Filmhandlung und Hintergrund

TV-Drama um den verbreiteten Betrug an Krankenkassen durch nicht selbst versicherte Patienten.

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Kritikerrezensionen

  • Ein riskantes Spiel: TV-Drama um den verbreiteten Betrug an Krankenkassen durch nicht selbst versicherte Patienten.

    Freundschaft, Krebs und keine Krankenversicherung - wie weit würde man gehen, um einem Freund zu helfen? Tim Bergmann und Wotan Wilke Möhrig gehen in diesem Drama von Johannes Fabrick bis an ihre Grenzen.

    In der Kindheit haben Andreas (Wotan Wilke Möhring) und Markus (Tim Bergmann) Blutsbrüderschaft geschlossen, und auch als Erwachsene sind die beiden noch befreundet, obwohl sie unterschiedliche Lebenseinstellungen haben. Beide sind Architekten, aber während Andreas als Angestellter in einer Firma arbeitet und mit seiner Frau Franziska (Sophie von Kessel) ein verhältnismäßig spießiges Leben führt, wollte Markus frei, unkonventionell und ungebunden bleiben. Dennoch ist es für Andreas selbstverständlich, seinem Freund seine Krankrenversicherungskarte in die Hand zu drücken, als dieser wiederholt ohnmächtig wird und nicht zum Arzt gehen kann, weil er seine Krankenkasse aus Geldnot gekündigt hat. Als bei Markus jedoch Krebs diagnostiziert wird und ihm nur eine aufwändige Behandlung jenseits der ärztlichen Grundversorgung helfen kann, steigt das Risiko. Wenn der Betrug auffliegt, ist Andreas‘ Existenz durch Haft- und Geldstrafen bedroht. Doch ihre Freundschaft ist stärker als die Angst vor Strafverfolgung.

    Frauke Hunfeld verarbeitet häufig Geschichten, die sie als Journalistin z.B. für den Stern recherchierte, in Filmvorlagen. Ihre Drehbücher wie „Der Tod ist kein Beweis“ wurden mehrfach nominiert oder ausgezeichnet. Auch ihr sechstes Drehbuch „Ein riskantes Spiel“ basiert auf Recherchen. Obgleich die Ausgangslage des Filmes häufiger vorzukommen scheint, als man denkt - Nichtversicherte borgen sich Krankenversicherungskarten aus, um zum Arzt zu gehen - wirkt die Geschichte arg konstruiert. Zudem lädt Regisseur Johannes Fabrick sie beinahe zu sehr mit Symbolen auf. Dennoch ist es vom ZDF und der HagerMoss Filmproduktion verdienstvoll, dieses wichtige Thema aufzunehmen. Die Darstellung der bedingungslosen Freundschaft überzeugt vor allem durch die preiswürdige Leistung Wotan Wilke Möhrings! sw.

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