Eine ganz heiße Nummer Poster

Fakten und Hintergründe zum Film "Eine ganz hei?e Nummer"

Kino.de Redaktion  

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Über die Produktion

Drei Frauen, die in der Krise über ihren Schatten springen und zu ganz neuem Selbstbewusstsein finden: Das ist EINE GANZ HEISSE NUMMER. Nach der erfolgreichen Ostalgie-Komödie „Friendship!“ hat der gebürtige Münchner Markus Goller einen Roman von Bestsellerautorin Andrea Sixt („Workaholic“, „Noch einmal lieben“) verfilmt, die auch selbst das Drehbuch zu der bayerischen Frauenpower-Komödie beisteuerte.

Dass sie sofort von EINE GANZ HEISSE NUMMER begeistert waren, begründen die Produzenten Florian Deyle und Philip Schulz-Deyle damit, dass sie mit Serien wie „Monaco Franze“ oder „Kir Royal“ aufgewachsen sind. Deshalb ging auch alles ganz schnell, als Autorin Andrea Sixt den beiden das Drehbuch schickte, um sie als Produktionspartner zu gewinnen. „Ich habe die Anfrage von Andrea gleich an Florian weitergeleitet, da ich zu diesem Zeitpunkt gerade auf der Berlinale zu tun hatte“, erzählt Philip Schulz-Deyle. „Keine zwei Stunden später rief er mich an und sagte: ‚Das machen wir.“

Gedreht wurde im Bayerischen Wald und in Regensburg. Für die Hauptrollen konnte Markus Goller starke Darstellerinnen gewinnen: Gisela Schneeberger, langjährige Partnerin von Kabarettisten-Ikone Gerhard Polt („Man spricht deutsh“) spielt die resolute Waltraud alias Sarah, Rosalie Thomass („Beste Zeit“, „Beste Gegend“) die herzig-naive Lena, Codename Lolita, und Entdeckung Bettina Mittendorfer („Sommer in Orange“) die sanftmütige Maria alias Maja, die noch etwas Angst vor der eigenen Courage hat. Das Trio wird von einem hochkarätigen Cast unterstützt. Neben den populären Kabarettisten Monika Gruber („Der Kaiser von Schexing“) und Sigi Zimmerschied („Räuber Kneißl“) gibt es auch ein Wiedersehen mit Cleo Kretschmer, die in den 70ern mit den Klaus-Lemke-Filmen „Ein komischer Heiliger“ und „Arabische Nächte“ Kultstatus erlangt hat.

Für die Besetzung des pikanten Heimatfilms kamen ausschließlich „Muttersprachler“ in Frage. Zum Beispiel Monika Gruber, die in EINE GANZ HEISSE NUMMER als intrigante Bürgermeistergattin ihr Leinwanddebüt gibt. „Ich habe die Gruber live in einem Bierzelt mit bestimmt 2000 Plätzen in Pfaffenhofen gesehen“, erzählt Produzent Florian Deyle. „Auf der Bühne war nur sie und sonst nichts – und sie hat die Halle gerockt! Die Leute haben sich gebogen vor Lachen.“ Auch mit Kultstar Cleo Kretschmer hatten die Deyle-Brüder bereits zusammengearbeitet: „Cleo hat 2003 in unserem ersten Langfilm mitgespielt: Kurz nach der Filmhochschule haben wir für den Bayerischen Rundfunk die Fernsehkomödie ‚Samba Bavaria‘ um eine Brasilianerin in München realisiert.“ Das stimmige Ensemble hat die Produktion insbesondere einer Frau zu verdanken: Casting Director Franziska Aigner. „Sie hat ein unglaubliches Händchen für Neuentdeckungen, gerade was bayerische Stoffe angeht“, lobt Florian Deyle.

Für Anregungen seiner „starken“ Frauen war Regisseur Markus Goller immer offen: „Ich gehöre nicht zu den Regisseuren, die sagen: ‚So und so machen wir das, und nicht anders.‘ Ich liefere lediglich Vorschläge und bin dankbar dafür, wenn die Kollegen sich einbringen. Durch diese Art der Zusammenarbeit fühlen sich alle stärker eingebunden.“

Gedreht wurde vorwiegend in Gotteszell, einer kleinen niederbayerischen Gemeinde wenige Kilometer nördlich von Deggendorf. Dort fand das Team um die Produzenten Florian Deyle, Philip Schulz-Deyle und Martin Richter von Tele Norm Film sowie Andrea Sixt die ideale Location für den Lebensmittelladen von Maria und Waltraud. Dazu Sixt, die neben ihrer Funktion als Produzentin auch für das Drehbuch verantwortlich zeichnet: „Wir haben uns für Gotteszell entschieden, weil das Geschäft hier so schön an diesem idyllischen Gässchen mit dem Torbogen liegt. Da auch dieses Dorf mit der Stadtflucht zu kämpfen hat, passt es perfekt zum Tenor des Buches. Hier haben wir auch weitere Schauplätze wie die Kirche und Marias Haus gefunden. Und alle liegen keine 20 Kilometer voneinander entfernt, was logistisch natürlich sehr angenehm war.“ Als Produktionsbüro fungierte eine ehemalige Dorfschule.

Ein Teil des Budgets von EINE GANZ HEISSE NUMMER, der vom ZDF (Redaktion: Caroline von Senden und Katharina Dufner) koproduziert und von FFF Bayern und DFFF gefördert wurde, fand für zwei der wichtigsten Schauplätze Verwendung. So musste laut Philip Schulz-Deyle „der Laden komplett ausgeräumt und eine Wand eingezogen werden, um einen zusätzlichen Raum zu schaffen. Für Marias Zuhause stand uns ein leerstehendes Haus zur Verfügung, das wir nicht nur komplett einrichten, sondern teilweise auch sanieren mussten.“

Laut den Produzenten Florian Deyle und Philip Schulz-Deyle sind für diese urbayerische HEISSE NUMMER auch „die englischen Arbeiterkomödien, die ein großes Maß an Authentizität besitzen, unsere großen Vorbilder. Deswegen haben wir auch ganz bewusst das regional Verhaftete im Bayerischen Wald gesucht. Gleichzeitig haben wir den Anspruch, dass der Film bundesweit funktioniert.“ Dafür sorgen allein schon die drei Hauptdarstellerinnen, die laut Florian Deyle „auch privat eine unschlagbare Combo sind. Sie haben sich auf Anhieb gut verstanden und hatten auch abseits der Kamera einen Heidenspaß.“ Und Gisela Schneeberger kommentiert verschmitzt: „Wir haben bewiesen, dass unter lauter Frauen kein Zickenkrieg herrschen muss. Das Wort haben eh die Männer erfunden…“

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