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Über den Film

„Danny kämpfte bei seiner Arbeit darum, jegliches Dogma und Bündnisse außen vor zu lassen. Er präsentierte nicht ein Land oder eine Fahne, er verfolgte nur die Wahrheit. Er hielt den Leuten einen Spiegel vor und forderte sie auf, sich um sich selbst zu kümmern. Es gabe keine bessere Art, ihnen Respekt zu erweisen“ (Mariane Pearl)

Seit Daniel Pearls Tod vor 5 Jahren wurden nahezu 230 Journalisten in Ausübung ihres Berufes ermordet.

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Am 23. Januar 2002 ändert sich Mariane Pearls Leben grundlegend. Ihr Ehemann Daniel, Südostasien-Korrespondent des „Wall Street Journal“, recherchierte für einen Artikel über den „Shoe Bomber“ Richard Reid. Diese Recherche führte die beiden nach Karatschi, wo Daniel einige Interviews und Treffen mit verschiedenen terroristischen Anhängern geplant hatte. Er sagte Mariane, dass er bis zum Abendessen zurück sein würde. Daniel kam nie mehr zurück.

Der sinnlose Tod und Dannys unerschrockener Glaube an die Kraft des Journalismus gaben Mariane die Kraft, die Geschichte seines Verschwindens aufzuschreiben. Angetrieben durch ihre eigenen Anstrengungen sowie die ihrer Freunde, Kollegen und Familienmitgliedern, hoffte sie, mit ihren Memoiren „ A Mighty Heart: The Brave Life and Death of My Husband Danny Pearl“, die mutmaßlichen Mörder ihres Mannes zu finden.

Sie war im sechsten Monat schwanger, als diese Tortur begann. Danny hatte für seinen ungeborenen Sohn bereits einen Namen: Adam. Mariane schrieb dieses Buch auch für Adam, um ihm so seinen Vater näherzubringen, den er niemals sehen würde und dessen Geist am Leben zu erhalten. Sie schrieb es ohne Hass und Vorurteile und es zeigt auch die Freude am Leben, mit der sie und Adam das Leben trotz allem meistern.

„Ein mutiges Herz“ wurde im Sommer und Herbst 2006 in Indien, Frankreich und Pakistan gedreht. Der Weg auf die Leinwand begann bereits drei Jahre vorher, als Plan B Entertainment sich die Rechte an Mariane Pearls Memoiren, die sie gemeinsam mit Sarah Crichton schrieb, sicherte. „Brads Interesse an dem Buch wurde durch Marianes gewaltiger Tapferkeit und die Großzügigkeit, die sie in ihrem Buch spüren lässt, inspiriert“, sagt Produzent Dede Gardner von Plan B.

Die gesamte Zusammenarbeit mit Mariane war von Anfang an von beiderseitigem Respekt geprägt. „Wir waren uns bewusst, dass dieser Film ohne ihre Unterstützung und ihre Genehmigung niemals hätte entstehen können.“

Pearls Feedback war bei Erstellung des Drehbuches sowie bei der Suche nach dem potentiellen Regisseur gefragt. „Wir schickten ihr Filme, die sie sich anschauen sollte, und führten viele Diskussionen über die Qualität dieser Arbeiten. Wir machten es uns nicht einfach bei unserer Suche des Regisseurs“, sagt Gardner.

Michael Winterbottom begann in England Ende der achtziger Jahre mit Dokumentationen und wechselte ein paar Jahre später dazu über, dramatische Filme zu drehen. Mit seinem Film „Welcome to Sarajevo“ begann er 1997 dramatische Geschichten im Dokumentarstil zu inszenieren. Um den Sinn für Realität und Wahrheit zu verstärken, hielt er seine Crews an, knapp und unaufdringlich vorzugehen, sowie seine Schauspieler, ihre Dialoge teilweise zu improvisieren.

Gardner, ein Winterbottom-Fan seit dessen Film „Welcome to Sarajevo“, gab dem profilierten Regisseur bei einem Treffen in London im Jahr 2004 Mariane Pearls Buch.

„Ich war 2001 in Pakistan, als Daniel und Mariane über den Krieg in Afghanistan berichteten“, sagt Winterbottom. „Wir drehten gerade in Peshawar „In this World“, als wir von Daniels Tod hörten. So hatte ich meine eigenen Erfahrungen mit Pakistan, als ich Marianes Buch las, und war war sehr davon beeindruckt. Es stellte für mich einen Wiedererkennungswert dar.“

Anfang 2006 drehte Winterbottom zwei weitere Filme. Einer davon war „The Road to Guantanamo” (Drehorte waren Pakistan, Afghanistan, Iran, Kuba und Großbritannien). Dieser Film überzeugte Pitt und er entschied sich für Winterbottom als Regisseur für „Ein mutiger Weg“.

„Brad rief mich an und wir sprachen über das Buch und seine Ideen, wie der Film aussehen sollte“, sagt Winterbottom. „Ich ging dann nach Paris, um Mariane zu treffen. Im Mai dann reisten Andrew, Mariane, Dede und ich nach Namibia zu einem Treffen mit Brad und Angie. Das war das erste Mal, dass ich Angelina getroffen habe, und es war einfach großartig zu sehen, wie sie und Mariane miteinander umgingen. Sie waren sich in vielem sehr ähnlich – direkt und einfach im Umgang. Unsere Konversation war direkt auf dem Punkt. Wir redeten darüber, wie wir den Film umsetzen konnten, was wir tun und was wir lassen sollten.“

Aber Mariane hatte trotzdem noch immer etwas Angst, über „Ein mutiger Weg“ zu sprechen. „Mariane hatte die schlimmsten Zeiten der heutigen Welt erlebt, aber sie vermittelte uns, dass man nicht blind vor Angst und Hass sein dürfe, sondern den Dialog immer fortsetzen müsse“, sagt Jolie. „Wenn es mir nicht gelingen würde, sie als wunderschöne, starke, aufgeschlossene und liebende Frau darzustellen, hätte ich versagt und diese wirklich großartige Frau verletzt.“

Pearl machte sich darüber keine Gedanken. „Ich bin sehr erfreut, dass Angelina meine Rolle in der Filmadaption meines Buches spielt“, sagt sie. „Ich bewundere ihre Arbeit und ihr Engagement. Ich bin außerdem sehr glücklich darüber, dass Michael Winterbottom, dieser vielseitige und talentierte Regisseur, der aufrichtig die Wahrheit liebt, bei diesem Projekt die Regie führt“.

Winterbottom benutzte Mariane Pearls Buch als eine Art Bibel beim Umsetzen des Films. „Wir fingen mit der Beschreibung der Geschehnisse ihrerseits an“, sagt Winterbottom. „Dann versuchte ich jeden, der mit ihr während dieser Zeit zusammen war, zu treffen – Asra, den Captain, Randall Bennett und seinen Deputy Zahoor, Dost, John Bussey, Steve LeVine, Asif (Dannys Dolmetscher und Organisator in Islamabad) sowie Jamee Yusuf vom Citizens Police Liaison (CPLC). Bei jedem Treffen erfuhr ich weitere Details der Geschichte.“

Als es zur Besetzung der Schauspieler kam, bat er jeden von ihnen, sich auch mit den Personen, die sie im Film verkörpern würden, zu treffen. Für Dan Futterman bedeutete es, die Leute, die am engsten, privat oder beruflich, mit Daniel Kontakt hatten, aufzusuchen.

Dafür war Futterman sehr dankbar, vor allen Dingen, dass er in Mariane eine große Hilfe für die Ausführung seiner Rolle fand. „Wir trafen uns in Los Angeles, wo sie immer noch regelmäßig ihren Sohn zu Besuch zu Daniels Eltern bringt“, sagt Futterman. „Das müssen sehr schmerzhafte Begegnungen für sie sein, doch sie war nur darauf bedacht, es für mich so einfach wie möglich zu machen und mir Informationen über Daniel, seine Arbeit, seine Familie und ihre Beziehung zueinander zu geben. Wir unterhíelten uns über all die Dinge und schickten uns nach unserem Treffen emails.

Dann besuchte uns Mariane alle in Paris - ein paar Tage, bevor wir hier mit dem Dreh begannen.“

Auch andere Quellen waren für Futterman sehr hilfreich. „Asra Nomani versorgte mich mit viel Informationen über das „Wall Street Journal“, über Pakistan und die Arbeit des Journalismus im allgemeinen“, fährt er fort. „Steve LeVine sprach mit mir ausführlich über die Recherchen, die er gemeinsam mit Daniel in diesem Teil der Welt vornahm. Daniels Organisator in Islamabad, Asif, saß mit mir während des Drehs hier in dieser Stadt zusammen, um über seine Zusammenarbeit mit Daniel zu sprechen. Und Daniels Eltern, Ruth und Judae, waren ermutigend, informativ und sehr großzügig.“

„Ich glaube nicht, dass wir „Ein mutiges Herz“ ohne Dreharbeiten in Pakistan hätten möglich machen können“, sagt Winterbottom. „Der ganze Film hätte dadurch viel verloren. Wir wollten, dass die Kinobesucher darauf vertrauen können, den Film so zu sehen, wie es sich in der Wirklichkeit zugetragen hatte.“

In Pakistan zu drehen, ist eine große Herausforderung für Filmemacher, wie Winterbottom und sein Produzent Andrew Eaton es schon 2001 während ihres Drehs zu „In this World“ erlebten. „Es war keine erfreuliche Zeit dort“, sagt Eaton. „Es herrschte eine ewige Angst seitens der pakistanischen Behörden, die für die Sicherheit der Leute aus dem Westen, die hier ihrer Arbeit nachgingen, verantwortlich waren.“

Eaton war sich der Fallgruben bewusst, als sie mit der Einholung der offiziellen Genehmigungen für den Dreh von „Ein mutiges Herz“ begannen. „Unser bester Verbündeter und Helfer war Kamal Shah vom Innenministerium“, sagt der erfahrene Produzent. „Shah war der Chef der Sindh-Polizei in Karatschi, als Danny gekidnappt wurde. Er verstand, was der Film darzustellen versuchte, und er hatte das Gefühl, dass die Zusammenarbeit zwischen Pakistan und den US-Behörden, wie sie hier aufgezeigt wurden, ein gutes Licht auf Pakistan werfen würde“.

Die pakistanischen Schauspieler konnten dem nur zustimmen. „Wenn man das Drehbuch und die Buchvorlage liest, kann man die faire Darstellung der Leute, die geholfen haben, Danny zu finden, sehr gut erkennen“, sagt Mikail Lotia, der den jungen Computerexperten des Captains spielt. „Ich fand, es war es wirklich Wert, diese Geschichte auf die Leinwand zu bringen.“

Hauptsächlich fanden die Dreharbeiten zu „Ein mutiges Herz“ in Karatschi, Pakistan, in Islamabad und Rawalpindi statt – mitten in der Hochzeit des Monsunregens. „Wir filmten auf den Straßen und in den echten Gegenden, in denen sich Danny bewegte, wie im Village Restaurant, wo er Imitaz Siddique treffen sollte, die CPLC-Büros, das Cybernet und das Hotel Akbar, wo er Bashir traf“, sagt Winterbottom. „Wir wohnten im Sheraton in Karatschi, so wie John Bussey und Steve LeVine es während ihrer Suche nach Daniel Pearl taten.“

In Indien wurde das Setting für Asra Nomanis Haus, der zentrale Punkt der Geschichte, gebaut. Danny und Mariane wohnten dort während ihres Besuches in Karatschi, und später dann diente es sozusagen als headquarter für das Team, das Danny suchte. Das Haus für den Film wurde in einer Gemeinde namens Sindh Society in der Stadt von Pune gefunden, in der viele Pakistani leben. Die Produktion verbrachte fünf Wochen in dem Haus in Pune, bevor sie dann nach Mumbai für weitere sechs Wochen des Drehs umzogen.

Wie auch Karatschi, ist Mumbai eine von Menschen wimmelnde Stadt am Arabischen Meer. Irrfan Khan, der in sich ruhende indische Schauspieler, der den Captain spielt, hatte hier Heimspiel. „Die Leute waren in Mumbai hinter ihm her, genau so, wie es auch Angelina tat“, sagt Winterbottom. Die Produktion filmte an charakteristischen Sehenswürdigkeiten, darunter am Grenzübergang von Indien und an der Churchgate Station, ebenso am lokalen madrassas, einem Leichenschauhaus und in der Entbindungsstation. Die Straßenszenen wechselten von Polizeirazzien bis hin zu einer entzückten Ganesh-Prozession.

Die Dreharbeiten an all diesen Locations liefen im typischen Winterbottom-Stil ab: der veranwortliche Kameramann Marcel Zyskind, der zuvor schon bei sieben anderen Winterbottom-Filmen dabei war, agierte mit einer Hand-DV-Kamera. Es gab keine Probeläufe, keine master shots und keine begleitenden Serien von Nahaufnahmen. Die meisten takes liefen in der realen Zeit einer Szene und manche Szenen wurden in Sequenzen gefilmt. Winterbottom rief niemals `Action` und sagte irgend jemand, wo die Kamera sich gerade befand. Das wurde immer von Moment zu Moment entschieden, manchmal zog Winterbottom an Zyskinds T-Shirt, um ihn zu lenken. Wann immer es möglich war, wurde natürliches Licht verwendet, um den Schauspielern und der Kamera völlige Bewegungsfreiheit zu lassen.

„Michael schafft ein Umfeld, das so wenig wie möglich sichtbar macht, dass es sich um einen Film handelt“, sagt Futterman. „Er schaut immer darauf, dass es überraschende und nicht vorgeschriebene Momente der Authentizität gibt.“

Winterbottom bat die Schauspieler, die Dialoge des Drehbuches als Grundbegriff zu nehmen und so viel wie möglich zu impovisieren. „Sie verbrachten viel Zeit mit den wirklichen Charakteren und so haben sie ja gehört, wie diese sprechen. Sie kannten Einzelheiten ihrer persönlichen Geschichten und ihre Sicht, wie sie die Geschehnisse erlebt hatten“, sagt er. „Wir versuchten die Szene so zu drehen, wie es sich zugetragen hatte, und wir drehten sie in einem durch, um den natürlichen Rhythmus zu entwickeln. Die Szene kann sich dann ändern und sich je nach den verschiedenen Auftritten entwickeln“.

Diese Improvisation innerhalb eines Rahmens hielt jeden der Beteiligten auf dem Boden der Tatsachen. „Wir spielten Journalisten, also diskutierten wir immer die Fakten“, sagt Archie Panjabi, die in Indien geborene britische Schauspielerin, die die Rolle der Asra inne hatte und zuvor schon mit Winterbottom an dessen Film „Code 46“ zusammen arbeitete. „Es war schon eine Herausforderung, nur die Namen und Leute und Alias-Namen sowie die Organisationen, die in diesen Fall involviert waren, zu kennen, vor allen Dingen, wenn man nicht wusste, was der andere Schauspieler gerade sagen würde ….“.

Es zahlte sich aber aus. „Man hatte das Gefühl, dass wir diese Momente wirklich gemeinsam erlebt hätten. Das Drehen der Szenen war viel realer für uns“, sagt Jolie.

Jolies Verwandlung gab dem amerikanischen Schauspieler Gary Wilmes die Gelegenheit, sich auch in die richtige Gemütslage des Reporters Steve LeVine zu versetzen. „Ich hatte Angelina noch nie vorher getroffen und so ging ich zum ersten Mal in Asras Haus, so wie es Steve im wirklichen Leben auch getan hatte“, erinnert er sich. „Ich hatte sie noch nie ohne diese Perücke gesehen und so hatte ich viel mehr das Gefühl, Mariane zu treffen als Angelina.“

Bevor die Dreharbeiten zu „Ein mutiger Weg“ in Indien begannen, besuchte die Crew Südfrankreich, um hier in dem Chateau de Valmousse in Lambesc die Hochzeit von Danny und Mariane zu filmen. Futterman hatte zuvor schon in Pakistan gedreht, für Jolie war diese Hochzeitsszene der erste Drehtag.

„Ich hatte zuvor kein Rehearsal, denn das ist Michaels Art zu drehen“, sagt Jolie. „Ich befand mich in meinem Zimmer, um mich fertig zu machen und sie sagten `OK – komm` jetzt die Treppe runter`. Und so tat ich es. Ich ging in den Hochzeitssaal und wir gaben das Gelübde ab. Ich hatte mir kurz zuvor den Film über Marianes und Dannys Hochzeit angesehen, und es machte mich sehr traurig. Es war für sie so ein glücklicher Augenblick, so wunderschön. Sie liebten sich einander sehr, das konnte man bei ihrer Hochzeit sehen. Es fiel mir sehr schwer, nicht zu weinen.“

Am Tag nach der Hochzeitsszene drehte Jolie auf einer Straße in Marseille. Es zeigte sie nach ihrer Rückkehr aus Karatschi, um sich auf die Geburt ihres Sohnes vorzubereiten. „Sie lief hochschwanger durch die Straße, in einem blassgrauen Rock, und zwei Einkaufstüten tragend“, erinnert sich Walter. „Leute gingen an ihr vorbei und stießen sie an, und niemand erkannte sie. Das war schon sehr erstaunlich.“

Während die Hauptrollen mit anerkannten amerikanischen, englischen, indischen und pakistanischen Schauspielern besetzt waren, wurden die kleineren Rollen meistens von pakistanischen Nicht-Schauspielern dargestellt. „Es gibt keine große Schauspielkommune in Pakistan“, sagt Wendy Brazington, Winterbottoms Besetzungsdirektorin seit 1997. „Wenn jemand auf der Straße uns für eine Rolle richtig erschien, grabschten wir uns ihn.“

Obwohl es Probleme mit den Visa gab, wollte Winterbottom unbedingt Leute von Pakistan nach Indien bringen, um die Authentizität zu gewährleisten und um ihren Horizont zu erweitern. „Leute wie die Taxifahrer oder Shabir, Asras Hausdiener, sind zuvor noch niemals in einem Flugzeug gesessen oder waren außerhalb Pakistans“, sagt er.

„Unser echter Berater aus Islamabad spielte den Berater Masud, und unser Berater aus Peshawar in „In this World“ kam nach Indien und stellte einen I.S.I. Officer dar.“

Der Reiseagent von Karatschi, Telal Saeed, war ausgesprochen qualifiziert, die Rolle des Kaleem zu spielen, basierend auf dem echten Jameel Yusuf. Yusuf war Chef von CPLC, gegründet 1989 von Industriellen aus Karatschi, die es sich zur Aufgabe gemacht hatten, Kidnapper-Opfer zu finden. Saeed kannte ihn aus der Gesellschaft, und hatte dann beruflich mit ihm zu tun, als sein eigener Neffe entführt und für 91 Tage gefangen gehalten wurde. „CLPC verfügt über die neuesten Technologien, ist ausgerüstet für Überwachungen, speziell für Telefonüberwachungen“, sagt Saeed. „Das FBI war von dem Equipment sehr überrascht und angetan und kooperierten im Falle von Daniel Pearl“.

Saeeds Bruder Bilal, ein Hotelier und Vater eines entführten Jungen, wurde für die Rolle des Innenministers Moinuddin Haider besetzt.

„Es war eine sehr eingeschworene Gruppe“, sagt Jolie. „Ich konnte überhaupt nicht entscheiden, wer ein professioneller Schauspieler war und wer nicht. Denn alles sah unheimlich real aus.“

Es klappte auch hinter der Kamera, wo Winterbottoms langjähriges Team gemeinsam mit indischen und paktistanischen Crewmitgliedern zusammen arbeitete. „Es war großartig, dass Dede und Plan B, und vor allen Dingen Angie, so relaxed und freundlich zu all diesen Leuten, die komplett verschiedene Berufserfahrungen hatten, waren“, sagt Winterbottom.

Jolie war sich bewusst, dass es einerseits ein Risiko war, aber auch von Erfolg gekrönt sein würde. „Wir sprachen vorher über die Risiken, bevor wir mit dem Filmen begannen. Über die Sicherheitsprobleme und was es politisch bedeuten würde, wenn wir etwas falsch machen würden. Es könnte passieren, dass wir einige Leute in Schwierigkeiten bringen würden“, sagt sie. „Aber wir hatten auch eine kleine Chance, alles richtig zu machen und die Möglichkeit, etwas dafür zu tun, die Leute zusammen zu bringen oder zumindest, dass sie sich in einem anderen Licht sähen.“

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