Ein unverbesserlicher Dickkopf

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   2007
Ein unverbesserlicher Dickkopf Poster
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Filmhandlung und Hintergrund

Ein unverbesserlicher Dickkopf: TV-Komödie mit Fritz Wepper in einer Paraderolle als schwer erziehbarer Vater einer erwachsenen Tochter.

Darsteller und Crew

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Kritikerrezensionen

  • Einst hat es das Leben wirklich gut gemeint mit dem Kölner Gärtner Balthasar Pelkofer. Aber dann erkrankte seine Frau an Krebs, und weil er seiner Tochter das Leid ersparen wollte, schickte er sie aufs Internat; das hat ihrer Beziehung nicht gutgetan. Seit vor einiger Zeit auch noch ein Gartencenter eröffnet wurde, geht es zudem mit dem Betrieb bergab. Und so hat sich Pelkofer im Lauf der Jahre zum Grantler entwickelt, der selbst jene vor den Kopf stößt, denen an ihm liegt.

    Selbstredend gibt es nur einen, der diese Rolle des charmanten Ekels spielen kann wie kein anderer: Wie schon so oft gelingt es Fritz Wepper scheinbar mühelos, den egozentrischen Witwer bei aller Kantigkeit mit einem Rest Sympathie auszustatten. Natürlich muss es das Ziel der Geschichte (Buch: Sophia Krapoth) sein, den Eigenbrötler von seiner rauen Schale zu befreien. Dafür aber wird er erst mal gründlich demontiert: Pelkofer muss seine Gärtnerei schließen und hat nun mehr Zeit, als Tochter Maxi (Jasmin Schwiers) lieb ist, zumal er sich auch noch in ihre Beziehung zu Paul (Wanja Mues) einmischt, einem Tierschützer, der Pelkofer als Vegetarier von Anfang an suspekt ist. Außerdem muss der nun arbeitslose Gärtner, der in seiner Verzweiflung sogar vorübergehend beim verhassten Konkurrenten anheuert, auch aus seinem Haus raus, nistet sich aber in der Einliegerwohnung ein. Tatsächlich findet sich ein Paar, das die Villa trotzdem mietet, und es bringt eine geschiedene Mutter (Angela Roy) mit, der dieser kantige Kerl imponiert. Man kommt sich näher und verbringt ein gemeinsames Wochenende in der Eifel. Doch obwohl Annette und Balthasar mehr als nur Zuneigung verbindet, springt der zündende Funke nicht über.

    Gerade für einen Film der ARD-Tochter Degeto, die sonst immer den Freitag bestückt, inszeniert Regisseur Michel Faust die Handlung überraschend flott. Die Dialoge sind bissig („Der hat was“ – „Ja, ’ne Macke!“) und die jungen Darsteller nicht bloß schmückendes Beiwerk. Aber die besten Szenen hat natürlich Wepper, der seinen Gärtner selbst dann noch mit Würde versieht, wenn er sich komplett danebenbenimmt und Maxi vor den Mitstreitern ihres Freundes blamiert. Dass man die Figur dann trotzdem noch mag: Das schafft nur Fritz Wepper. tpg.

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