Filmhandlung und Hintergrund

Fernsehfilm mit Katja Weitzenböck in der Titelrolle als Ärztin, die zugleich auch Anwältin ist.

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Kritikerrezensionen

  • Engel der Gerechtigkeit: Fernsehfilm mit Katja Weitzenböck in der Titelrolle als Ärztin, die zugleich auch Anwältin ist.

    Der Name ist Programm: in diesem Fernsehfilm von Produzent Wolfgang Rademann sorgt eine Ärztin, die zugleich Anwältin ist, für Gerechtigkeit in deutschen Krankenzimmern.

    Schon öfters hat Wolfgang Rademann die Berufe und Themen neu kombiniert, mit denen er große Erfolge feierte, beispielsweise in der Reihe „Der Ferienarzt“, einer Art Mischung aus „Schwarzwaldklinik“ und „Traumschiff“. Auf die Figur einer Anwältin für Arztrecht stieß er jedoch in der Realität und konnte so zwei der in Film und Fernsehen beliebtesten Berufe verbinden: Nachdem Dr. Patricia Engel (Katja Weitzenböck) einen Behandlungsfehler mit tödlichem Ausgang erlebte, der zudem noch vertuscht wurde, gab sie ihre vielversprechende Karriere als Ärztin auf und wurde Anwältin. Als sie ausgerechnet in der Klinik ihres Vaters, des Herzspezialisten Professor Brenner (Robert Atzorn), erneut auf einen Behandlungsfehler stößt, versucht sie mit allen Mitteln die Patientin (Maria Simon) zu retten. Doch der Chirurg stellt sich gegen sie und hetzt seiner Tochter einen Anwalt (Johannes Brandrup) auf den Hals.

    Die Grundidee von „Engel der Gerechtigkeit“ lädt zur Identifikation ein. Wünscht sich nicht jeder in einer lebensbedrohlichen Situation kompetente Partner und entschlossene Hilfe? Auch das Thema der Behandlungsfehler, oft als Kunstfehler verniedlicht, bietet reichlich Zündstoff. Die Besetzung kann sich sehen lassen: Katja Weitzenböck überzeugt als Ärztin und Anwältin, ihr zur Seite stehen u.a. Franziska Walser, Dietrich Mattausch und Nicki von Tempelhoff.

    Der Film von Drehbuchautor Jürgen Werner („Die Rosenzüchterin“) und Regisseurin Karola Meeder („Inga Lindström“) erfüllt die Erwartungen allerdings nicht ohne Einschränkungen. „Engel der Gerechtigkeit“ wirkt etwas überfrachtet, denn Patricia Engel muss Tochter, Mutter, Ehefrau, Ärztin und Anwältin zugleich sein. Und die Nebenhandlung um zwei „Hamburger Fischköppe“ (Oliver Korritke und Andreas Schmidt), die ebenfalls die Anwältin beauftragen wollen, soll komisch sein, wirkt aber deplatziert. Hier wäre weniger mehr gewesen. sw.

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