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Eine Hexe in unserer Familie

Kinostart: 08.11.2001

Filmhandlung und Hintergrund

Sympathisches, skandinavisches Family Entertainment um eine Babysitterin, die als Hexe verdächtigt wird.

Der 8-jährigen Maria geht ihr kleiner Bruder Lillen gewaltig auf die Nerven. Als ihre Freundin Makka eine Kristallkugel mitbringt, die Wünsche erfüllen kann, nutzt Maria die Chance und wünscht sich, dass ihr Bruder verschwindet. Prompt steht am nächsten Tag eine alte Frau vor der Tür, die neue Babysitterin. Doch die Mädchen halten sie für eine Hexe.

Kurz nachdem sich Maria gewünscht hat, keinen Bruder mehr zu haben, erscheint als neue Babysitterin eine seltsame alte Frau. Maria und ihre Freundin halten sie für eine Hexe. Schwedischer Kinderfilm, der geschickt die Spannung zwischen Märchen und Wirklichkeit aufrechterhält.

Darsteller und Crew

  • Karin Bogaeus
  • Rebecca Scheja
  • Margreth Weivers
  • Fredrik Unger
  • Tintin Anderzon
  • Johan Rheborg
  • Annika Hallin
  • Anna Lindholm
  • Hasse Jonsson
  • Marten Hedman
  • Harald Hamrell
  • Johan Bogaeus
  • Lars Blomgren
  • Börje Hansson
  • Olof Johnson
  • Michal Leszczylowski
  • Adam Nordén

Videos und Bilder

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Eine Hexe in unserer Familie: Sympathisches, skandinavisches Family Entertainment um eine Babysitterin, die als Hexe verdächtigt wird.

    Mit „Eine Hexe in unserer Familie“ trifft die Kinderfilmgroßmacht Schweden in der Person von Regisseur Harald Hamrell wieder einmal Nerv und Geschmack des jungen Zielpublikums. Ein Spielfilm im wahrsten Sinne des Wortes: Er regt dazu an, mit Gedanken und mit der eigenen Vorstellungskraft ebenso wie mit Ängsten und Agressionen spielerisch umzugehen, das Spiel aber auch ernst zu nehmen.

    Eines Tages taucht aus dem Nichts die freundliche Tante Gerda als kurzfristig gefundene Babysitterin für das kranke Schulmädchen Maria auf, komischerweise kurz nachdem sich Maria gewünscht hat, keinen kleinen Bruder mehr zu haben. Die alte Dame hat manchmal eine verstörende Ähnlichkeit mit den unschönen Gestalten, die im Hexenbuch von Marias neuer Freundin Makka abgebildet sind. Außerdem raucht sie, schnarcht, wiehert und grinst ganz entsetzlich. Als sie Marias nervigen Bruder unbedingt auf einen Ausflug mitnehmen will, erwachen Marias Beschützerinstinkte. So ist sie am Ende doch ganz glücklich, als dank ihres tapferen Einsatzes die vermeintliche Hexe Gerda den Jungen - so viel darf im Voraus verraten werden - doch nicht zum Mittagessen verspeist.

    Sowohl Maria als auch die Zuschauer stellen sich während des gesamten Films die gleichen Fragen: Ist Tante Gerda eine Hexe oder nicht? Gibt es Hexen überhaupt? Woran erkennt man sie? Vor allem aber quälen sie sich mit der bei einem Film nicht zu vernachlässigenden Frage, ob sie ihren Augen trauen dürfen oder nicht. Auf all diese Fragen gibt es am Ende der Geschichte eine Antwort, die Sicherheitsuchende beruhigt, Zweifler zum weiteren Nachdenken anspornt. Unterdessen wird der Alltag der schwedischen Kinder zwar in prächtig strahlenden Farben, doch desillusionierend dargestellt: Sie verbringen den ganzen Tag ohne ihre Eltern, die morgens gehetzt das Weite suchen, um abends todmüde „Gute Nacht“ zu stöhnen. Den Rest erledigen Kindergärtnerinnen, Lehrer und Babysitter. Kein Wunder, dass alle Beteiligten, seien sie vor oder auf der Leinwand, Tante Gerda und dem Regisseur Hamrell für die intelligente und märchenhafte Abwechslung dankbar sind. csz.
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