Ein Vater für Klette

Filmhandlung und Hintergrund

Weihnachtsfilm: Ein neunjähriges Heimkind sucht sich kurzerhand seine Eltern selbst aus, verkuppeln inbegriffen...

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Ein Vater für Klette: Weihnachtsfilm: Ein neunjähriges Heimkind sucht sich kurzerhand seine Eltern selbst aus, verkuppeln inbegriffen...

    Dieser Familienfilm von „Stubbe“-Erfinder Peter Kahane (Buch und Regie) erzählt die Geschichte des kleinen Waisenmädchens Linda, das zur Weihnachtszeit ausrückt und sich einen Vater sucht. Beim eingefleischten Junggesellen Oliver (Heio von Stetten) kommt sie da genau an den richtigen. Der hat jeden Abend Damenbesuch (allerdings immer wieder andere) und ohnehin nur eins im Kopf: wie er genug Geld zusammenbekommt, um mit seinem besten Freund nach New Mexico auszuwandern. Oliver ist Ballonfahrer und lebt davon, anderen Menschen Leipzig aus der Luft zu zeigen. Weil Linda ihm nicht von der Seite weicht, hat sie bald ihren Spitznamen weg: Klette. Auch Olivers Nachbarin Vera (Muriel Baumeister) ist ganz angetan von dem Charme des Mädchens. Ihren Nachbarn hingegen kann sie nicht ausstehen, weil sie die Masche des Frauenhelden durchschaut hat; außerdem nervt sie die allabendliche Lärmbelästigung. Erst als Klette krank wird, kommen sich die beiden näher. So nahe, dass das Mädchen sich am Ziel seiner Träume wähnt: endlich Eltern! Nun muss sie Oliver und Vera nur noch klar machen, dass sie wie füreinander geschaffen sind. Das wird nicht einfach, denn Vera hat schon einen Freund; und dann sind da ja noch Olivers viele Verflossene…

    Kahane erzählt die Geschichte mit viel Liebe zu seinen Figuren und, auch wenn’s kitschig klingt, viel Herzenswärme. Natürlich lebt der Film vor allem vom Charme des Mädchens, das von Vespa Vasic ganz wundervoll gespielt wird. Selbst altkluge Weisheiten („Männer brauchen eben immer ein bisschen länger“) klingen aus ihrem Mund ganz natürlich. Sogar ihre erzählten Kommentare, auch für gestandene Schauspieler oft eine Hürde, schaden dem Eindruck nicht. Neben der ausgezeichneten Führung der Darsteller verdankt „Ein Vater für Klette“ seinen Reiz aber vor allem Kahanes Drehbuch, das die Handlung immer wieder mit hübschen Einfällen voranbringt, etwa wenn Klette für Oliver und Vera eine aphrodisische (aber offenbar trotzdem ungenießbare) Suppe kocht. tpg.

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