Entourage

  1. Ø 3
   2015
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Entourage Poster
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Filmhandlung und Hintergrund

Entourage: Filmadaption der HBO-Kultserie, in der Jungstar Vincent Chase und seine Kumpels einmal mehr durchs Haifischbecken Hollywood manövrieren.

Vincent Chase (Adrian Grenier) und seine Jungs Eric (Kevin Connolly), Turtle (Jerry Ferrara) und Johnny (Kevin Dillon) sind zurück! Die Handlung vom Film beginnt da, wo die Serie aufgehört hat: Vince verfolgt weiter seine Karriere als Filmstar und macht mit seinem Gefolge die High Society von Los Angeles unsicher. Für sein bevorstehendes Regie-Debüt stehen ihm zwar 100 Millionen Dollar zur Verfügung, trotzdem gelingt es ihm, das Budget um knapp 15 Millionen Dollar zu überziehen. Seinen leichtsinnigen Lebensstil hat der Lebemann also beibehalten, denn wenn sein Film keinen Erfolg haben sollte, kann er ja immer noch nach Queens zurückkehren. Ari Gold (Jeremy Piven), der sich jetzt auch als Filmproduzent versucht, sieht sich mit zahlreichen Problemen konfrontiert, denen der frischgebackene Studioboss mit seiner übellaunigen Art nicht immer ganz gewachsen ist. Die Ziele haben sich vielleicht verändert, aber die Bande ist immer noch stark und die Freunde halten sich im undurchsichtigen und teilweise unbarmherzigen Dschungel von Hollywood gegenseitig den Rücken frei. Die erfolgreiche Comedy-Drama-Serie „Entourage“ lief von 2004 bis 2011 auf HBO und wurde mit der achten Staffel abgeschlossen. Insgesamt wurde „Entourage“ 26-mal für den Emmy nominiert und sechsmal mit dem begehrten Preis ausgezeichnet. Bei den Golden Globes war die Serie jedes Jahr unter den Nominierten und gewann zwei Auszeichnungen. Serienschöpfer Doug Ellin übernimmt beim Film nicht nur die Position des Regisseurs, sondern hat auch das Drehbuch entwickelt. Nach einigen Verschiebungen und vertraglichen Problemen ist die Produktion offiziell im Februar 2014 in Los Angeles angelaufen. Für einige Aufnahmen ging es außerdem auch nach Miami. Der Film lief am 11. Juni 2015 in den deutschen Kinos an.

Darsteller und Crew

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • "Eine Art Sopranos Junior in Hollywood", hatte Serienschöpfer Doug Ellin im Sinn, als er 2004 "Entourage" HBO anbot. Die Geschichte eines aufstrebenden jungen Stars, der im Haifischbecken Hollywood scheitert, hatte er im Sinn. Die Verantwortlichen des Pay-TV-Senders wollten aber Comedy statt Drama, eine Show über einen erfolgreichen Schauspieler - und sie behielten Recht. Das Konzept kam bei den Sehern an, die acht Staffeln der inzwischen seit drei Jahren abgesetzten Serie wurden Kult.

    Nun sind die Sonnyboys um Publikumsliebling Vincent Chase (Adrian Grenier) wieder da, für die Leinwand von Ellin persönlich in Szene gesetzt. Im Opener geht's kurz auf eine Yacht vor Ibiza. Die Drinks sind kalt, die Mädels heiß und Vince frisch geschieden. Nur ein paar Tage hat seine Ehe gedauert - "länger zumindest als die von Britney Spears", weiß einer aus dem Kumpelquartett, zu dem noch Vincents Halbbruder, Dumpfbacke Johnny Drama (superb: Kevin Dillon), Manager Eric (Kevin Connolly), genannt "E", sowie Partytier und Fahrer Turtle (Jerry Ferrara) gehören.

    Als Inspiration für Vincent haben (wohl) Leben und Karriere des Unterwäschemodels, Hip-Hoppers und Schauspielers Mark Wahlberg gedient, der bei der Serie wie auch beim Film als Produzent firmiert. Eine gallige, souverän gehandhabte (Hochglanz-)Satire bekommt man geboten, die wie eine Quasi-Dokumentation anmutet. Als Action-Auteur will sich Vince versuchen, tatkräftig unterstützt wird er von seinem zum Studioboss aufgestiegenen Agenten Ari Gold, in dessen Part Jeremy Piven glänzt, der als fintenreicher Fiesling schon mit einem Golden Globe und drei Emmys belohnt wurde.

    Lustvoll wird mit der Traumfabrik abgerechnet, im Hintergrund ziehen ein texanischer Rinderbaron (Billy Bob Thornton) und sein grenzdebiler Sohn (Haley Joel Osment) die (Finanz-)Fäden. Hinter den Glitzerfassaden tun sich Abgründe auf, Kreditkarten und Bettfedern glühen, der Alkohol fließt in Strömen. "I said I'd go, put myself on show. But I'm still trying to figure it out", kommentieren hellsichtig die Brit-Rocker von Royal Blood. Zig Promis, darunter Liam Neeson, Mike Tyson, Pharrell Williams, Jessica Alba und Kelsey Grammer, der gerade seinen Psychiater aufgesucht hat, geben sich in Cameos die Ehre. Am "Sunset Boulevard" hat sich nichts verändert - mehr Schein als Sein.

    Fazit: Doug Ellin wirft in der Spielfilmversion seiner gleichnamigen Kultserie einen halb voyeuristischer, halb satirischer Blick hinter die Kulissen Hollywoods.
  • „Eine Art Sopranos Junior in Hollywood“, hatte Serienschöpfer Doug Ellin im Sinn, als er 2004 „Entourage“ HBO anbot. Die Geschichte eines aufstrebenden jungen Stars, der im Haifischbecken Hollywood scheitert, hatte er im Sinn. Die Verantwortlichen des Pay-TV-Senders wollten aber Comedy statt Drama, eine Show über einen erfolgreichen Schauspieler – und sie behielten Recht. Das Konzept kam bei den Sehern an, die acht Staffeln der inzwischen seit drei Jahren abgesetzten Serie wurden Kult.

    Nun sind die Sonnyboys um Publikumsliebling Vincent Chase (Adrian Grenier) wieder da, für die Leinwand von Ellin persönlich in Szene gesetzt. Im Opener geht’s kurz auf eine Yacht vor Ibiza. Die Drinks sind kalt, die Mädels heiß und Vince frisch geschieden. Nur ein paar Tage hat seine Ehe gedauert – „länger zumindest als die von Britney Spears“, weiß einer aus dem Kumpelquartett, zu dem noch Vincents Halbbruder, Dumpfbacke Johnny Drama (superb: Kevin Dillon), Manager Eric (Kevin Connolly), genannt „E“, sowie Partytier und Fahrer Turtle (Jerry Ferrara) gehören.

    Als Inspiration für Vincent haben (wohl) Leben und Karriere des Unterwäschemodels, Hip-Hoppers und Schauspielers Mark Wahlberg gedient, der bei der Serie wie auch beim Film als Produzent firmiert. Eine gallige, souverän gehandhabte (Hochglanz-)Satire bekommt man geboten, die wie eine Quasi-Dokumentation anmutet. Als Action-Auteur will sich Vince versuchen, tatkräftig unterstützt wird er von seinem zum Studioboss aufgestiegenen Agenten Ari Gold, in dessen Part Jeremy Piven glänzt, der als fintenreicher Fiesling schon mit einem Golden Globe und drei Emmys belohnt wurde.

    Lustvoll wird mit der Traumfabrik abgerechnet, im Hintergrund ziehen ein texanischer Rinderbaron (Billy Bob Thornton) und sein grenzdebiler Sohn (Haley Joel Osment) die (Finanz-)Fäden. Hinter den Glitzerfassaden tun sich Abgründe auf, Kreditkarten und Bettfedern glühen, der Alkohol fließt in Strömen. „I said I’d go, put myself on show. But I’m still trying to figure it out“, kommentieren hellsichtig die Brit-Rocker von Royal Blood. Zig Promis, darunter Liam Neeson, Mike Tyson, Pharrell Williams, Jessica Alba und Kelsey Grammer, der gerade seinen Psychiater aufgesucht hat, geben sich in Cameos die Ehre. Am „Sunset Boulevard“ hat sich nichts verändert – mehr Schein als Sein. geh.
  • "Entourage"enttäuscht selbst treue Fans der HBO-Serie. Wenig Handlung, unlogische Wendungen und ansonsten immer der gleiche Käse, der sich in einer Endlosschleife zu wiederholen scheint. Am Ende ist der Film wirklich nur denen zu empfehlen, die sich ohne mit der Wimper zu zucken schier endlose Bilder von Frauen und Flitzern anschauen wollen.  
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