Erntedank. Ein Allgäukrimi

  1. Ø 3
   2009
Erntedank. Ein Allgäukrimi Poster
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Filmhandlung und Hintergrund

Erntedank. Ein Allgäukrimi: TV-Krimi um den Allgäuer Kommissar Kluftinger nach der gleichnamigen Romanvorlage des Autorenduos Volker Klüpfel und Michael Kobr.

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Kritikerrezensionen

  • In Rainer Kaufmanns herrlicher Heimatkrimikomödie überzeugt Herbert Knaup in der Rolle des schroffen Kemptener Kommissars Kluftinger auf ganzer Linie.

    Mit dem Allgäukrimi „Erntedank“ und der Ermittlerfigur Kluftinger hat das Autorenduo Volker Klüpfel/Michael Kobr Regisseur Rainer Kaufmann und den Drehbuchautoren Stefan Holtz und Florian Iwersen eine perfekte Vorlage mit auf den Weg gegeben. Und das Trio beherrscht die Kunst, aus der üppigen Vorlage das Wesentliche zu destillieren, den heiteren Grundton und die spürbare Liebe zu Land und Leuten zu bewahren. Obwohl es einen bestialischen Mord aufzuklären gilt, dominiert das humorvolle Element.

    Einen besseren Kluftinger als Herbert Knaup vermag man sich nicht vorzustellen. Doch die wahre Großleistung von Produktion, Redaktion und vor allem Casterin Dorothee Weyers besteht darin, diesen Besetzungscoup durch ein in allen Nuancen überzeugendes Ensemble erst im bestmöglichen Licht erscheinen zu lassen. Köstlich beispielsweise Johannes Allmayer als pedantischer Schwabe Mayer, der in seinem notorischen Singsang noch die belangloseste Banalität in sein Diktiergerät spricht oder August Zirner als weltgewandter, selbstgefälliger und Kluftinger damit zutiefst zuwiderer Schöngeist Langhammer.

    Rainer Kaufmann überzeugt ebenso durch seine Schauspielführung, wie durch sein immer wieder unter Beweis gestelltes Gespür für Skurriles, aber auch eine gewisse Verspieltheit, die in einzelnen Bildern und Zwischenschnitten zum Ausdruck kommt, mit denen er den mythologischen Charakter des Verbrechens hervorhebt.

    Im Zusammenspiel aller Kräfte erreicht „Erntedank“ eine Qualität, die den Film für mehr als eine Ausstrahlung „nur“ im dritten Programm des BR prädestiniert. Knaup als Kluftinger mag ein Unikat sein, es wäre schade, wenn auch der Film eines bliebe. Kluftingers neuster Fall ist jedenfalls gerade erst am 11. September erschienen. fra.

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