Filmhandlung und Hintergrund

Josef von Sternberg lässt Marlene Dietrich als österreichische Agentin während des Ersten Weltkriegs in einen Konflikt zwischen Pflicht und Liebe geraten.

Offizierswitwe Magda muss sich auf den Straßen Wiens als Prostituierte durchschlagen, bis sie dem Chef des österreichischen Geheimdienstes ins Auge fällt, der sie zur Agentin macht. Nachdem es ihr gelungen ist, einen Verräter in den Reihen der Armee zu entlarven, wird sie auf der Suche nach dessen Kontakten in das russische Hauptquartier nahe der polnischen Grenze geschickt. Dort wird sie ihrerseits vom Agenten H-14, Kranau, enttarnt, kann aber nach einer Liebesnacht mit ihm entkommen. Als Kranau später von den Österreichern gefangen genommen wird, verhilft sie ihm zur Flucht und wird dafür zum Tod durch Erschießung verurteilt.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Entehrt: Josef von Sternberg lässt Marlene Dietrich als österreichische Agentin während des Ersten Weltkriegs in einen Konflikt zwischen Pflicht und Liebe geraten.

    Ganz auf die Ausstrahlung von Marlene Dietrich zugeschnittener Agentenfilm, mit dem Josef von Sternberg den durch „Marokko“ in den USA erworbenen Ruf seines Stars festigen wollte. Wie bei von Sternberg üblich, bildet die sexuelle Begierde die Triebkraft für das Verhalten der Figuren. Der Erfolg von „Entehrt“ blieb hinter den Erwartungen zurück, nicht zuletzt, weil sich „Marokko“-Ko-Star Gary Cooper geweigert hatte, ein weiteres Mal mit von Sternberg zu arbeiten. Stattdessen wurde der eher emotionslose Victor McLaglen („Der Verräter“) als männlicher Hauptdarsteller verpflichtet.

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