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Stephen Kings „Es“: FSK steht fest & IMAX sorgt für besonderes Horror-Erlebnis

Kristina Kielblock |

Ein Film, der davon handelt, dass ein gruseliger Clown versucht Kinder zu killen, bekommt ein R-Rating, das war eigentlich klar. Aber man weiß ja nie und darum ist es beruhigend zu wissen, dass uns ein grausamer Horrorfilm im September 2017 erwartet.

Stephen Kings “Es” hat eine ganze Generation Kinder um den Schlaf gebracht. Die FSK in Deutschland hat dem Film eine Altersfreigabe von 16 Jahren verpasst. Ab dem 28. September 2017 startet der Film in den deutschen Kinos und eine neue Generation kann sich ihr Clowns-Trauma abholen. Doch damit nicht genug der guten Neuigkeiten für Horrorfans: Produzentin Barbara Muschietti, Schwester von „Es“-Regisseur Andy Muschietti, verkündete via Twitter, dass der Horrorfilm in IMAX-Kinos gezeigt wird. Diese Spezialbehandlung bleibt sonst meist opulenten Blockbustern vorbehalten, beispielsweise wurde zuletzt Christopher Nolans „Dunkirk“ in IMAX-Kinos veröffentlicht. Zwar wurde der „Es“-Film nicht mit IMAX-Kameras gefilmt, weswegen der Effekt nicht vollends zum Tragen kommen wird. Doch Gruselliebhaber dürfen sich dennoch auf ein besonderes Erlebnis freuen. Immerhin werden Horrorfilme normalerweise nicht in den IMAX-Kinos auf der größten Leinwand gezeigt, wo der „Es“-Film sein Grauen aber sicherlich noch besser zur Entfaltung bringen dürfte. Inzwischen hat sich auch herausgestellt, dass Grusel-Fans in Deutschland ebenfalls in das Vergnügen kommen, Pennywise im IMAX-Kino zu sehen. Dieser Facebook-Post hat alle Zweifel hinweggefegt:

Hier seht ihr den Trailer zu ES 2017

Wer nachts aus dem Bett schlüpfte und durch den Spalt in der Wohnzimmertür das nächtliche TV-Geschehen verfolgte, hat sich von diesem Erlebnis nur langsam wieder erholt, oder sein ganzes Leben lang unter Coulrophobie gelitten – der pathologischen Angst vor Clowns. Eine neue Generation hat 2017 die Chance solches nachzuerleben, oder auf den Rat der Älteren zu hören und die Augen fest zu verschließen, wenn Pennywise erscheint. 

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Dan Lin, der auch ganz lustige Sachen wie “The LEGO Batman Movie” macht, hat in einem Gespräch mit dem Collider angekündigt, dass der Film ein R-Rating erhalten wird. Ein R-Rating bedeutet, dass Kinder unter 17 Jahren den Film nur mit einem Erwachsenen ansehen dürfen. NC-17 wäre eine Einstufung, die es ausdrücklich nur Jugendlichen ab 18 erlaubt den Film zu sehen. In Deutschland hat die Auseinandersetzung der FSK die Empfehlung ab 16 ergeben. Insofern können wir uns auf einen Horrortrip von Andy Muschietti freuen, der keinen familienfreundlichen Grusel ab 13 Jahren anstrebt. Damit ist den Fans der Romanvorlage schon mal eine Sorge genommen, denn viele hatten die Befürchtung, dass Warner gerne eine massentaugliche Kinoversion produzieren möchte. Allerdings hat sich in der Vergangenheit gezeigt, dass auch Filme ab 18 ordentlich an der Kinokasse klingeln können.

Coming of Age: Geschichte absolut für 16-jährige geeignet

Weder Eltern noch Kinder müssen sich Sorgen machen, dass sie der Film nachhaltig verstören könnte. Er oder besser Es ist auf jeden Fall in einigen Augenblicken wirklich gruselig, aber dennoch steht eigentlich eine Geschichte von Freundschaft und gemeinsamer Problembewältigung im Mittelpunkt. Auch der alltägliche Horror, den viele Kinder durchleiden, weil sie ihrem Elternhaus ausgeliefert sind, wird ganz hervorragend in Szene gesetzt. Der Film ist durchaus empfehlenswert und ein Horrorfilm, der seinem Genre zur Ehre gereicht! In der vollständigen Kritik zur Neuverfilmung von Stephen Kings “Es” lest ihr, wie gut der neue Film wirklich ist.

Wie schon lange angekündigt, werden zwei Kinofilme gedreht. Der erste Teil 2017 erzählt von den Kindern, die Pennywise quält, der zweite dreht sich dann um die Erwachsenen, die an den Ort des Schreckens zurückkehren.