Faculty - Trau keinem Lehrer

   Kinostart: 22.04.1999
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Filmhandlung und Hintergrund

Parasiteninfestierte Paranoia-Parabel, in der "The Breakfast Club" und "Die Körperfresser kommen" teenangst-gerecht ausgeschlachtet werden.

Auf der Herrington Highschool übernehmen außerirdische Parasiten die Kontrolle über die Lehrer. Nach und nach werden auch Schüler dieser „Gehirnwäsche“ unterzogen und von aufsässigen Individuen zu angepaßten Konformisten transformiert. Eine Kerngruppe von Überlebenden will das Mutteralien ausschalten, muß zuvor aber herausfinden, wer unter ihnen zum infiltrierenden Feind gehört.

Außerirdische nisten sich in den Körpern der Lehrer der Herrington High School ein, um so als Brückenkopf für die bevorstehende Invasion zu dienen. Einzig sechs Schüler stellen sich der feindlichen Macht zum Kampf. Während die Schule nach und nach von den Aliens in Menschengestalt übernommen wird, sucht das Sextett verzweifelt nach deren drahtziehenden Königin. Doch auch die tapferen Kids sind nicht immun gegen die bösartige Infektion aus dem All. Schließlich weiß keiner mehr, wem er noch trauen kann. Das Ende der Welt scheint nahe…

Sechs Schüler der Herrington High School stellen sich dem Kampf mit Außerirdischen, die sich in den Körpern der Lehrer eingenistet haben. Intelligenter Horrorfilm vom Kult-Duo Robert Rodriguez und Kevin Williamson, der mit ansehnlichen Effekten, überzeugenden Darstellern und einem hippen Crossover-Soundtrack aufwarten kann.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

    1. "The Faculty" ist entstanden aus einer Kollaboration zwischen "From Dusk till Dawn"-Macher Robert Rodriguez und "Scream"-Schreiber Kevin Williamson. Leider ist "Faculty" mehr Williamsons als Rodriguez’ Film geworden. So blitzt selten der Sarkasmus und Witz eines Rodriguez-Films auf, auch splattermäßig fällt der Film eher dürftig aus. Dafür begegnen einem typische Williamson-Muster, vor allem das Verarschen und Homagieren einer bestimmten Filmrichtung. In "Scream" kannten die Protagonisten den Slasher-Film und richteten sich nach den Mustern dieses Genres aus, in "Faculty" kennen die Figuren die "Body Snatchers“-Filme und richten ihr Verhalten dementsprechend aus.

      Außerdem haben wir hier wieder Teenies als Hauptfiguren, die recht eindimensional und für das Publikum leicht verdaulich sind und die außerdem größtenteils von Darstellern gespielt werden, die aus beliebten amerikanischen Teenie-Soaps bekannt sind, wobei es hier jedoch auch so einige Neuentdeckungen gibt. Zum einen ist da die bezaubernde Jordana Brewstern, die besonders durch ihr sympathisches Äußeres auffällt. Und dann ist da Clea DuVall, die wirklich talentiert erscheint.

      Ob Kevin Williamson jetzt jedes Film-Sub-Genre durchleuchten will ist unklar. Man kann nur hoffen, dass dem talentierten Schreiberling nicht jetzt schon die Puste ausgeht und er sich nur noch selber zitiert (Man stelle sich vor, Williamson dreht mit Eastwood, dann reiten Jason Priestly und Andrew Shue durch den Westen und sagen dauernd sowas wie "Bei ‚Eine Handvoll Dollar’ haben die das so und so gemacht...").

      Das einzige, was bei "Faculty" Rodriguez-typisch erscheint, ist die doch recht deutliche political incorrectness, denn eine Aussage ist deutlich: Drogen sind cool.
      So bleibt ein recht spannender, gut besetzter, ziemlich anspruchsloser aber unterhaltsamer Horror-Thriller für Teenies, den die echten Rodriguez-Fans jedoch ziemlich unbefriedigend finden dürften. Für alle anderen ist er aber wirklich ok.

      Fazit: Ein spannender und gut besetzter, zwar anspruchsloser aber unterhaltsamer Horror-Thriller für Teenies.
    2. Faculty - Trau keinem Lehrer: Parasiteninfestierte Paranoia-Parabel, in der "The Breakfast Club" und "Die Körperfresser kommen" teenangst-gerecht ausgeschlachtet werden.

      Bekanntermaßen gilt vielen Jugendlichen die Schule als Sinnbild des Horrors schlechthin - ein generationenalter Umstand, der in dieser frech auskalkulierten Mixtur aus „The Breakfast Club - Der Frühstücksclub“ und „Die Körperfresser kommen“ in Form eines effektreichen SciFi-Horrorschocker nach allen Regeln der Schreckenskunst ausgeschlachtet wird. Das mit einigen subversiv-erheiternden Ideen gespickte Drehbuch (Drogenkonsum gerät zum Beispiel zur lebensrettenden Maßnahme) der Dimension-Films-Veröffentlichung wird der gut geölten Marketing-Maschine von Miramax (angeblich wurden 30 Mio. Dollar verwandt) zufolge werbestrategisch dem neuen Horror-Hohepriester Kevin Williamson zugeschrieben, der mit dem smarten Slasherhit „Scream - Schrei!“ ein ganzes Genre wiederbelebte. Das Originalbuch von „The Faculty“ geht jedoch auf das Konto von zwei weiteren Autoren, und das erklärt vielleicht, weshalb sich die Story trotz der erheblichen Rewrites von Williamson nicht ganz mit seinen vorangegangen Metzelmeisterwerken messen kann.

      Parallelen zum bisherigen Erfolgskonzept lassen sich natürlich dennoch ohne weiteres entdecken. So setzt sich die jugendliche Besetzung vorwiegend aus weitgehend unbekannten Schauspielern zusammen, die sich ihre Meriten mit Ausnahme von Elijah Wood („Deep Impact“) weitgehend im Fernsehen verdient haben, diversen Horror-, Teentrouble- und Science-Fiction-Klassikern wird Hommage gezollt, ein paar clevere Referenzen zu zeitgenössicher Popkultur werden gezogen und ein suspensevolles Whodunnit entwickelt. Regisseur Robert Rodriguez, der sich mit „El Mariachi“ und „Desperado“ als enthusiastischer Actionspezialist empfahl und bereits mit „From Dusk Till Dawn“ erfolgreich auf Splattergefilden wilderte, vernachlässigt hier ein wenig sein gewohnt halsbrecherisches Tempo, verläßt sich im Zweifel auch zu sehr auf die rettende Untermalung des auf die Zeilgruppe zugeschnittenen Soundtrack. So wird bereits die Anfangsszene auf dem Football-Feld dröhnend laut mit einem der zahlreichen Songs unterlegt und der Ton für die kommenden Ereignisse bestimmt, die sich erst in der zweiten Hälfte zu dem erhofft furiosen Splatterfest steigern.

      Außerirdische Parasiten haben auf der Herrington Highschool im tiefen Mittleren Westen die Kontrolle über die Körper des Lehrkörpers übernommen. Nach und nach werden auch die Schüler der „Gehirnwäsche“ unterzogen und so von aufsässigen Individuen zu angepaßten Konformisten transformiert. Zur Kerngruppe der Überlebenden, die in ihrer Verzweiflung ansetzen, das Mutter-Alien aufzufinden, auszuschalten und somit die gesamte Brut zu vernichten, gehören neben Wood als verpönter unsportlicher Musterschüler Casey, Jordana Brewster als bissige Cheerleaderin und Schulzeitungsredakteurin, Shawn Hatosky als Star-Footballer mit neuerwachten akademischen Ambitionen, Laura Harris als niedliche neue Schülerin, Josh Harnett als rebellisch-intelligenter Drogendealer Zeke und Clea DuVall als Punker-Pseudolesbe (und Ally Sheedy-Lookalike). Der Lehrkörper setzt sich u. a. aus Robert „T2“ Patrick, Bebe Neuwirth, Bond-Girl Famke Janssen und Rodriguez-Stammschauspielerin Salma Hayek zusammen, die sich allesamt köstlich mit ihren Over-the-top-Performances zu amüsieren scheinen. Beim spezialeffektegeladenen Showdown kommt es schließlich zum amüsant übertriebenen Eklat mit dem „Aliens“-inspirierten Muttermonster.

      Obwohl sich die Teen-Horrorwelle in Ermangelung hochqualitativen Nachschubs mittlerweile bereits wieder am Abschwellen befindet, konnte die für gerade einmal 23 Mio. Dollar realisierte parasiteninfestierte Paranoia-Parabel beim jugendlichen US-Publikum passabel Fuß fassen, ohne allerdings an die Überfliegererfolge der „Scream“-Filme anknüpfen zu können. Wer sich allerdings mit Haut und Haar dem Horror verschrieben hat, dürfte allemal seine Freude an dem augenzwinkernden Schocker haben. ara.

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