In Gavin Hoods „Ender’s Game - Das große Spiel“ begibt sich der junge Asa Butterfield als Ender Wiggin auf einen spektakulären Weltraum-Trip. Unterstützung findet er in der Petra Arkanian (Hailee Steinfeld). In einem Interview berichten die beiden Jungsch

Asa Butterfield: „Ich bin ein großer Science Fiction Fan“

In Gavin Hoods Ender’s Game - Das große Spiel nach dem Science-Fiction-Klassiker von Orson Scott Card begibt sich der junge Asa Butterfield als Ender Wiggin auf einen spektakulären Weltraum-Trip. Unterstützung findet er dabei in der jungen Petra Arkanian (Hailee Steinfeld). In einem exklusivem Interview berichten die beiden Jungschauspieler über ihre Filmrollen, die Dreharbeiten und die Zusammenarbeit mit den Schauspielgrößen Ben Kingsley und Harrison Ford.

CINEFACTS: Wie war es für dich, den Helden zu spielen?

Asa Butterfield: Es hat Spaß gemacht und war eine tolle Gelegenheit, um das ‚Heldenhafte‘ in mir selber zu erkunden (lacht). Gavin (Hood) und ich haben viel über die Figur geredet und darüber nachgedacht, wie wir Ender darstellen wollen.

CINEFACTS: Hattest Du das Buch zuvor schon gelesen?

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Asa Butterfield: Ich las es direkt nachdem ich das Skript bekam. Ich bin ein großer Science Fiction Fan, daher war das super und hat mir sehr gefallen.

CINEFACTS: Wie war es, Harrison Ford das erste Mal gegenüber zu treten? Ein bisschen so, als würde man Indiana Jones persönlich treffen?

Asa Butterfield: (lacht) Ja, ich war tatsächlich ein wenig nervös. Ich glaube, das wäre wahrscheinlich jedem so gegangen. Aber als ich ihn dann kennenlernte, war er ein herzensguter Kerl und wirklich sehr nett zu mir. Er ist ein toller Schauspieler und ich hatte immer das Gefühl, dass er das beste aus mir heraus holt.

CINEFACTS: Wer hat dir besser gefallen, Harrison Ford oder Sir Ben Kingsley?

Asa Butterfield: Sie sind beide tolle Schauspieler. Ich glaube, ich kann da keine Entscheidung treffen. Natürlich hatte ich mit Sir Ben schon einmal in „Hugo“ gearbeitet. Es war also interessant zu sehen, wie er dieses Mal eine komplett andere Figur spielte. Und Harrison Ford ist einfach Harrison Ford. Da braucht man gar nichts weiter zu zu sagen.

CINEFACTS: Warst du nervös, weil die Romanvorlage zu „Ender’s Game“ so viele Fans hat?

Asa Butterfield: Ja, es war ein wenig beängstigend. Besonders, weil ich auch noch die Titelrolle spiele. Das fühlte sich sicherlich ab und an wie eine Las auf meinen Schultern an. Mein Ziel war es, dies als Möglichkeit zu sehen, um die Geschichte vielen tausenden weiteren Zuschauern näher zu bringen, aber gleichzeitig auch die alteingesessenen Fans zufrieden zu stellen. Das war schon eine große Aufgabe. Aber ich habe ein gutes Gefühl dabei und glaube, dass uns das gelungen ist.

CINEFACTS: In „Ender’s Game“ geht es im Grunde um Video Games. Wie stehst du dazu?

Asa Butterfield: Ich bin selber ein ziemlicher Gamer. Ich spiele meistens am PC und spiele nicht mehr so oft an den Konsolen. Ich bin jetzt zur PC Master Race übergesiedelt (lacht).

CINEFACTS: Hast du nicht selber sogar ein Spiel kreiert?

Asa Butterfield: Ja, das stimmt. Gemeinsam mit meinem Vater und meinem Bruder. Es ist eine iPad App, die Racing Blind heißt. Es ist ein Familienspiel, das wirklich Spaß macht und das man auch mit seinen jungen Geschwistern spielen kann. Meine kleine Schwester ist vier und sie spielt es auch.

CINEFACTS: Siehst du dich auch in Zukunft als Schauspieler?

Asa Butterfield: Das würde ich mir wünschen. Wenn ich weiterhin diese tollen Möglichkeiten erhalte, wäre ich natürlich auch in Zukunft gerne Schauspieler.

CINEFACTS: Also siehst du deine Zukunft nicht als Programmiere in der Computer Industrie oder ähnliches?

Asa Butterfield: (lacht) nein, Informatik wollte ich eher nicht studieren. Aber die Uni an sich interessiert mich auf jeden Fall. Wobei ich noch ein paar Jahre Zeit habe, um mich da festzulegen.

CINEFACTS: Aber im Moment gehst du noch ganz normal zur Schule?

Asa Butterfield: Ja, genau. Ich werde nicht zu Hause unterrichtet oder ähnliches. Ich gehe in London zur Schule. Wenn ich nicht gerade Presseinterviews gebe oder drehe, bin ich wie jeder andere 16-jährige auch. Meine Freunde kannte ich schon, bevor ich mit der Schauspielerei angefangen habe. Da gibt es keine Neider oder so. Ich mache momentan meine A-Level in den Fächern Bio, Geographie, Film Studies und Fotographie.

CINEFACTS: Welches ist dein Lieblingsfach?

Asa Butterfield: Fotographie! Gefolgt von Film Studies.

CINEFACTS: Dein Film Studies Lehrer denkt wahrscheinlich, dass du mehr über Film weißt, als er…

Asa Butterfield: (lacht) das hat er schon öfters gesagt, ja. Aber der Unterricht macht soviel Spaß! Es ist wirklich interessant. Und wenn ich dann daran denke, dass ich bei „Hugo“ mit jemandem wie Scorsese zusammengearbeitet habe, dann sorgt das dafür, dass ich die Geschichte des Films noch viel mehr zu schätzen weiß.

CINEFACTS: Aber du warst nun schon in zwei großen Hollywood-Produktionen und hast davor schon „Der Junge im gestreiften Pyjama“ gedreht. Da muss sich dein Leben doch zumindest ein kleines bisschen verändert haben?

Asa Butterfield: Ja, das ist sicherlich richtig. Einige meiner Mitschüler behandeln mich natürlich anders. Aber meiner Familie war es von Anfang an wichtig, dass ich am Boden bleibe. Ich glaube, dass mir das bis jetzt auch ganz gut gelungen ist. Ich liebe die Schauspielerei, es ist meine absolute Lieblingsbeschäftigung. Trotzdem möchte ich nicht, dass sie mein Leben übernimmt. Ich versuche, mein Privatleben davon getrennt zu halten. Ich lege viel Wert darauf, immer noch in der Lage zu sein, mich mit meinen Freunden zu treffen und am PC zu spielen. Ich brauche den ganzen Hollywood-Lebenswandel nicht. Ich bin froh, dass ich immer noch ein ziemlich normaler Jugendlicher sein kann.

CINEFACTS: Gibt es einen materiellen Traum, den du dir von deiner Gage erfüllt hast?

Asa Butterfield: Nicht wirklich. Da fällt mir echt nichts ein. Die größte Belohnung sind wahrscheinlich wirklich die tollen Erfahrungen, die man sammelt und dass man stetig dazu lernt. Materiell habe ich keine sonderlich großen Wünsche.

CINEFACTS: Bist du seit den Dreharbeiten zu „Ender’s Game“ noch mit Haillie Steinfeld oder seit „Hugo“ mit Chloe Moretz befreundet?

Asa Butterfield: Ja, auf jeden Fall. Die Arbeit am Filmset ist immer ein Erlebnis, das verbindet. Wir sind definitiv auch weiterhin befreundet.

Asa Butterfield: „Im Grunde ist es der Realität nicht unähnlich“

CINEFACTS: Glaubst Du, „Ender’s Game“ richtet sich eher an ein jugendliches Publikum oder generell an alle SciFi-Fans?

Asa Butterfield: Ich glaube, dass es auf den ersten Blick schon so wirkt, als wäre es an Jugendliche gerichtet. Aber im Grunde ist die Botschaft des Films gesellschaftlich sehr relevant, war es vor dreißig Jahren und wird es auch in dreißig Jahren sicherlich noch sein.

CINEFACTS: Du meinst die Tatsache, dass Kinder in den Krieg geschickt werden?

Asa Butterfield: Ja, das ist auch momentan ein heißes Thema in den Nachrichten. Es passiert in unserer Welt und so etwas ist natürlich schrecklich. „Ender’s Game“ geht mit dieser Thematik anders um und verpflanzt sie in eine dystopische Zukunftsversion. Aber im Grunde ist es der Realität nicht unähnlich. Die Kinder, die aus ihren Familien gerissen und in den Krieg geschickt werden. So was passiert leider wirklich. Ich glaube, junge Menschen können sich den Film mit ihren Familien ansehen und Spaß daran haben, sich im Nachhinein aber auch zusammensetzen und tiefgründige Gespräche über Moral und Ethik haben.

CINEFACTS: Wie war deine Erfahrung am Set, mit den ganzen Green Screens und den Special Effects?

Asa Butterfield: Ja, davon gab es eine Menge. Man weiß nur ungefähr, wie der Film am Ende aussehen wird, weil so vieles im Nachhinein eingefügt wird. Es ist ein wahrer Überraschungseffekt. Beim Dreh selber muss man seine Phantasie spielen lassen, wenn man nur eine grüne Wand vor sich hat.

CINEFACTS: Siehst du Gemeinsamkeiten zwischen dir und Ender? Ihr seid beide jung und tragt hohe Verantwortung. Bei dir wäre es zum Beispiel die Last, zu denken, dass ein Film ein Erfolg werden muss…

Asa Butterfield: Ja, das kann man vielleicht so sehen. Wobei die Last bei Ender natürlich eine ganz andere ist, denn seine Verantwortung steht in einem ganz anderen Verhältnis. Immerhin hängt das Überleben der Menschheit von ihm ab (lacht). Ich glaube aber, dass ich diesen Erfolgsdruck ganz gut von mir fernhalten kann. Zum einen sicherlich deswegen, da ich in London wohne. Ich bin ziemlich weit weg von dem ganzen Hollywood-Geschehen. Als ich für „Ender’s Game“ vorsprach, war das mein erstes Mal in Los Angeles. Durch die räumliche Distanz fällt es mir natürlich wesentlich leichter, dem Druck zu entfliehen und ein normales Leben zu führen.

CINEFACTS: Hast du schon zukünftige Projekte in Planung?

Asa Butterfield: Im Moment geh ich erstmal zur Schule. Ich versuche, wenn möglich nur während der Ferien zu arbeiten. Natürlich geht das nicht immer. In den Fällen habe ich dann einen Lehrer am Set. Aber ja, es gibt ein paar Projekte, die anstehen.

CINEFACTS: Bist du also im Moment nur dabei, die Welt zu bereisen und Promo für „Ender’s Game“ zu machen?

Asa Butterfield: Ja, wir waren in Madrid und Paris und fliegen als nächstes nach London. In ein paar Wochen steht dann Promo in den USA an.

CINEFACTS: Wie ist das für dich? Jeden Tag mit einer Gruppe Journalisten da zu sitzen und jedes Mal die gleichen Fragen zu beantworten? Du bist ja noch recht jung, ist das nicht seltsam?

Asa Butterfield: Als ich damit anfing, war es tatsächlich seltsam. Man macht so was ja nicht jeden Tag. Meine Mutter oder mein Vater kommen immer mit mir. Wir versuchen, diese Trips nett und ein bisschen wie Urlaub zu gestalten. Aber das eine oder andere Mal muss ich mich doch kneifen, um festzustellen, ob ich tatsächlich gerade mit Han Solo die Welt umreise (lacht).

CINEFACTS: Träumst du manchmal davon, mal einen Oscar zu gewinnen?

Asa Butterfield: Oh, wow, einen Oscar zu gewinnen wäre natürlich super. Für jeden Schauspieler wäre das die ultimative Anerkennung und das größte Lob überhaupt. Aber daran denke ich momentan gar nicht. Auch ohne Auszeichnungen macht es einfach super Spaß und mein Ziel ist es erstmal, tolle Erfahrungen zu sammeln und Spaß zu haben.

Hailee Steinfeld: „Es hat sehr viel Spaß gemacht…“

CINEFACTS: Eigentlich denkt man immer, dass Science-Fiction eher etwas für Jungs wäre. Was hälst du davon?

Hailee Steinfeld: Ich liebe Science-Fiction. Ich bin immer wieder sehr beeindruckt davon, wie diese Welten erschaffen werden. Das ist nur einer der Gründe, weshalb die Arbeit an „Ender’s Game“ für mich sehr faszinierend war.

CINEFACTS: Es ist das erste Mal, dass du mit Asa Butterfield zusammenarbeitest. Wie würdest du ihn beschreiben?

Hailee Steinfeld: Oh, er ist natürlich sehr talentiert. Aber vor allem sind wir sehr gute Freunde geworden und er bringt mich ständig zum Lachen. Seit den Dreharbeiten haben wir immer wieder gesagt, wie sehr wir uns darauf freuen, wenn wir den Film endlich der Welt zeigen können. Daher ist es natürlich besonders toll, jetzt mit ihm hier in Berlin zu sein.

CINEFACTS: Gibt es im Film eine kleine Romanze zwischen Ender und Petra?

Hailee Steinfeld: Nein, und ich glaube das ist ziemlich cool, weil es vollkommen unerwartet ist. Zu dem Zeitpunkt, als Petra in dem Film auftaucht, merkt man, dass sie schon eine Weile im Training ist, während Ender komplett neu ist. Es ist der Situation in einer echten Schule sehr ähnlich. Wenn der neue Typ kommt und niemand so richtig weiß, was man von ihm halten soll. Alle zweifeln zunächst an Ender und bei Petra war es so ähnlich, weil sie das einzige Mädchen ist. Daher glaube ich, dass sie sich von Anfang an gut in Ender hineinversetzen kann und ihn von Anfang an schlichtweg als Freund sieht. Sie haben großes Vertrauen ineinander und das muss nicht immer damit enden, dass man sich verliebt. Es ist schön, wenn auch mal eine bloße Freundschaft zwischen Jungen und Mädchen gezeigt wird, ganz ohne den Druck, dass sich eine Romanze entwickeln muss.

CINEFACTS: Du hast gerade von der „normalen“ Schule gesprochen – gehst du selber noch zur Schule?

Hailee Steinfeld: Ich werde zu Hause unterrichtet. Das fing an, als ich mit der Schauspielerei begann.

CINEFACTS: Glaubst du, dass Kids in Deinem Alter Dich nun anders sehen als zuvor?

Hailee Steinfeld: Ich glaube nicht. Meine Freunde unterstützen mich sehr und die meisten von ihnen sind nicht im Schauspielbusiness, obwohl ich in LA wohne.

CINEFACTS: Hattest du das Buch zu „Ender’s Game“ gelesen?

Hailee Steinfeld: Es ging mir wie Asa: ich las es direkt nachdem ich das Skript gelesen hatte. Das hat mir sehr geholfen, weil man dadurch noch mal ein paar hundert Seiten mehr hat, um über die Figuren zu lernen.

CINEFACTS: Wie war die Arbeit mit Gavin Hood?

Hailee Steinfeld: Es hat sehr viel Spaß gemacht. Gavin war sehr offen und ließ uns auch mal improvisieren oder unsere eigenen Ideen einbringen. Oftmals haben wir vor Green Screens gedreht, was immer eine kleine Herausforderung ist, weil man seine Vorstellungskraft so sehr einsetzen muss. In diesen Szenen hingen wir oft in unseren Geschirren in der Luft herum und konnten nur per Mikrofon mit ihm kommunizieren. Er konnte uns in solche schwierigen Szenen immer gut ermutigen und war generell sehr zuvorkommen.

CINEFACTS: Du sagtest, dass du Science-Fiction magst, spielst du auch Video Spiele?

Hailee Steinfeld: Ab und zu. Allerdings kann ich nicht sagen, dass ich so verrückt danach wäre, wie Asa. Er zockt wirklich die ganze Zeit. Ich habe einen älteren Bruder, der mal eine Videospiel Phase durchmachte. Ich glaube, meine Erfahrungen beschränken sich so ziemlich darauf (lacht).

CINEFACTS: Würdest du sagen, dass du und die anderen jungen Darsteller am Set gleich behandelt wurden wie die älteren Darsteller Harrison Ford und Sir Ben Kingsley?

Hailee Steinfeld: Ich habe eigentlich nur die Erfahrung gemacht, dass ich immer gleich behandelt wurde. Natürlich wird nicht außer Acht gelassen, dass es vielleicht dein erster, zweiter oder dritter Film ist. Aber ich wurde niemals herablassend behandelt oder ähnliches.

Hailee Steinfeld: „Wir waren in einem echten Militär Boot Camp“

CINEFACTS: Wie habt ihr euch auf die Dreharbeiten zu „Ender’s Game“ vorbereitet?

Hailee Steinfeld: Ich und die anderen Kinderdarsteller haben an einem echten Militär Boot Camp teilgenommen. Da haben wir die Märsche und andere militärische Verhaltensweisen gelernt. Das war teilweise ein ganz schöner Drill. Außerdem sind viele Leute vom Militär und auch Astronauten gekommen und haben Vorträge gehalten. Es war wie eine Mischung aus Boot und Space Camp. Ich weiß noch, wie ich am Anfang dachte „Mann, das wird richtig cool, Science Fiction und so, das macht bestimmt höllisch Spaß!“ Am Ende war es dann richtig schweißtreibende Arbeit. Außerdem hat Gavin (Hood) auch viele persönliche Erfahrungen aus dem Militär mit einfließen lassen, was dem Ganzen einen ernsteren Rahmen gab und mich das Thema aus einer ernsteren Perspektive betrachten ließ. Da war es dann sehr schnell mehr als bloßer Spaß.

CINEFACTS: Wie sehr hat sich dein Leben durch „True Grit“ verändert?

Hailee Steinfeld: Ich war 13, als ich den Film drehte und habe dann ein Jahr lang nichts anderes gemacht. Das war eher Zufall und nicht beabsichtigt. Rückblickend war es aber sicherlich ganz gut so, weil ich die Erlebnisse dadurch verarbeiten und erstmal wieder etwas runterkommen konnte. Trotzdem würde ich sagen, dass sich mein Leben nicht gravierend verändert hat. Mein tag-tägliches Leben ist das Gleiche geblieben. Man kann natürlich sagen, dass es eine lebensverändernde Erfahrung war, wenn man nach dem Einfluss geht, den diese großartigen Menschen auf mich hatten. Es war sicherlich eine immense tolle Erfahrung. Aber mein persönliches Leben hat sich nicht geändert.

CINEFACTS: Was sind deine nächsten Projekte?

Hailee Steinfeld: In den USA läuft jetzt „Romeo und Juliet“, für den es leider noch keinen deutschen Starttermin gibt. Außerdem spiele ich in zwei Filmen, die gerade in Toronto liefen. Dann habe ich noch drei weitere Projekte in Planung. Ich bin momentan also gut beschäftigt.

CINEFACTS: Romeo und Julia – ist das für dich die Love Story schlechthin?

Hailee Steinfeld: Ja, ich glaube wahrscheinlich schon. Ich finde es gut, dass sie jetzt noch einmal neu aufgelegt wird. Das bringt die Geschichte hoffentlich auch meiner Generation noch einmal wieder näher. Ich freue mich auf jeden Fall, ein Teil davon zu sein. Es ist eine klassische Interpretation, keine moderne wie die letzte mit Leonardo DiCaprio. Dadurch trugen wir imposante Kostüme. Die traditionellen englischen Dialoge waren ganz schön schwer zu lernen. Und der britische Akzent auch. Aber es hat auch etwas Gutes: jede Rolle, die ich bisher hatte, hat mir etwas Neues abverlangt. Also habe ich auch viel Neues gelernt, zum Beispiel über Shakespeare (lacht).

CINEFACTS: Suchst du dir deine Rollen nach einem bestimmten Schema aus?

Hailee Steinfeld: Nein, das würde ich nicht sagen. Das Tolle ist, dass jede meiner Rollen bis jetzt komplett anders war als die davor. Als ich 13 war, wusste ich nichtmal, was ein Western ist. Jetzt sagen zu können, dass ich in einem mitgemacht habe, ist toll. „Ender’s Game“ ist Science-Fiction, „Romeo und Julia“ klassische Literatur. Es ist einfach schön, in der Lage zu sein, so vielfältige Filme zu drehen.

CINEFACTS: Was machst du in deiner Freizeit gerne, wenn du keine Video Games spielst?

Hailee Steinfeld: (lacht) Ich verbringe meine Zeit am liebsten mit meinen Freunden. Wir hören Musik und gucken uns Filme an. Das ist wirklich nichts Besonderes, ich glaube, da unterscheide ich mich kaum von Gleichaltrigen.

CINEFACTS: Du bist auch auf Twitter sehr aktiv – hast Du eine Menge Fans?

Hailee Steinfeld: Ja, habe ich tatsächlich. Es ist Wahnsinn, Twitter verbindet einen mit der ganzen Welt. Mir ist noch nichts wirklich Verrücktes passiert, aber ich bekomme Nachrichten von Fans von überall her. Auch hier aus Deutschland. Ich finde das ziemlich toll und nutze Social Media daher sehr gerne. Es ist schön zu sehen, dass man Menschen überall so erreichen kann.

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