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Exil

   Kinostart: 20.08.2020

Exil: Drama über einen aus dem Kosovo stammenden Pharmamitarbeiter, der sich diskriminiert fühlt und damit an den Rand des Wahnsinns getrieben wird.

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Filmhandlung und Hintergrund

Drama über einen aus dem Kosovo stammenden Pharmamitarbeiter, der sich diskriminiert fühlt und damit an den Rand des Wahnsinns getrieben wird.

Xhafer (Misel Maticevic) ist Kosovo-Albaner und hat gerade einen neuen Job in einem Pharmaunternehmen begonnen. Gemeinsam mit seiner Frau Nora (Sandra Hüller) und den gemeinsamen Kindern lebt er in einer beschaulichen Vorstadtsiedlung. Kurz nach seiner Einstellung häufen sich allerdings merkwürdige Ereignisse: Sein Briefkasten ist voll mit toten Ratten, wichtige Arbeits-Emails erhält er einfach nicht, stattdessen werden seine Berichte einer strengen Kontrolle unterzogen. Letztendlich steht sogar der vor dem Haus stehende Kinderwagen in Flammen.

Ganz klar sieht Xhafer sich in der Opferrolle und hat auch schon den ein oder anderen Kollegen als Strippenzieher ausgemacht. Doch mit seiner Vermutung stößt er sowohl bei seiner Frau als auch bei Behörden auf Unverständnis. Wird er tatsächlich gezielt angegriffen oder fühlt er sich zu Unrecht als Mobbingopfer?

 

„Exil“ – Hintergründe

Genau wie seine Hauptfigur stammt Regisseur Visar Morina („Babai“) aus dem Kosovo und beweist ein gutes Gespür für die Thematik – mit einigen Vorurteilen und unangenehmen Situationen mag er selbst konfrontiert gewesen sein, seit er vor 15 Jahren nach Deutschland zog. Das Drehbuch stammt ebenfalls von Morina, Unterstützung gab es von Autor Ulrich Köhler.

Die männliche Hauptrolle übernimmt Misel Maticevic, den man bereits aus zahlreichen Krimi-Reihen des öffentlichen-rechtlichen („Tatort“) aber auch des privaten Fernsehens („Alarm für Cobra 11 – Die Autobahnpolizei“) kennt. An der Seite des Grimme-Preisträgers („Im Angesicht des Verbrechens“) sehen wir Sandra Hüller („Toni Erdmann“) als Xhafers Ehefrau, die versucht Familienleben und Promotion unter einen Hut zu bekommen, außerdem Rainer Bock („Atlas“, „Werk ohne Autor“), der den ebenfalls im Pharmaunternehmen arbeitenden Urs spielt.

Das eindringliche Drama über den allgegenwärtigen Rassismus startet am 20. August 2020 in den deutschen Kinos.

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Kritiken und Bewertungen

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