Filmhandlung und Hintergrund

Gangsterkomödie um zwei Nichtsnutze, die die Frau eines Bankiers entführen wollen, um an Geld zu kommen, während des Coups gleich noch dessen schwangere Geliebte mit verschleppen und letztlich feststellen müssen, dass der Bankmann schon wieder eine Neue hat und überhaupt kein Interesse an der Freilassung der Geiseln zeigt.

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Kritikerrezensionen

  • Entführ' mich, Liebling: Gangsterkomödie um zwei Nichtsnutze, die die Frau eines Bankiers entführen wollen, um an Geld zu kommen, während des Coups gleich noch dessen schwangere Geliebte mit verschleppen und letztlich feststellen müssen, dass der Bankmann schon wieder eine Neue hat und überhaupt kein Interesse an der Freilassung der Geiseln zeigt.

    Gangster mit Herz gegen Geiselzicken - in dieser temporeichen Komödie mit vielen überraschenden Wendungen treten die treffsicheren Hauptdarsteller Simone Thomalla und Max Tidof gegeneinander an.

    „Das Schicksal meint es gut mit uns, er hat unser Geld, wir haben seine Frauen“, freut sich Max (Max Tidof) am Anfang noch. Der geplante Banküberfall ging zwar gründlich schief - der Bankdirektor Thomas von Ernst (Ralph Herforth) hat das Geld eingesackt - aber dafür haben er und sein Komplize Felix (David Rott) seine Ehefrau Charlotte (Simone Thomalla) und seine Geliebte Sophie (Lisa Marie Potthoff) entführt. Schnell kriegen sich die Frauen lautstark in die Haare. Besonders die zickige Bankiersfrau Sophie macht allen zu schaffen. Erst als sie erfährt, dass die Geliebte schwanger ist und das Kind ihres Mannes erwartet, bleibt ihr die Luft weg. Nun warten alle gespannt auf die Geldübergabe. Der egoistische Bankier denkt jedoch gar nicht daran, Geld gegen Frauen zu tauschen. Er tröstet sich mit seiner Sekretärin und träumt von einem neuen Leben. Doch jetzt nehmen die Kleinkriminellen und die Geiselzicken ihren gemeinsamen Feind ins Visier….

    Von Stockholm-Syndrom bis Lagerkoller - diese Komödie gewinnt dem beliebten Filmthema „misslungene Entführung“ neue Seiten ab. Das Drehbuch von Wiebke Jaspersen („Schlafsack für zwei“) ist clever geschrieben, die Dialoge sind witzig. Regisseur Thomas Nennstiel („Typisch Sophie!“, „Mit Herz und Handschellen“) setzt auf Tempo, ohne die zwischenmenschlichen Momente zu vernachlässigen. Die vier Hauptdarsteller geben ihr Bestes: Simone Thomalla spielt genüsslich die scharfzüngige Luxusfrau, Lisa Marie Potthoff gibt ihr als naive, aber ebenso schlagfertige Geliebte Kontra. Max Tidof überzeugt als Gangster mit Herz und Verstand, während David Rott liebenswert den einfältigen, aber gutherzigen Kleinkriminellen mimt. „Entführ‘ mich, Liebling“ ist bis zur letzten Minute äußerst unterhaltsam - mit dieser Komödie ist Sat.1 und Zero Fiction Film ein Volltreffer gelungen. sw.

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