückt, wird dieses Manko jedoch weitestgehend wettgemacht.

    Bei aller Leichtigkeit der Unterhaltung schafft es „Familie XXL“ sogar, eine ernsthafte Botschaft zu transportieren: Die - zunächst ebenfalls zerstrittenen - Kinder halten den Eltern einen Spiegel vor und demonstrieren, wie man schnell man alte Kluften überbrücken und zu einem Zusammenleben im Sinne aller Beteiligten finden kann. Erfreulicherweise wird in Timms Film jedoch nicht die Moralkeule geschwungen, so dass genug Platz für kleine, aber feine Drehbuch-Humoresken bleibt: Dass etwa die Freundschaft von Stefan und Frank auf einem nächtlichen Tischtennis-„Showdown“ basiert, gehört sicherlich zu den hübschesten Scipt-Ideen der jüngeren Fernsehspiel-Geschichte. jl.

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