Ein Praktikant fürs Leben

Filmhandlung und Hintergrund

TV-Komödie mit Roman Knizka als gutmütigem Dauerpraktikanten, dem die Liebe auf die Sprünge hilft.

Betriebswirt Ben ist der perfekte Praktikant: Die Aussicht, übernommen zu werden, lässt ihn rund um die Uhr arbeiten. Als seine Arbeit dem Geschäftsführer auffällt, hofft Ben auf die ersehnte Festanstellung. Dafür nimmt er auch absurde Aufgaben in Kauf. Unter anderem soll er dafür sorgen, dass die Gattin des Chefs nichts von einer Affäre erfährt. Als Ben rausfindet, wer die Geliebte ist, hat er ein Problem: In die hübsche Empfangsdame Jana ist er selbst verliebt.

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Kritikerrezensionen

  • Ein Praktikant fürs Leben: TV-Komödie mit Roman Knizka als gutmütigem Dauerpraktikanten, dem die Liebe auf die Sprünge hilft.

    Wenn ein gelungener Debütfilm ein Versprechen ist, dann hat Ingo Rasper es gehalten. Der Absolvent der Ludwigsburger Filmakademie hat vor drei Jahren die wunderbar vielschichtige Tragikomödie „Reine Geschmackssache“ mit Edgar Selge gedreht. Mit „Ein Praktikant fürs Leben“ hat Rasper dem SWR nun bewiesen, dass die damaligen Koproduktionskosten gut investiert waren.

    Die Komödie verpackt die Geschichte der „Generation Praktikum“ zwar überhöht und unter komischem Vorzeichen, aber mit großem wahren Kern. Betriebswirt Ben Kremer (Roman Knizka) hat das Zeug dazu, den Titel „Mitarbeiter des Monats“ permanent erfolgreich zu verteidigen: Er ist eifrig, er denkt mit, und wenn es sein muss, legt er auch mal eine Nachtschicht ein; stets das Versprechen im Hinterkopf, nach Ablauf seines Praktikums übernommen zu werden. Das geht nun schon ein paar Jahre so: Sämtliche Arbeitgeber beuten Ben schamlos aus; seinen Lebensunterhalt verdient er sich nach Feierabend als Kellner. Aber dann scheint alles anders zu werden, als seine Arbeit dem Geschäftsführer auffällt. Ulf Kamprath (August Zirner) macht ihn kurzerhand zu seinem persönlichen Assistenten. Am Status als Praktikant ändert sich war nichts, aber endlich wähnt Ben sich auf dem ersehnten Karrieresprungbrett. Da stört es ihn auch nicht weiter, dass Kamprath ihn auch als Laufbursche missbraucht. Zu Bens Aufgabenbereich gehört es unter anderem, dafür zu sorgen, dass Kampraths Ehefrau (Franziska Walser) nichts von seiner Affäre erfährt. Als Ben rausfindet, wer die Geliebte ist, stößt er jedoch an die Grenzen seiner Loyalität: In die hübsche Empfangsdame Jana (Anna Brüggemann) ist er selbst verliebt.

    Der liebevoll gestaltete Vorspann - die Namen der Mitwirkenden erscheinen als Adressen auf Briefen und Päckchen - ist der passende Auftakt zu einer Geschichte, deren Grundzüge nicht unvorhersehbar sein mögen, die aber dennoch mit einer eindrucksvollen Vielzahl an Überraschungen aufwartet. Autorin Claudia Kaufmann konfrontiert die handelnden Personen immer wieder mit verblüffenden Situationen, die mitunter auch in puren Slapstick ausarten; wenn Ben beispielsweise dem Kellner in einem vornehmen Restaurant gleich zweimal ein Bein stellt, um den mit Jana dinierenden Kamprath darauf hinzuweisen, dass auch die Gattin im Lokal ist. Während Anna Brüggemann für eine Frau, die angeblich allen Männern den Kopf verdreht, ein bisschen zu farblos wirkt, ist August Zirner ein formidabler Mit- und Gegenspieler für Roman Knizka: Mit todernster Miene weist Kamprath seinem Assistenten auch noch die absurdesten Aufgaben zu. Einfallsreiche Übergänge, geschliffene Dialoge, ausgezeichnet geführte Darsteller (Jutta Speidel erweist Rasper in Pro- und Epilog die Ehre) sowie eine dynamische Inszenierung. tpg.

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