"Lola"-Nominierungen: "Victoria" und "Elser" gleichauf

Alexander Jodl  

Iris Berben, Präsidentin der Deutschen Filmakademie, hat zusammen mit Kulturstaatsministerin Monika Grütters und Christiane Paul die Nominierungen für den Deutschen Filmpreis bekannt gegeben, der am 19. Juni verliehen wird.

Die meisten Nominierungen – jeweils sieben an der Zahl – gab es für „Victoria“ und „Elser – Er hätte die Welt verändert„. Sebastian Schippers Drama wurde in der Kategorie Bester Spielfilm nominiert und konkurriert dort mit Giulio Ricciarellis „Im Labyrinth des Schweigens“, Burhan Qurbanis „Wir sind jung. Wir sind stark „, Edward Bergers „Jack“, Baran bo Odars „Who Am I – Kein System ist sicher“ und Johannes Nabers „Zeit der Kannibalen“. Schipper selbst hat Chancen auf die Regie-Lola; hier sind seine Konkurrenten Berger, Naber und Dominik Graf („Die geliebten Schwestern“). In der Kategorie Bester Hauptdarsteller ist neben sind neben „Elser“-Darsteller Christian Friedel Hanno Koffler („Härte“) und Frederick Lau („Victoria“) nominiert, um die Lola für die beste Darstellerin konkurrieren Laia Costa („Victoria“), Nina Hoss („Phoenix“) und Katharina Marie Schubert („Ein Geschenk der Götter“).

Die Lola-Nominierten bei den Nebendarstellern sind Meret Becker („Lügen und andere Wahrheiten“), Nina Kunzendorf („Phoenix“) und Claudia Messner („Die geliebten Schwestern“) bzw. Joel Basman („Wir sind jung. Wir sind stark“), Burghart Klaußner („Elser – Er hätte die Welt verändert“) und Gert Voss („Im Labyrinth des Schweigens). Als beste Kinder- und Jugendfilme sind Veit Helmers „Quatsch“ und Neele Leana Vollmars „Rico, Oskar und die Tieferschatten“ nominiert, um die Lola für den besten Dokumentarfilm konkurrieren Hubertus Siegerts „Beyond Punishment“, Laura Poitras‘ „Citizenfour“ und Sebastian Dehnhardts „Nowitzki, der perfekte Wurf“.

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