Am Samstag, den 31. Januar 2009 wurden im Rahmen einer festlichen Gala die Preise für den Wettbewerb des diesjährigen Filmfestivals Max Ophüls Preis vergeben. Die Jury des Saarbrücker Filmfestivals, das vom 26.01.-01.02.2009 sein 30. Jubiläum feierte, zeichnete den Film „Universalove“ von Thomas Woschitz mit dem 18.000 EUR dotierten Hauptreis aus. Der Episodenfilm spielt in Marseille, Brasilien, Belgrad, Tokio, Luxemburg und New York, und zeigt im Rahmen einer Reise durch diese Länder und Städte einen Einblick in die unterschidliche Form der Liebe.

Weitere Preise gehen mit dem Filmpreis des saarländischen Ministerpräsidenten an „Ein Augenblick Freiheit“ von Arash T. Riahi, der ebenfalls Preisträger des Interfilmpreis ist. Regisseurin Helene Hegemann erhält für „Torpedo“ den Preis für den Mittellangen Film, der diesjährige Publikumspreis geht an „Ganz nah bei Dir“ von Almut Getto. Die Schauspieler Sergej Moya und Irina Potapenko erhalten jeweils den Darstellerpreis für ihre Leistungen. Der Kurfilm „Schautag“ von Marvin Kren und der Dokumtarfilm „Alias“ von Jens Junker werden ebenfalls ausgezeichnet.

Den Preis der Schülerjury geht in diesem Jahr an „Kleiner Sonntag“ von Philip Ramspeck, der durch seine provokante Art selbst die Jury spaltete. Der durchweg mit Laien gedrehte Film im Bildformat 4:3, handelt von einem Tag in einer ruhigen Stadt, in der mitten im Alltagsgeschehen sich banale Begegnungen in kuriose Situationen verwandeln und somit die Normalität in Frage stellen.

Der Filmmusikpreis 2009 geht an Dieter Schleip für „So glücklich war ich noch nie“ von Regisseur Alexander Adolph. Mit dem Förderpreis der DEFA-Stiftung wird „Ein Teil von mir“ von Regisseur Christoph Röhl ausgezeichnet, den SR/ ZDF-Drehbuchpreis erhält das Drama „Der Architekt“ von Ina Weisse, der am Donnerstag, 05. Februar 2009, in den Kinos anläuft.

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