Filmhandlung und Hintergrund

Doku über avantgardistisches Mode-Design belebt eine DDR-Nostalgie der etwas anderen Art.

Im Ost-Berlin der 80er-Jahre bilden Modemacher eine Subkultur heraus. Vom DDR-Staat nur widerwillig geduldet, präsentieren die Künstler unter Kooperationsnamen wie „Chic, Charmant und Dauerhaft“ ihre Entwürfe in halböffentlichen Veranstaltungen. Gut 25 Jahre später setzt mit Marco Wilms ein Zeitzeuge einen Revival-Plan in die Tat um. Gemeinsam mit damaligen Protagonisten inszeniert er noch einmal eine Modenschau, in der zur Feier individueller Freiheit abstruseste Materialien zum Einsatz kommen.

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    Kritikerrezensionen

    • Ein Traum in Erdbeerfolie - Comrade Couture: Doku über avantgardistisches Mode-Design belebt eine DDR-Nostalgie der etwas anderen Art.

      Marco Wilms, der seinerzeit auch offiziell als DDR-Model agierte, drehte die skurrile Mode- und Zeitgeist-Doku von 2009. Vor die Kamera treten mit Sabine von Oettingen und Frank Schäfer auch damalige Trendsetter der betreffenden Szene. Deren Lebendigkeit hat auch mit der Tatsache zu tun, dass sie von marktwirtschaftlichen Mechanismen dauerhaft verschont geblieben sind. Klar wird zudem, dass die DDR staatlicherseits bei allgemeiner Unterdrückung hedonistischer Triebe, deren Erblühen doch zugleich Raum gewährte.

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