Eurotrip Poster

Filmhandlung und Hintergrund

Eurotrip: An "Roadtrip" und den Eighties-Hit "Hilfe, die Amis kommen" angelehnte Teeniecomedy.

Passend zur Abschlussparty erhält Highschool-Absolvent Scott (Scott Mechlowicz) den Laufpass von seiner Freundin. Nun hat er alle Zeit der Welt, um mit Kumpel Cooper (Jacob Pitts) nach Europa zu fahren. Dort will er wenigstens die Freundschaft zu einer ultraheißen deutschen Internet-Bekanntschaft (Jessica Böhrs) retten, die er kürzlich noch für einen Kerl hielt und dementsprechend rauh beleidigte. Doch der Weg nach Berlin ist steinig für ein paar ahnungslose US-Boys. Eine hindernisreiche Odyssee durch fünf verschiedene Länder per Zug, Bus, Flugzeug und LKW nimmt ihren unplanmäßigen Lauf.

Road Trip„-Produzent Ivan Reitman und Regiedebütant Jeff Schaffer, Co-Autor von „Ein Kater macht Theater„, sind die Masterminds hinter diesem allzeit klischeefreudigen Ferienvergnügen in bester Tradition des Chevy-Chase-Klassikers „Hilfe, die Amis kommen„. Matt Damon und „Xena“ haben kurze Gastauftritte.

Scott bekommt von seiner Freundin den Laufpass. Dann vergrault er auch noch seine deutsche E-mail-Bekanntschaft Mieke, die er bislang für einen Jungen gehalten hatte. Als er feststellt, dass es sich um ein bildhübsches Mädchen handelt, setzt er sich mit seinem besten Freund Cooper ins nächste Flugzeug nach London, um Mieke auf Umwegen über Paris, Prag und Rom in Berlin zu besuchen und das Missverständnis aufzuklären.

Für High-School-Boy Scott kommt es ganz schön dick. Erst gibt ihm seine Freundin den Laufpass und dann verdirbt er es sich auch noch mit seiner deutschen E-Mail-Bekanntschaft Mieke, die er bisher für einen Jungen gehalten hat. Als Scott feststellt, dass Mieke auch noch bildhübsch ist, setzt er sich kurzerhand gemeinsam mit seinem besten Kumpel Cooper ins nächste Flugzeug und reist nach Europa. Nach Umwegen über Paris, Rom und Prag landet Scott bei Mieke in Berlin, wo er das peinliche Missverständnis endlich aufklären will.

Darsteller und Crew

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • War die rotzfreche Teensexkomödie „Roadtrip“ entlang der staubigen Straßen der USA angelegt, werden die absurden Abenteuer von vier jugendlichen Amis im Pendant „Eurotrip“ in die Kulturhochburgen jenseits des Atlantiks verlegt. Die Brücke zu „Roadtrip“ wird neben dem Titel durch die selben Produzenten geschlagen, die zudem für den überdrehten College-Klamauk „Old School“ zuständig waren.

    Das Drehbuch wurde von Debütregisseur Jeff Schaffer gemeinsam mit zwei weiteren Autoren verfasst, mit denen er bereits an dem Mike-Myers-Spektakel „Ein Kater macht Theater“ zusammen arbeitete. Die Prämisse von „Eurotrip“ kennt man aus dem bereits häufig imitierten Kulthit „Hilfe, die Amis kommen“ aus den achtziger Jahren, die nun mit diversen überschäumenden Derbheiten und Deftigkeiten der nicht auszureizenden Sparte „Sex, Drogen und Alkohol“ ausgeschmückt werden. Dabei ist Protagonist Scott (Scott Mechlowicz) zunächst noch ein braver Highschool-Bengel, der von seiner Freundin den Laufpass bekommt. Sie hat ihn bereits mit einem tätowierten Punkrocksänger (ein nicht wieder zu erkennender Matt Damon) ersetzt, dessen Band bei der Schulparty mit dem vielsagenden Ohrwurm „Scotty Doesn’t Know“ loslegt. Am selben Abend vergrault er seine deutsche E-mail-Bekanntschaft Mieke, die er bislang für einen Jungen gehalten hatte. Als er umgehend feststellt, dass es sich um ein bildhübsches Mädchen (Popstar Jessica Böhrs in ihrem Filmdebüt) handelt, setzt er sich mit seinem besten Freund Cooper ins nächste Flugzeug nach London, um Mieke (auf Umwegen) in Berlin zu besuchen und das Missverständnis aufzuklären. Zunächst treffen sie sich jedoch in Paris mit ihren Bekannten Jenny (Michelle Trachtenberg aus „Harriet The Spy“ und „Buffy“) und ihrem Zwillingsbruder Jamie, mit denen sie ihre Reise fortsetzen. Und so beginnt eine abgefahrene Odyssee per Zug, Bus, Flugzeug und LKW quer durch Europa, wobei in Kneipen, Sexclubs, Discos, am FKK-Strand und selbst einer konventionellen Sehenswürdigkeit wie dem Vatikan Zwischenstopp eingelegt wird.

    Amüsant sind die verschiedenen Cameoauftritte, die neben Damon auch Lucy Lawless als gnadenlose Dominatrix, Vinnie Jones („Snatch“) als Furcht einflössenden Hooligan und „Saturday Night Live“-Komiker Fred Arminsen als schmierigen Italiener, der als Running Gag in jedem dunklen Zugtunnel zum Grapscher wird, umfassen. Überhaupt gehen die Sexgags nicht nur auf Kosten der Mädels, auch die Jungs sind Zielscheibe einiger Vulgaritäten. Im Zuge der Gleichberechtigung werden denn bare Mädchenbrüste mit Frontalnacktaufnahmen von ca. 100 Männern am Strand ausbalanciert. Schamlos-vergnügt werden etliche Tabus gebrochen, wie beispielsweise mit dem Rumknutschen der Zwillingsgeschwister, als sie zuviel Absinth intus haben. Selbst der Papst in Rom wird passioniert veräppelt, wobei fast alle Lokalitäten in Prag nachgestellt wurden. Nicht fehlen darf bei rabaukenhafter Teenieunterhaltung dieser Art der entsprechende Soundtrack, bei dem vorwiegend auf munteren Poppunk gesetzt wird. ara.

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