Eine Robbe zum Verlieben

  1. Ø 4
   2006
Eine Robbe zum Verlieben Poster
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Filmhandlung und Hintergrund

Eine Robbe zum Verlieben: TV-Familienkomödie um eine Ostsee-Robbe mit kupplerischen Talenten.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Das passt doch wieder mal prima. Wenn zwei Paare nicht so recht zueinander finden, sich über Kreuz aber blendend verstehen, ahnen selbst Kinder, wie das ausgehen wird; erst recht, wenn es sich um eine Produktion der ARD-Tochter Degeto handelt.

    Deren Romanzen tummeln sich zwar sonst in der Regel freitags, doch weil es sich bei „Eine Robbe zum Verlieben“ um richtig nettes Familienfernsehen handelt, ist der Film auch am Samstag gut aufgehoben. Kinder werden allerdings möglicherweise enttäuscht sein: Titelheld William, übrigens eine Dame, schwimmt buchstäblich bloß nebenher. Trotzdem hat auch der Seehund einen ordentlichen Anteil an der liebevollen Liaison zwischen der Fischerin (Gesine Cukrowski) und dem Tierarzt (Oliver Mommsen). Der verwitwete Städter verbringt den Urlaub mit Kindern und neuer Freundin Sabine (Deborah Kaufmann) auf der Ostseeinsel Darß. Allerdings können Sohn und Tochter Vaters Flamme nicht leiden; Anne Petersen und ihre Robbe gefallen ihnen da ungleich besser. Und da gleichzeitig Annes alter Schwarm Piet (Henning Baum) ein Auge auf Sabine geworfen hat, steht dem doppelten Happy End nach den üblichen kurzzeitigen Verwirrungen nichts mehr im Wege.

    Natürlich sind die diversen Konflikte nicht minder vorhersehbar als ihre jeweiligen Lösungen. Dennoch ist „Eine Robbe zum Verlieben“ dem einfallslosen Titel zum Trotz nette Samstag-Abend-Unterhaltung (Regie: Christine Kabisch, Buch: Christos Yiannopoulos). Da stört’s nicht mal weiter, dass Deborah Kaufmanns fröhliches Dekolletee ebenso wenig zu ihrem Opferblick passt wie Gesine Cukrowskis kleine Berliner Dialekteinfärbung zu einem Kind der Ostsee. Die Figur der Fischerin mit Finanzproblemen steht Cukrowski trotzdem weitaus überzeugender als zuletzt der Sharon-Stone-Verschnitt in dem ZDF-Thrillerchen „Lieben und töten“. Wirklich sehenswert ist auch Oliver Mommsen, der auf äußerst sympathische Weise mal komödiantisch, mal melodramatisch das ganze Spektrum seiner Rolle auslotet. tpg.

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