Extrem ... mit allen Mitteln

   Kinostart: 19.12.1996

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Filmhandlung und Hintergrund

Ein junger Notarzt kommt in einem amerikanischen Großstadtkrankenhaus einem großangelegten Menschenversuch auf die Spur. Düsterer Medizin-Thriller mit Starbesetzung in bester "Coma"-Tradition.

Ein junger Notarzt kommt in einem amerikanischen Großstadtkrankenhaus einem großangelegten Menschenversuch des ebenso genialen wie skrupellosen Dr. Myrick auf die Spur. Eine Entdeckung, die ihn und die befreundete Krankenschwester Jodie prompt in akute Lebensgefahr bringt.

Als ein Patient, der nackt in ein Krankenhaus eingeliefert worden ist, unter mysteriösen Begleitumständen verstirbt, steht der gestreßte Notarzt Dr. Guy Luthan vor einem Rätsel. Doch schon bald führt ihn eine heiße Spur zu seinem ebenso genialen wie skrupellosen Oberarzt Dr. Myrick. Als Luthan herausbekommt, daß dieser an Obdachlosen experimentiert, um das Wachstum neuer Nervenstränge zu erforschen, begibt er sich selbst in akute Lebensgefahr.

Ein junger Notarzt kommt in einem amerikanischen Großstadtkrankenhaus einem großangelegten Menschenversuch des ebenso genialen wie skrupellosen Dr. Myrick auf die Spur. Krankenhaus-Thrill in bester „Coma“-Tradition.

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Kritikerrezensionen

  • Extrem ... mit allen Mitteln: Ein junger Notarzt kommt in einem amerikanischen Großstadtkrankenhaus einem großangelegten Menschenversuch auf die Spur. Düsterer Medizin-Thriller mit Starbesetzung in bester "Coma"-Tradition.

    Mit seinem Part als jungenhaften Charmeur in der Hitkomödie „Vier Hochzeiten und ein Todesfall“ etablierte sich Hugh Grant bei einem Millionenpublikum als moderner Prototyp des englischen Gentleman. Mit dem dunklen Medizin-Thriller „Extreme Measures“ distanziert sich der mediengemarterte Mime nach seinem pikanten Sunset-Boulevard-Sexskandal nun auch vor der Kamera von seinem romantisch-verstreuten Rollentypus und spielt einen resoluten Notarzt in Nöten.

    Der gestreßte englische Notarzt Dr. Guy Luthan (Grant) steht in New York vor einem Rätsel, als ein nackt eingelieferter Patient unter mysteriösen Begleitumständen verstirbt. Bei seinen Nachforschungen stößt er auf eine Mauer des Schweigens. Die Spur führt ihn schließlich zu seinem Oberarzt Dr. Myrick (Gene Hackman glänzt als gnadenloser Gott in Weiß). Dieser experimentiert an Obdachlosen, um das Wachstum neuer Nervenstränge zu erforschen.

    Während manche Plot-Wendungen, wie beispielsweise Luthans Episode mit den in Untergrundschächten hausenden Penner-„Maulwürfen“, nicht überzeugen können, sind andere Momente in guter Thriller-Tradition fesselnd und beängstigend. Dies ist in beträchtlichem Umfang dem effektiven Protagonisten zuzuschreiben: Grant überzeugt als dramatischer Held, der menschlich-verstört reagiert, wenn um ihn herum die Hölle losbricht, ohne sich jedoch unterkriegen zu lassen. Er durchsteht sogar einen zynisch-frechen Wortwechsel mit einem wenig hilfsbereiten Leichenbeschauer und bringt mehrmals - shocking! - das „F“-Wort über die Lippen.

    Unglücklicherweise wird beim Showdown zwischen dem mittlerweile anhand eines getürkten Drogenverdachts gefeuerten Luthan, dem manipulativen Myrick und dessen engstrn Vertrauten, FBI-Agentinin und Krankenschwester Sarah Jessica Parker, die Ethos-Frage weniger auf philosophischer Ebene diskutiert, sondern leider nur in konventionell-handgreiflicher Manier ausgetragen.

    Als Produzentin fungierte Grants Lebensgefährtin Elizabeth Hurley, bisher am besten als Estee-Lauder-Girl bekannt, die derzeit ihre eigenen schauspielerischen Ambitionen verwirklicht. Das erste Projekt von Grant und Hurleys gemeinsamer Produktionsfirma „Simian Films“ wurde von Regisseur Michael Apted („Nell“) in etwas unebenem Rhythmus und tristem Look inszeniert. Apted arbeitete zudem mit dem eher schematischen Skript („Coma“ und „Ambulance“ kommen in den Sinn) von Tony Gilroy, der den gleichnamigen Roman von Michael Palmer adaptierte. In den USA erlebte der in den Bereichen Erzählfluß und Story etwas kränkelnde Krankenhausschocker einen stabilen Boxoffice-Einstand, die Diagnose für die deutschen Kino lautet folglich: kerngesund. ara.

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