Filmhandlung und Hintergrund

In den Neunzigern genügt es für das Supermodel von Format nicht mehr, lediglich von Magazintitelseiten zu lächeln und Modelaufstege entlangzuschreiten. Im Zuge der Selbstverwirklichung wird nach anderen kreativen Herausforderungen gesucht: Eine Filmkarriere ist das Nonplusultra. Während sich Berufskolleginnen wie Elle MacPherson („Die Verführung der Sirenen“), Naomi Campell („Miami Rhapsody“), Tatjana Patitz („Die...

Die Scheidungsanwältin Kate McQueen bringt den korrupten Kazak gegen sich auf, als sie dessen hypermodernes Frachtschiff beschlagnahmen läßt. Kazak heftet sich an die Fersen von Kate und will sie töten lassen. Zunächst will ihr niemand glauben, doch schließlich findet sie in dem Cop Max einen Helfer in der explosiven Not.

Scheidungsanwältin Kate McQuean aus Miami ist an die Falschen geraten. Bemüht, ein Schiff zu beschlagnahmen, dessen Raten noch nicht bezahlt worden sind, wird sie plötzlich zur Zielscheibe ehemaliger KGB-Agenten. Diese haben den Frachter heimlich zur elektronischen Kommandozentrale umgebaut. Von dort aus sind sie in der Lage, Bankkonten aus aller Welt abzuräumen. Auf der Flucht vor den russischen Killern erhält Kate von dem Polizisten Max Kirkpatrick unerwartete und kompetente Hilfe.

Die Scheidungsanwältin Kate McQueen wird zur Zielscheibe von Ex-KGB-Killern. Nur Cop Max nimmt sich ihrer als Retter in der Not an. Supermodel Cindy Crawford und William Baldwin in einem stuntgeladenen Actionthriller.

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Kritikerrezensionen

  • In den Neunzigern genügt es für das Supermodel von Format nicht mehr, lediglich von Magazintitelseiten zu lächeln und Modelaufstege entlangzuschreiten. Im Zuge der Selbstverwirklichung wird nach anderen kreativen Herausforderungen gesucht: Eine Filmkarriere ist das Nonplusultra. Während sich Berufskolleginnen wie Elle MacPherson („Die Verführung der Sirenen“), Naomi Campell („Miami Rhapsody“), Tatjana Patitz („Die Wiege der Sonne“) und Claudia Schiffer („Richie Rich“) auf Nebenrollen und Cameoauftritte beschränkten, wagt das leberbefleckte Revlon-Girl und MTV-Moderatorin Cindy Crawford in dem erotisch-explosiven Actionthriller „Fair Game“ mit der tragenden weiblichen Hauptrolle neben William Baldwin den Sprung auf die große Leinwand. Nach lauwarm aufgenommenen Testvorführungen wurde der US- Starttermin zunächst um drei Monate geschoben, Actionspezialist Steven E. De Souza als Drehbuchdoktor hinzugezogen und etliche Reshoots vorgenommen. Um es gleich vorwegzunehmen: Sollte die 30 Mio. Dollar teure Joel-Silver-Produktion mit „Miami Vice“-Flair hinter den Erwartungen zurückbleiben, kann man die Schuld dafür sicherlich nicht der Hauptdarstellerin in die Schuhe schieben. Auch wenn Cindy keine schauspielerische Offenbarung sein mag, Talent ist ihr nicht abzusprechen. Auch vor der Filmkamera ist sie äußerst fotogen, und ihre Emotionsskala übertrifft die eines Arnold Schwarzenegger. Schwierigkeiten sind nur beim Vortragen ihres Dialogs zu beobachten, doch diese Steifheit sollte sich mit der entsprechenden deutschen Synchronisierung problemlos ausbügeln lassen. Für die flotte Inszenierung, in der eine Verfolgungsjagd die nächste Explosion jagt, wurde Newcomer Andrew Sipes verpflichtet, der zuvor Skripts für die Fernsehserien „The Equalizer“ und „Spenser“ verfaßte. Das hohe Tempo kommt glänzend zupaß, lenkt es doch von den zahlreichen logischen Fragwürdigkeiten in Charlie Fletchers Drehbuch ab. Crawford mimt die Scheidungsanwältin Kate McQuen, deren fatale Probleme beginnen, als sie für eine Klientin das Frachtschiff Ihres Ehemanns (Steven Berkoff) beschlagnahmen läßt. Denn dieser hat es zur elektronischen Kommandozentrale ausbauen lassen und benutzt von dort per Computermanipulation Banken in aller Welt. Mit Hilfe von unerschöpflichen Computerinformationen und raffinierten Wärmesensoren bleiben sie Kate auf den Fersen. Als gutaussehender Retter aus lebensgefährlichen Nöten erweist sich der durchtrainierte Polizist Max Kirkpatrick (Baldwin), dem weder die Puste noch die Munition auszugehen scheint. Zunächst können die beiden sich zwar nicht ausstehen, doch die knisternde Chemie deutet umgehend auf ein sexplosives Encounter hin, das dann in einem Güterzug auch erstaunlich freizügig ausfällt. Angesichts etlicher ansehnlicher Stunts und der noch ansehnlicheren sexy Cindy Crawford sollte das junge männliche Actionpublikum dem heißen Actionknaller gerade in Deutschland ein mehr als faires Einspiel garantieren - zumal hierzulande Testosteron-Action made in Hollywood nach wie vor besser ankommt als im Erzeugerland. ara.

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