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Ein Paradies für Pferde

Filmhandlung und Hintergrund

Fortsetzung von "Ein Paradies für Tiere".

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Ein Paradies für Pferde: Fortsetzung von "Ein Paradies für Tiere".

    So vorhersehbar sind sonst nur die Schmachtwerke, die das „Erste“ freitags zeigt: In diesem Film gibt es nicht eine Handlungswendung, die tatsächlich überraschen würde.

    Das beginnt bereits mit jener Szene, in der ein Mann mit Fernglas einen Reiterhof beobachtet. Das Gut schmiegt sich idyllisch in die wunderschöne Landschaft vor den Toren Salzburgs, und man weiß sofort: Der Kerl sucht ein Grundstück für ein Luxushotel und wird auch zu fiesesten Tricks greifen, um sein Ziel zu erreichen. Auch der böse Bürgermeister ist kein Einfall, für den Peter Mazzuchelli (Drehbuch) Exklusivitätsansprüche erheben dürfte.

    Aber die Schurken sind in dem Film natürlich nur die Nebenfiguren. Im Zentrum der Handlung steht der wackere Gutsbesitzer Thomas Donnhofer, den Francis Fulton-Smith ganz ähnlich spielt wie den „Dr. Kleist“ und all die anderen guten Menschen, die er immer wieder verkörpern muss. Donnhofer führt eine Art Asyl für Pferde, die er anderswo vor dem letzten Gang zum Abdecker bewahrt. Derlei ist zwar aller Ehren wert, zahlt sich aber nicht aus, weshalb er tief in der Kreide steht. Das macht sich Hotelbauplatzsucher Jacobs (Philipp Moog) zunutze, indem er sich mit dem intriganten Bürgermeister Federer (Stefan Fleming) unter eine Decke steckt. Federer kann Donnhofer ohnehin nicht leiden: Der Sohn des Lokalpolitikers arbeitet lieber mit den Pferden, anstatt sich in der Schlachterei des Herrn Papa die Finger blutig zu machen. Also kündigt Federer dem Pferdehof die Kreditbürgschaft; jetzt muss Donnhofer innerhalb von drei Wochen drei Millionen Euro auftreiben.

    Weil all das natürlich nicht gefühlig genug ist, muss Donnhofers Lebensgefährtin (Susanne Michel) erst eine Fehlgeburt erleiden und dann, emotional verwirrt, in eine völlig irrige Eifersucht abdriften: In einem dritten Handlungsstrang holt Donnhofer einen kleinen autistischen Jungen mit der Hilfe eines Pferds quasi ins Leben zurück. Davon ist die Mutter des Burschen selbstredend ungeheuer angetan. Und nicht nur das: Praktischerweise leitet sie auch die Kreditabteilung einer Bank in Salzburg; Anlass genug für diverse Ausflüge in die Mozartstadt. Schon scheint alles gut zu gehen, da greift Hotelscout Jacobs zu einem ganz niederträchtigen Mittel.

    „Ein Paradies für Pferde“ (Regie: Peter Weissflog) ist die Fortsetzung des Films „Ein Paradies für Tiere“ (2005) vom gleichen Gespann. MDR und ORF haben beide Filme gemeinsam produziert. tpg.
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