Ein Teufel für Familie Engel

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   2007
Ein Teufel für Familie Engel Poster
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Filmhandlung und Hintergrund

Ein Teufel für Familie Engel: Familienkomödie um die Rückkehr des Leibhaftigen: Der Teufel (Christoph M. Ohrt) versucht einen besonders liebenswerten Zeitgenossen für die Hölle zu gewinnen...

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Kritikerrezensionen

  • Seit dreitausend Jahren jagt Luzifer II mit Erfolg menschliche Seelen. An seinen jüngsten Opfern beißt er sich jedoch die Zähne aus: Familie Engel ist einfach zu gut für diese Welt. Dabei sieht zunächst alles so gut aus.

    Vater Rainer (Ingo Naujoks) ist ein nach Kräften gemobbter brav gescheitelter Krankenkassenangestellter, der dankbar die Gelegenheit ergreift, sich an den fiesen Kollegen zu rächen. Gattin Karin (Simone Thomalla) darf sich des Anblicks eines offenbar von den „Californian Dream Boys“ geliehenen Gärtners erfreuen. Sohn Marc (Christopher Reinhardt) wird dank des arrangierten Auftritts einer angesagten Rock-Gruppe endlich festes Mitglied einer Heavy-Metal-Band. Bloß die kleine Stella (Annika Kähler) ist wunschlos glücklich, und deshalb droht Lou (Christoph M. Ohrt) echtes Ungemach: Im festen Vertrauen auf seine teuflischen Fähigkeiten hat er seinem Chef angeboten, tausend Jahre Kohlen ins Fegefeuer zu schippen, wenn es ihm nicht gelingt, die Engels zum Bösen zu bekehren. Als ein fieser Unterteufel (Tetje Mierendorf) Lous Aufgabe zu Ende führen soll und plötzlich Stellas Leben in Gefahr ist, entdeckt der Unterfürst der Finsternis ungeahnt gute Seiten an sich.

    Mag ja sein, dass allzu viel zu leicht zu durchschauen ist in dieser Komödie von Rolf Silber. Betrachtet man „Ein Teufel für Familie Engel“ aber als Familienfilm, hat die Berechenbarkeit Methode. Die Geschichte lebt vor allem von ihrem Einfallsreichtum. Während die erwachsenen Darsteller nicht groß gefordert werden, zumal ohnehin immer wieder digitale Effekte von ihren Leistungen ablenken, bereitet der Film gerade einem ganz jungen Publikum wegen der vielen Handlungswechsel großes Vergnügen. Als erwachsener Zuschauer erfreut man sich eher an Nebenschauplätzen, etwa dem Auftritt der „Unterirdischen Lötmänner“ (Heavy Metal inklusive Schweißerbrillen), und an der Liebe zum musikalischen und digitalen Detail. Die Szenenwechsel sind gern feurig, eine oszillierende Aura unterstreicht Lous Jenseitigkeit, und am Ende, als Stella den Teufel mit ihrer Menschlichkeit angesteckt hat, hoppeln sogar Zeichentrickschafe durchs Bild, weil Stella nicht einschlafen kann. Ein sympathischer Familienfilm, den Sat.1 schon vor über einem Jahr als „Samstags-Movie“ angekündigt hatte. Der sommerliche Ausstrahlungstermin, dazu noch an einem Dienstag, klingt nun ein bisschen nach „versendet“. tpg.

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