Ein Schweinchen namens Babe

  1. Ø 5
   1995

Ein Schweinchen namens Babe: Wirklich witziges, possierliches Märchen mit sprechenden Tieren in quietschiger Optik.

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Filmhandlung und Hintergrund

Ein Schweinchen namens Babe: Wirklich witziges, possierliches Märchen mit sprechenden Tieren in quietschiger Optik.

Babe, ein kleines Schweinchen, ist der neueste Bewohner auf Hoggetts Farm. Die Collie-Mutter Fly nimmt den Quieker unter ihre Fittiche. Babe läuft Gefahr, als Weihnachtsfestessen zu enden. Um sich unentbehrlich zu machen, verfolgt Babe einen eigenwilligen Plan: Das Schweinchen läßt sich einfach zum Hirtenhund ausbilden.

Als Hauptgewinn bei einem Jahrmarkt landet das kleine Schweinchen namens Babe auf der Schaffarm der Hoggets. Dort findet sich das einsame Ferkel zunächst gar nicht zu recht, doch dann wird es von der Collie-Mutter Fly liebevoll unter ihre Fittiche genommen. Um der tödlichen Gefahr, als Weihnachtsbraten zu enden, entkommen zu können, entwickelt Babe schließlich einen außergewöhnlichen Plan: es läßt sich kurzerhand zum Schäferschwein ausbilden.

Schweinchen Babe schlägt, um nicht als Braten zu enden, die Karriere eines Hütehundes ein, ergo das erste Hüteschwein der Kinogeschichte. Warmherzig und humorvoll, mit fantastischen Spezialeffekten inszeniertes Märchen, das ohne Pathos für mehr Toleranz plädiert.

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Kritikerrezensionen

  • Ein sprechendes Schwein, das ein Hirtenhund sein will? Das ist der irrwitzige Aufhänger der heiter-intelligenten Tierkomödie „Babe“, die auf der Vorlage von Dick King-Smiths Kinderbuch „The Sheep-Pig“ basiert. Adaptiert von Regisseur Chris Noonan und Produzent George „Mad Max“ Miller, vereint die inspirationsreiche Story gekonnt Esprit, Ernsthaftigkeit und Komik. Erzählt wird aus der animalischen Perspektive in einzelne, märchenbuchartige Episoden aufgegliedert, die so aufschlußreiche Titel tragen wie „Schuld und Sühne“ oder „Schweine sind dumm“. Die technischen Effekte wurden dabei dermaßen vorzüglich gemeistert, daß die echten und animatronischen Tiere kaum voneinander zu unterscheiden sind. Die Tierroboter wurden von Jim Hensons Creature Shop kreiert und die visuellen und Computereffekte gehen auf das Konto von Rythym and Hues, die die Coca-Cola-Eisbär- Werbespots realisierten. Der Tatort in einer australischen Farm mit einer strengen Hierarchie der Tiere erinnert unweigerlich an Orwells „Farm der Tiere“. Doch das Schwein in dieser hochvergnüglichen Fabel entpuppt sich nicht als bösartiger Tyrann, sondern als liebenswertes, naives Ferkel mit Namen Babe. Als Preis bei einem Jahrmarkt findet Babe seinen Weg zur Schaffarm der Hoggets (James Cromwell und die australische Komödiantin Magda Szubanski, die mit ihren runden Proportionen einen herzigen Miss-Piggy- Charme versprüht). Einsam und desorientiert rätselt das Ferkel zunächst über seinen Platz und schließt sich schließlich den Hirtenhunden Fly und Rex an. Babe entscheidet sich, die Karriere eines Schäferschweins einzuschlagen und ist bei den mähenden Vierbeinern dank seiner höflichen Wesensart bald wesentlich beliebter als die „brutalen Wölfe“. Das unbedarfte Schweinchen verwickelt sich natürlich auch in einige Unannehmlichkeiten, in die eine intrigante Ente und eine hochnäsige Katze verwickelt sind. Zudem läuft Babe mehrmals Gefahr im Bratrohr zu landen, doch der gutherzige Hogget hat ihn bald dermaßen ins Herz geschlossen, daß er ihn sogar im jährlichen Hirtenhund-Wettbewerb registriert. Babes unbeirrbare Suche nach einer Lebensperspektive ist eine Metapher dafür, wie ein einzelnes Individuum den eingefahrenen Lauf der Dinge ändern kann. Als Schweine-„Rocky“ wird er zunächst von allen verlacht, doch der starke Glaube an sich selbst verweist die Zweifler schließlich auf ihre Plätze. Ergreifend und dennoch weder schmalzig noch sentimental bietet die tiefsinnige Fabel gleichermaßen originelle Unterhaltung für Kinder und Erwachsene. Mit dem rechten Marketing könnte hier ein absoluter Überraschungshit vor der Tür stehen. ara.

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