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Adolf-Grimme-Preisträger stehen fest

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Eine andere Liga Poster

Das Adolf-Grimme-Institut verkündete heute, 19. März 2008, auf einer Pressekonfernez in der Landesanstalt für Medien NRW Düsseldorf, die diesjährigen Preisträger des Adolf-Grimme-Preises. Ausgezeichent werden insgesamt zwölf Produktionen in den drei Wettbewerbskategorien Fiktion, Information & Kultur sowie Unterhaltung.

Die Preisträger in der Kategorie Fiktion werden die Produktionen „Eine andere Liga“ (ZDF/arte) von Buket Alakus, „Eine Stadt wird erpresst“ (ZDF/arte) von Dominik Graf, „Guten Morgen, Herr Grothe“ (ARD/WDR) von Lars Kraume, „An die Grenze“ (ZDF/arte) von Urs Egger und die Krimi-Serie „KDD - Kriminaldauerdienst“ (ZDF) mit dem Adolf-Grimme-Preis ausgezeichnet.

In der Kategorie Information & Kultur konnten die Dokumentation „Unser täglich Brot“ von Nikolaus Geyrhalter, „Das kurze Leben des José Antonio Gutierrez“ (ZDF/arte), „monks – the transatlantic feedback“ (ZDF/3sat/HR), „Luise - eine deutsche Muslima“ (NDR/WDR/arte) und „Zwischen Wahnsinn und Kunst“ (SWR/ZDFdokukanal) von Christian Beetz die Jury überzeugen.

In der dritten Kategorie Unterhaltung habe die Jury einen gewissen Mangel an frischen Ideen, neuen Konzepten und originellen Realisationen beklagt, so der Direktor des Adolf-Grimme-Instituts, Uwe Kammann bei der Verkündung der Preisträger. Allerdings sei das Institut weiterhin froh, für die Unterhaltung zwei eigenständige Preise eingerichtet zu haben: „Damit zeigen wir klar, wie wichtig diese Programmsparte ist und dass natürlich auch hier eine hohe Qualität möglich ist.“ Die Preisträger sind „Fröhliche Weihnachten“ (Sat.1) mit Bastian Pastewka und Anke Engelke sowie die Serie „Dr. Psycho“ (ProSieben). Für die Serie „Dr. Psycho“ erhalten Ralf Husmann als Headwriter, Ralf Huettner und Richard Huber für die Regie sowie Christian Ulmen stellvertretend für das Darsteller-Team die Trophäen. „Schon bei der Nominierung hat sich gezeigt, dass hier die ‚Klassiker’ des Genres den Ton angeben und die Markierungen setzen“, so Uwe Kammann zum Wettbewerb Unterhaltung. Dies demonstriere jetzt auch der Preis für Anke Engelke und Bastian Pastewka als Hauptakteure der Weihnachtsparodie.

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2007 war ein besonders starkes Jahr für den deutschen Fernsehfilm, betonte der Direktor des Adolf-Grimme-Instituts Uwe Kammann. Ingesamt gebe es bei den preisgekrönten Produktionen ein „beachtliches Spektrum der Handschriften, der Temperamente und der professionellen Gestaltung“: Inhaltliche und formale Vielfalt sowie klare Autorenprofile gehörten weiterhin zu den Stärken des Programms. Die Bandbreite der Themen spiegele „die Komplexität des individuellen und gesellschaftlichen Lebens“.

Eindeutige Schwerpunkte gebe es nicht. Allerdings sei auffallend, dass die Behandlung der deutsch-deutschen Geschichte und Geschichten weiter eine wichtige Rolle spiele. Statistisch hat das ZDF diesmal mit sieben Auszeichnungen ein deutliches Plus. Dies, so Kammann, sei nicht auf einen generellen Nenner bei der Beurteilung zu verkürzen oder als Trendaussage zu nehmen, weil es bei Preisfindungen auch punktuelle Faktoren gebe und in den vorherigen Jahren wiederum andere Sender starke Akzente hätten setzen können. Die Jurys ließen sich bewusst nicht von Proporzüberlegungen leiten. Gleichwohl verdiene diese Programmleistung des ZDF bei Spitzenproduktionen einen besonderen Respekt. Die privaten Sender bewiesen ihre Stärke dort, wo sie auch allgemein vermutet werde: bei der Unterhaltung. Dies habe sich auch schon bei den Nominierungen gezeigt.

Der 44. Adolf-Grimme-Preis wird am 4. April 2008 in Marl verliehen. Die Moderation des Abends übernimmt Dieter Moor und für die musikalische Unterhaltung sorgen die 17 Hippies.

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