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Neuer „Es“-Film: Regisseur sorgt mit Interview für Aufsehen

Ronny Zimmermann |

Will man dem Medienrummel Glauben schenken, dann steht das Jahr 2017 für Horror-Fans ganz im Zeichen der neuen „Es“-Verfilmung von Andy Muschietti. Ganz falsch ist diese Einschätzung nicht, denn je näher der Kinostart rückt, desto mehr positive News gibt es zu dem Film und umso größer werden die Erwartungen der Fans. Jetzt hat der Regisseur in einem Interview gleich mehrere Aussagen getätigt, die für Aufsehen sorgten.

In einem Gespräch mit der Entertainment-Zeitschrift Variety hat sich der Regisseur der bald erscheinenden „Es“-Verfilmung, Andy Muschietti, über die Veränderungen am Clown Pennywise geäußert, warum die TV-Miniserie eine Enttäuschung für die Fans war und über die Pläne des zweiten Teils von „Es“ geplaudert.

Diese kontroverse Szene wird es im neuen „Es“-Film nicht geben!

Dass sich Muschiettis „Es“ deutlich von der TV-Serie von 1990 unterscheiden wird, dürfte spätestens seit dem ersten Trailer klar sein. Der Film wird sich in einigen Punkten aber auch stärker vom Buch unterscheiden. So verwandelt sich der Horror-Clown Pennywise beispielsweise vermutlich nicht wie in Stephen Kings Vorlage in einen Werwolf oder den „Weißen Hai“ aus dem gleichnamigen Film.

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Zwar wird der obdachtlose Leprakranke (Javier Botet) aus dem Buch ebenfalls auftachen, laut Muschietti werden sich Pennywise‘ Verwandlungen aber eher auf modernere Ängste wie Kindheitstraumata verlagern. Film-Monster aus der Buchvorlage werden in der neuen Fassung eher keine Rolle spielen, da sie für heutige Kinder nicht mehr zeitgemäß sind.

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Darum waren die alten Teile eine Enttäuschung

Man kann also davon ausgehen, dass genauso wie die Fernseh-Adaption von 1990 eher auf psychologischen Horror gesetzt wird. Zu den Filmen mit Tim Curry als Monster-Clown äußerte sich Muschietti dahingehend auch eher negativ. Aus seiner Sicht war es für die damaligen Macher gar nicht möglich, einen Film für das Fernsehen zu machen, in dem ein Clown vorkommt, der Kinder verspeist. Deshalb konnte die Mini-Serie die dunkle Seele des Buches gar nicht für sich nutzen und war so eine Enttäuschung für viele Fans desselben.

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Dann kommt der zweite Teil

Was die beiden Filmversionen am Ende nicht unterscheidet, ist ihre Aufteilung der Geschehnisse in zwei Teile. Der bald erscheinende Film wird nur die erste Hälfte des Buches behandeln und damit zum Großteil in der Kindheit der Hauptcharaktere spielen. Im zweiten Teil wird es dann um ihr erneutes Aufeinandertreffen als Erwachsene gehen. Laut Muschietti wird die Produktion dafür voraussichtlich im März 2018 starten. Der Kinostart wird dann wohl ungefähr Anfang 2019 folgen.

„Es“ startet am 28. September in den deutschen Kinos, dann kann sich endlich jeder selbst ein Bild vom neuen, Kinder-fressenden Horror-Clown machen.

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