Eraser

  1. Ø 3
   1996
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Filmhandlung und Hintergrund

Eraser: Beindruckender Actionfilm mit Arnold Schwarzenegger, der es als "Eraser" mit einem internationalen Waffenkomplott aufnimmt.

Eraser John Kruger ist der beste Mann, wenn es darum geht, Kandidaten für das Zeugenschutzprogramm untertauchen zu lassen. Auf Schwierigkeiten stößt Krueger, als er sich um die schöne Lee kümmern soll. Sie ist in ihrer Firma einem Waffenschmuggelskandal auf die Spur gekommen. Doch auch Krugers Mentor hat seine Hände im Spiel und setzt alles daran, seinerseits Lee und Kruger „auszuradieren.“

Im Rahmen eines Zeugenschutzprogramms löscht FBI-Agent John Kruger die bürgerliche Identität aussagewilliger Verbrecher. Seine neueste Klientin Lee Cullen ist Top-Managerin in einem Rüstungskonzern und hat eine brisante Waffenschmuggel-Affäre aufgedeckt, an der selbst höchste Regierungsbeamte beteiligt sind. Als der stellvertretende Verteidigungsminister den Befehl erteilt, die mißliebige Zeugin zu ermorden, beginnt eine gnadenlose Jagd. Cullens einziger Verbündeter ist John Kruger.

Der Eraser macht seinem Namen alle Ehre: er läßt Kanditaten des Zeugenschutzprogramms virtuos verschwinden. Probleme gibt es mit der schönen Lee, die einem Waffenschmuggel-Skandal auf der Spur ist. Nun sind es die beiden, die in Gefahr schweben, ausradiert zu werden. Action mit exzellenten Stuntsequenzen.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Die Testosteron-Ikone Arnold Schwarzenegger meldet sich nach „True Lies“ erneut mit geballter Big-Bang-Action zurück. In charakteristischer Macho-Manier beschützt das Austro-Original in dem energiegeladenen Actionthriller die R&B-Chanteuse Vanessa Williams in ihrer ersten Filmrolle und terminiert zudem ein internationales Waffenkomplott. Die Inszenierung wurde von dem Effektespezialisten Charles Russell in Angriff genommen, der sich nach seinem Sommerhit ’94 „Die Maske“ jetzt auch auf dem Actionsektor wacker schlägt.

    Daß mit spektakulären Stunts aufgewartet wird, verspricht (und hält) schon das Gütesiegel des profilierten „Auf der Flucht“-Produzenten Arnold Kopelson. Obwohl die Story eher schwerfällig in Gang kommt, können eventuelle Befürchtungen, bei „Eraser“ gebe es Parallelen mit Schwarzeneggers „Last Action Hero“-Enttäuschung doch mit der darauffolgenden fulminanten Non-Stop-Action nachhaltig getilgt werden. Ähnlich gigantisch und aufwendig wie die turbulenten Geschehnisse auf der Leinwand nahm sich schon die Arbeit am Drehbuch aus. Die Credits gingen an den Novizen Tony Puryear und den Veteranen Walon Green, wobei die zahlreichen Ideen-Injektionen mehrerer Autoren – darunter William Wisher, der bereits die prägnantesten „Terminator“-Pointen erdachte – ungenannt bleiben. Auf diese Weise entstand ein regelrechter Skript-Flickenteppich, bei dem nicht alle Erzählstränge unweigerlich logisch aneinandergeknüpft wurden. Darüberhinaus muß Schwarzeneggers Charakter sich anfangs durch ungelenk vorgetragene Beweise von Humanität quälen, die für entsprechend (un)freiwillige Komik sorgen, doch auch in dieser Hinsicht wird mit schwerer Action-Artillerie und Arnie-archetypischen Onelinern ausgezeichnet gekontert. US-Marshall John Kruger (Schwarzenegger) ist im Rahmen des Zeugenschutzprogramms dafür verantwortlich die Identitäten seiner gefährdeten Schützlinge „auszuradieren“. Seine neueste Kandidatin ist die attraktive FBI-Zeugin Lee Cullen (Vanessa Williams), die in ihrer Firma einem Waffenschmuggelskandal auf die Spur kommt, in den ein hochgestellter Politiker verstrickt ist. Doch auch Krugers Mentor und Vorgesetzter Robert Deguerin (James Caan aalt sich genüßlich in seinem Part als skrupellos-schmieriger Hochverräter) hat seine Hände im Spiel, und eine gnadenlose Hatz nimmt ihren Lauf…

    Sobald Caans Figur ihre Maske fallen läßt, setzt ein regelrechtes Trommelfeuer an bombastischen Actionsequenzen ein, wobei Schwarzeneggers freier Fall aus einer Boing 727 und die daraus resultierende Ereignisse wohl das absolute Highlight darstellen. Ein weiterer Höhepunkt spielt sich im städtischen Zoo von New York ab, wo eine unangenehme Begegnung mit ausgehungerten Riesenalligatoren stattfindet. Beim explosiven Showdown an den Docks werden die High-Tech-Waffen, sogenannte „rail guns“, die mit Lichtgeschwindigkeit tödliche Aluspiralen feuern, effektvoll zum Einsatz gebracht. Nicht minder brauchbar ist Robert Pastorelli als ehemaliger Mafia-Zeuge, der vom „Eraser“ in einer Schwulenbar untergebracht wurde und für humorvolle Auflockerung zuständig ist. Der taff-sympathische Titelheld, der geradezu rührend um das Wohl seiner Klientin bemüht ist, kommt in bester Schwarzenegger-Tradition ohne persönlichen Ballast aus, scheint weder über eine spezifische Vergangenheit, noch über Freunde oder Familie zu verfügen. Im Eifer des blei- und eisenhaltigen Gefechts, das vom militärisch angehauchten Score Alan Silvestris zackig untermalt wird, zieht er sich zwar schmerzhafte Verletzungen zu, über die er jedoch in bester „Terminator“-Manier erhaben zu sein scheint. Im Vergleich zu Arnies extravaganten SciFi-Abenteuern befindet sich „Eraser“ eher im konventionell-klassischen Thriller-Fahrwasser von „True Lies“ – und ist wie dieser ein höchst unterhaltsamer High-Energy-Actioner, der das Publikum auf breiter Front zu begeistern verstehen wird. ara.

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