Erkan & Stefan

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   2000
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Filmhandlung und Hintergrund

Erkan & Stefan: Erster Kinoauftritt des Blödelbarden-Duos in einem schrägen Nonsense-Thriller.

BND, CIA und ein Hamburger Nachrichtenmagazin sind in Hamburg hinter einem Tonband mit den letzten Worten von Uwe Barschel vor seinem Genfer Hotelbadewannentod her. Die Kassette gerät in die Handtasche von Verleger Eckernfördes Töchterchen Nina, die das Teil für ihren Japanisch-Kurs hält und damit nach München fliegt. Dort sollen sie Erkan und Stefan als Bodyguards eigentlich vor Katastrophen bewahren, stattdessen provozieren sie eine nach der anderen.

BND, CIA und ein Hamburger Nachrichtenmagazin sind hinter einem Tonband mit den letzten Worten Uwe Barschels her. Durch ein Versehen gerät die Kassette in die Handtasche der Verleger-Tochter Nina, die damit – in dem Glauben, es sei ihr Japanisch-Kurs – nach München fliegt. Dort warten schon Erkan und Stefan auf sie, die sie als Bodyguards eigentlich vor Katastrophen schützen sollen. Doch stattdessen tritt das tollpatschige Duo mit seinem blonden Schützling von einem Fettnäpfchen ins nächste…

Verleger-Tochter Nina fliegt nach München und wird dort von den Bodyguards Erkan und Stefan in Empfang genommen. Statt sie vor Katastrophen zu bewahren, tappen die beiden in so ziemlich jedes Fettnäpfchen. Muntere Sketchparade, die mit ihrem eigenwilligen Klamauk gut unterhalten kann.

Darsteller und Crew

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Kritikerrezensionen

  • Ein ziemlich krasser Film ist diese schräge Blödel-Klamotte mit einem höchst eingenwilligen und immens populären Humor. Ein spezielles Vokabular, zwei hochgradig tolpatschige Typen, die längst Markenzeichen und Stars einer begeisterten jungen Hip-Hop-Fangemeinde sind, und eine absolut unernste Nonsense-Thriller-Handlung ergeben eine frappierende Entertainment-Mischung der ganz besonderen deutschen Art. Erkan & Stefan haben vielleicht nicht das Zeug zu Helden der Nation, sind aber auf ihre Art heroische Spaßmacher von tölpelhaftem Format.

    Trotzdem – an Dean Martin und Jerry Lewis reichen die natürlich nicht heran. Für deren gesellschaftskritischen Anarchismus sind Erkan und Stefan zu friedfertig und zu harmlos und schon gar nicht erotisch, sondern einfach zwei alberne Hanseln, die höchstens verbal mit dem Thema Sex kokettieren und immer wieder von einem plötzlichen aufgeregten Reflex als Schrittgrapscher befallen werden. Regisseur Michael „Bully“ Herbig („Die Bullyparade“) hat seine Comedy-Erfahrung bei Funk und Fernsehen nun auch erstmals auf der Kinoleinwand ausprobiert, strotzt dabei zwar nicht gerade von kinematografisch originellen Einfällen, strapaziert aber wenigstens nicht durch falsche prätentiöse Ambitionen. In diesem Sinne bietet auch das Drehbuch von Philip Weinges („Japaner sind die besseren Liebhaber“) und Günter Knarr offenbar glücklicherweise keine Versuchung. So erzählt der Film eine relativ vorhersehbare und in diesem Rahmen durchaus spannende Geschichte fröhlich nach den Regeln der Verwechslungs- und Situationskomödie. Dass es dabei um das Tonband mit den letzten Worten von Uwe Barschel vor seinem Genfer Hotelbadewannentod geht, ist als Realitätsbezug absurd genug, um die Story von Anfang an klar im Bereich der nicht ernst zu nehmenden Fiktion zu verankern. Also geht ein wildes Gerangel um dieses Band los zwischen BND, CIA und einem Hamburger Nachrichtenmagazin, dessen Verleger (Manfred Zapatka), der ausgerechnet Eckernförde heißt und einem Herausgeber an der Elbe heftig ähnlich sieht, sich von dieser Weltsensation die nötige Auflagen- und Imagesteigerung verspricht. Aus Versehen greift Töchterchen Nina (Alexandra Neldel) nach der Toncassette, im Glauben, es sei ihr Japanisch-Kurs, und verstaut sie in ihrer Handtasche, mit der sie nach München fliegt. Das ist der Beginn eines wunderbaren Chaos, in dem die beiden Tölpel Erkan (Erkan Maria Moosleitner) und Stefan (Stefan Lust) als Bodyguards für immer mehr Katastrophen, Irrwitz und Stress sorgen. Und irgendwie kriegen sie am Ende fast alles immer wieder hin. Und dass sie ihre Fans und solche, die es erst noch werden, nicht mit einem politischen Aufklärungsfilm foppen wollten, ist eigentlich von Anfang an klar. Erkans und Stefans Komik beruht auf der Vorhersehbarkeit der Gags, die im Film so etwas wie einen Wiedererkennungseffekt auslösen, weil sie mit der inzwischen vertrauten verfremdenden Sprachverbiegung arbeiten. Das Publikum wird sich sicher in sie reinverlieben und sollte deshalb diesen Triumph der Scheuermänner nicht aus den Augen lassen. fh.

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