Filmhandlung und Hintergrund

Bei diesem Fall muss Verena den Mord an einer alten Freundin mitansehen - glaubt sie wenigstens...

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    Kritikerrezensionen

    • Ein starkes Team: Freundinnen: Bei diesem Fall muss Verena den Mord an einer alten Freundin mitansehen - glaubt sie wenigstens...

      Man kennt das aus Dutzenden von „Tatort“-Filmen: Während die Kommissare noch im Nebel stochern, weiß der versierte Krimi-Fan längst, dass die beiden vermeintlich völlig verschiedenen Fälle in Wirklichkeit zusammengehören. In diesem Film aus der Reihe „Ein starkes Team“ ist alles anders, nichts so, wie es scheint, und die diversen losen Enden keineswegs Teile desselben Erzählstrangs. Aber weil Autor Markus Stromiedel die Zuschauer immer wieder äußerst clever auf eine falsche Fährte lockt, legt man sich bei jeder Wendung auf einen neuen Täter fest; und liegt doch dauernd daneben.

      Die großartig konstruierte Geschichte beginnt mit der Oberservierung eines Drogenhändlers. Der clevere Kiefer (Götz Schubert) verbirgt sein schmutziges Geschäft, das schon diverse Jugendliche das Leben gekostet hat, hinter der sauberen Fassade eines Autohauses. Weil ihm die ständigen Nachstellungen von Verena Berthold (Maja Maranow) auf die Nerven gehen, lässt er sich zu einer Drohung hinreißen. Kurz drauf, Verena hat sich mit ihren lnage nicht gesehenen Schulfreundinnen Doris (Ursula Karven) und Sarah (Nina Kronjäger) verabredet, fällt ein Schuss, und Sarah stürzt tödlich getroffen ins Wasser. Dem aufmerksamen Zuschauer ist natürlich nicht entgangen, dass sie den Schal der Kommissarin trug und ihr außerdem flüchtig ähnlich sieht. Der Fall scheint klar, und Stromiedel kann seinen ersten Triumph genießen, denn die Geschichte nimmt nun eine völlig andere Wendung. Nächster Verdächtiger ist der trauernde Witwer (Florian Fitz), der angeblich irgendwo in Osteuropa zur Jagd weilt und nicht erreichbar ist. Eine Entführung kommt ins Spiel, ein Familienanwalt (Max Tidof) nimmt eine äußerst dubiose Rolle ein, zwei Millionen Euro wechseln den Besitzer, totgeglaubte Zeitgenossen tauchen wieder auf, und eine zwielichtige Spelunke entpuppt sich als Tor zur Unterwelt.

      Stromiedels Drehbuch ist so komplex, wie man es sonst nur von Romanen kennt. Und trotzdem wird die Handlung nicht einen Augenblick unübersichtlich, weil man sich ja gemeinsam mit dem Ermittler-Duo stets auf der richtigen Fährte wähnt; oder, besser noch, ihnen sogar einen Schritt voraus zu sein glaubt. Natürlich gehorcht auch Stromiedel den Konventionen der Reihe: Florian Martens bekommt seine wundervoll gespielten trockenen Auftritte, Sputnik (Jaecki Schwarz) hat diesmal eine Saftbar aufgemacht, und Redemann (Arnfried Lerche) sorgt buchstäblich für den running gag, weil er nach dem Konsum gleich zweier Kräuterwurzel-Lassis („die putzen den Darm“) dauernd aufs Klo muss. Ein klasse Krimi, von Regisseur Daniel Helfer angemessen ernsthaft und packend umgesetzt. tpg.

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