Ein Mann sieht rot Poster

„Death Wish“: Altersfreigabe für Eli Roths Skandalfilm-Remake bekannt

Andreas Engelhardt  

Der Kinostart von „Death Wish“, dem neuen Film mit Bruce Willis, steht vor der Tür und endlich wurde auch dessen Altersfreigabe in Deutschland bekannt. Angesichts der Tatsache, dass Horrorjungmeister Eli Roth („Cabin Fever“, „Hostel“, „The Green Inferno“) das Remake inszenierte und der Originalfilm auf Grund seiner brutalen Thematik noch heute für Diskussionsstoff sorgt, wurde eine recht hohe Einstufung erwartet. Der Regisseur und auch der erste Trailer bestätigten diese Einschätzung.

Seit dem Kinostart von „Ein Mann sieht rot“ (Originaltitel: „Death Wish“) sind inzwischen stolze 43 Jahre vergangen. Kein Wunder also, dass sich Hollywood an ein Remake des Action-Klassikers macht. Da Schauspiel-Legende Charles Bronson seit einiger Zeit leider nicht mehr unter uns weilt, muss natürlich diesmal ein anderer der Selbstjustiz frönen. Dieser Part ging an Bruce Willis, der schauspielerisch auf den Ein-Mann-Feldzug abonniert zu sein scheint (siehe die „Stirb langsam“-Reihe und zahlreiche weitere Titel).

Wie nun Schnittberichte.com berichtet, wurde Eli Roths „Death Wish“-Remake von der FSK für Deutschland ab 18 Jahren freigegeben. Damit erhält der Film das rote Siegel „keine Jugendfreigabe“. Auf Nachfrage beim deutschen Verleiher Universum Film, wurde bestätigt, dass es sich dabei um die ungeschnittene Fassung handelt. Wie brutal der Film wird, zeigt ein Vergleich des deutschen Trailers mit dem US-amerikanischen. In zweiterem wird sehr viel härter zur Sache gegangen als in der deutschen Version. Beide könnt ihr euch im Folgenden anschauen und auch ein Kommentar von Eli Roth zur gewollten Brutalität in „Death Wish“ lesen.

Hier ist der deutsche Trailer zu „Death Wish“

Das Original wird auch heute noch durchaus kontrovers diskutiert, immerhin bringt ein Mann darin aus Rache eigenständig zahlreiche Personen um. Da dieser Feldzug entsprechend bleihaltig ausfällt, könnte so mancher sicherlich kritisieren, „Death Wish“ wirke wie eine Legitimation dafür, dass sich Bürger doch mit reichlich Waffen ausrüsten dürfen. Zum Selbstschutz, versteht sich.

Zum Vergleich: Der englische Original-Trailer zu „Death Wish“

Eli Roth will „Death Wish“ zur Belastungsprobe machen

Als Regisseur steht Eli Roth hinter dem Remake,  der seine Folter-Erfahrung nutzen will, wie er im Post Mortem Podcast von Mick Garris (via JoBlo) anklingen ließ. Dort gab der Filmemacher zu Protokoll, dass er seine eigenen Folterszenen aus „Hostel“ kopieren möchte. Das brutale Action-Remake soll dementsprechend blutig und psychisch herausfordernd werden, wovon das Filmstudio MGM anscheinend äußerst angetan war.

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„Death Wish“ startet in den USA am 02. März 2018 und wurde dort mit einem R-Rating versehen. In Deutschland erreicht die Neuauflage des kontroversen Stoffes am 08. März 2018 die Kinos. Noch mehr Details zu „Death Wish“ lest ihr in der Kritik zum Film von Elio Roth.

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