Filmhandlung und Hintergrund

Poetische Dreiecksgeschichte aus Chile, die auch ein Porträt der Ära nach der Diktatur zeichnet.

In ihrer Jugend waren die Freunde Fernando (Álvaro Escobar), Guillermo (Álvaro Rudolphy) und Isabel (Maribel Verdú aus „Y tu mamá también„) Idealisten. Dann trennten sich ihre Wege, und in der Pinochet-Ära machten alle drei auf ihre Weise Karriere. Fernando und Isabel, das junge Paar voller Elan und Enthusiasmus, als Unternehmer in der keimenden Tourismusbranche, der stille und zynische Guillermo als Filmemacher. Nun kreuzen sich ihre Pfade in der Gegenwart und Guillermo stellt fest, dass er eigentlich immer noch auf Isabel steht.

Träume und Ideale auf dem Prüfstand der Wirklichkeit in Ricardo Larrains packend inszenierten und sicher vorgetragenen Chile-Variante von KasdansDer große Frust„. Das lateinamerikanische Kino kommt mit Macht.

Fernando, Guillermo und Isabel kennen sich seit ihrer Jugend, in der sie alle Idealisten waren. Fernando glaubte, mit Enthusiasmus und Selbstbewusstsein, alles erreichen zu können. Er bekommt zumindest Isabel und ist erfolgreicher Geschäftsmann. Der stille Filmemacher Guillermo, der auch schon immer in Isabel verliebt ist, zieht sich in sich selbst zurück, aber hat vielleicht doch noch Chancen bei Isabel.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • El entusiasmo: Poetische Dreiecksgeschichte aus Chile, die auch ein Porträt der Ära nach der Diktatur zeichnet.

    Mit der wendungsreichen, poetischen Dreiecksgeschichte kommt der erste chilenische Spielfilm ins deutsche Kino. Ricardo Larrain siedelt die Romanze in der beeindruckenden Wüstenlandschaft im Norden Chiles an und zeichnet damit auch ein Porträt über die gesellschaftliche Situation nach dem Ende der Diktatur. Der auf etlichen Festivals gelaufene Film sollte einem Arthousepublikum gefallen.

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