Ein ungleiches Paar

  1. Ø 2
   2003
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Filmhandlung und Hintergrund

Ein ungleiches Paar: Komödie, in dem ein konservativer Vater erkennt, dass es sich bei dem zukünftigen Schwiegervater seiner Tochter um einen CIA-Agenten handelt.

Dr. Jerry Peyser (Albert Brooks), wertkonservativer New Yorker Stadtneurotiker mit dem Herz am rechten Fleck, staunt nicht schlecht, als sich wenige Tage vor der Hochzeit seiner Tochter deren zukünftiger Schwiegervater (Michael Douglas) als aktiver CIA-Agent entpuppt. Prompt verwickelt der Vater des Bräutigams den Vater der Braut in einen abenteuerlichen Einsatz gegen europäische Militärwaffenschmuggler. Den Hochzeitsvorbereitungen bekommt diese Aktion gar nicht, doch immerhin kommen sich die Daddys einander gezwungenermaßen näher.

Ganz im Stile von „Reine Nervensache“ stürzt Regisseur Andrew Fleming („Einsam, Zweisam, Dreisam„) zwei grundverschiedene Charaktere von einer haarsträubenden Situation in die nächste.

Der konservative Arzt und Vater der Braut Jerry Peyser ist wenig begeistert, als er bei den Hochzeitsvorbereitungen seiner Tochter den Vater des Bräutigams kennenlernt: Steve Tobias ist nicht nur das eher unkonventionelle Gegenteil von Jerry, sondern auch noch Geheimagent des CIA, was den Brautvater im Folgenden in unerwartete Schwierigkeiten bringt.

CIA-Agent Steve Tobias lässt an jedem Arbeitstag James Bond wie einen Waschlappen aussehen. Dumm nur, dass seine Tochter ausgerechnet Mark, den Sohn des konservativen Akademiker-Weicheis Jerry Peyser ehelichen möchte. Als Jerry eines Tages unfreiwillig in Steves Undercoveraktionen verstrickt und plötzlich mit schwulen Kriminellen sowie seiner Flugangst konfrontiert wird, kommen sich die ungleichen Väter ziemlich nahe. Doch ein gemeinsames Familienfest scheint ob konträrer Lebensauffassungen völlig unmöglich.

Darsteller und Crew

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Spielten im Original „Zwei in Teufels Küche“ von 1979 Peter Falk und Alan Arkin zwei Schwiegerväter in spe auf Kriegsfuß, liegen sich im Remake Michael Douglas und Albert Brooks in den angegrauten Haaren. Dabei ist Douglas als draufgängerischer CIA-Agent nach James-Bond-Fasson so action-energetisch wie nicht mehr seit seinen „Die Jagd auf den grünen Diamanten“-Tagen, während Brooks als spießig-verklemmter Stadtneurotiker patentiert das genaue Gegenstück darstellt. Ihre Figuren haben also ebenso wenig gemeinsam wie Robert De Niro und Billy Crystal in „Reine Nervensache“, auf dessen Actionkomödien-Schiene auch „The In-Laws“ fährt. Wenn der Humor auch nicht vergleichbar ausgelassen und clever ausfällt, bietet die Komödie doch solide Familienunterhaltung.

    Der Prolog ist in Prag angesiedelt und führt Steven Tobias (Douglas) zu Klängen vom 007-Titelsong „Live & Let Die“ als möglichen internationalen Kriminellen ein, dem nach Treff mit dem Anbieter eines russischen U-Boots eine spektakuläre Flucht vor den örtlichen Behörden gelingt. Er hat es eilig nach Chicago zu gelangen, da er dort erstmals die zukünftigen Schwiegereltern seines Sohnes Mark (Ryan Reynolds aus „Party Animals“ bleibt wie der Gros der Besetzung in dieser Zweimann-Show sträflich unterbeschäftigt) kennenlernen soll. Der Vater der Braut ist der konservative Arzt Jerry Peyser (Brooks), der von Stevens jovial-aufgedrehter Art wenig angetan ist. Erst recht aus allen Wolken fällt der unter panischer Höhenangst leidende Jerry, als er von Steven in dessen Intrigen verwickelt wird und in Barbra Streisands Flugzeug auf dem Weg nach Frankreich aufwacht. Dort gilt es Waffenschmuggler Jean-Pierre Thibodeux (David Suchet) aufzusuchen, um den Deal für das U-Boot abzuschließen. Jean-Pierre wirft ein lüsternes Auge auf Jerry, was für einige überschäumende Unterhaltung sorgen soll. Zurück in den USA steht die Hochzeit ihrer Sprösslinge bevor und gleichzeitig wird die Actionkompenente zu einem wellenschlagenden Showdown komplett mit FBI-Hatz ausgerollt.

    Regisseur Andrew Fleming („Der Hexenclub““) konzentriert sich bei seiner geradlinigen Inszenierung auf seine beiden Protagonisten, deren eskalierende Zankereien Erinnerungen an das „Odd Couple“ Walter Matthau und Jack Lemmon wach werden lässt. Nebendarsteller wie Candice Bergen als Stevens giftelnde Ehefrau mit New-Age-Allüren und Robin Tunney als Stevens gewiefte Agentenpartnerin müssen sich dabei mit der Darstellung eindimensionaler Randfiguren zufrieden geben. Während zwischen Douglas und Brooks des öfteren ein komischer Funken überspringt, hätte das Drehbuch von Ed Solomon („Men in Black“) und Nat Maudlin („Dr. Dolittle“) sicherlich mehr witzigen Brennstoff liefern können. Der Subplot um das Kitten der angeknacksten Vater/Sohn-Beziehung bringt die obligatorische Portion Rührseligkeit ein. Zusammengefasst wird die stetig dahintuckernde Actionkomödie mit dem Cameo-Auftritt von K.C. And The Sunshine Band, die beweisen, dass Oldtimer immer noch Punch haben, auch wenn es ihnen an Hipness mangelt. ara.

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