Ein Mann - Ein Mord

   Kinostart: 21.08.1997

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Filmhandlung und Hintergrund

Satirischer Mordsspaß um einen Killer in der Identitätskrise von und mit John Cusack.

Martin Q. Blank, seines Zeichens Profikiller, steckt in der Krise. Nicht etwa, daß ihn das schlechte Gewissen plagt, nein, es ist die innere Leere. Beim zehnjährigen Klassentreffen will er - zur Therapie - nach einer Schulfreundin sehen, die er ehemals vor dem Abschlußball sitzen ließ. Nebenbei winkt in Grosse Pointe auch noch ein lukrativer Auftrag.

Martin Blank ist ein hitman und als solcher gehört er zu den besten seines Fachs. Doch in letzter Zeit plagt ihn immer öfter das schlechte Gewissen, und er spielt mit dem Gedanken, seinen Job an den Nagel zu hängen. Deshalb ist er froh, als er eines Tages eine Einladung zum zehnjährigen Klassentreffen zugeschickt bekommt. Umso mehr, als er dadurch die Aussicht hat, auch seine alte Jugendliebe Debi wiederzusehen. Dumm nur, daß sein Erzrivale Grocer ausgerechnet jetzt mit ihm abrechnen will und ihn deshalb keine Sekunde aus den Augen läßt…

Satirischer Mordsspaß um einen Killer in der Identitätskrise von und mit John Cusack.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Ein Mann - Ein Mord: Satirischer Mordsspaß um einen Killer in der Identitätskrise von und mit John Cusack.

    „Pulp Fiction“ bescherte der Profession des coolen Hollywood-Hitman breitangelegten Mainstream-Kultstatus und ein fortgesetztes Hoch in der Filmkonjunktur. Gleich zwei Killer-Komödien ballern derzeit in den amerikanischen Kinos: die Joe-Pesci-Standardübung „8 Heads In A Dufflebag“ und der satirische Mordsspaß „Grosse Pointe Blank“ mit John Cusack.

    Cusack („City Hall“) übernimmt mit einer entwaffnend charmanten Darstellung nicht nur die Hauptrolle als lakonischer, sich mit einer Identitätskrise herumschlagender Auftragskiller, sondern fungiert darüber hinaus als Coproduzent und brütete gemeinsam mit seinen alten Schulfreuden Steve Pink, D.V. de Vincentis und Tom Jankiewicz das clever-pointenreiche Drehbuch aus. Als Regisseur wurde George Armitage verpflichtet, dessen Kriminalgroteske „Miami Blues“ von 1989 über die Jahre hinweg zum Kulthit avancierte. Er bringt hier erneut seinen distanziert-ironischen Stil ein und macht sich in der subversiven Komödie daran, den amerikanischen Traum von Erfolg, Wohlstand und harmonischem Familienleben zu demontieren.

    So ist zwar das Bankkonto des Protagonisten Martin Q. Blank (Cusack) keineswegs blank, doch den Luxus von Reuegefühlen bezüglich seines gnadenlosen Jobs als gefragter Killer gönnt er sich nicht. Hingegen klagt er seinem verständlich nervösen Psychiater (Alan Arkin) wortgewandt von innerlicher Leere und Rastlosigkeit. Dies läßt sich womöglich darauf zurückführen, daß Martin vor zehn Jahren seine Jugendliebe Debi (Minnie Driver aus „Circle of Friends“) vor dem Abschlußball sitzenließ und seither keinerlei Kontakt mehr zu ihr hatte. Da erhält er eine Einladung zum zehnjährigen Klassentreffen in seinem Heimatstädtchen Grosse Pointe, wo zudem ein weiterer Auftrag auf ihn wartet…

    Mit Debi, die mittlerweile als Radiomoderatorin tätig ist - was dem hippen Punk/New Wave/Ska-Soundtrack mit Bands wie den Specials, Madness und The Clash (deren Gitarrist Joe Strummer für den eigenwilligen Score verantwortlich zeichnet) Vorschub leistet -, fängt er erneut eine Romanze an - ein Romantikkomödien-Aspekt ganz nach der familienorientierten Fasson klassischer Disneyproduktionen. Doch sonst wird auf amerikanischen Werten herumgehackt, als gelte es, das Magic Kingdom ein für alle Mal einzuäschern. Mit diversen Offbeat-Elementen, bizarren Charakteren, seltsam übersteigerter Situationskomik und entlarvend absurden Dialogen macht Regisseur Armitage die Killerkomödie zum erfrischenden Filmerlebnis. Zu den manischen Mitspielern zählen u.a. Dan Aykroyd als Blanks Erzrivale, der eine Killergewerkschaft gründen will, Joan Cusack als drollige Assistentin im Sgt.-Pepper-Look und Jeremy Piven als marihuanarauchender Immobilienmakler. Die diversen Shootouts wurden von Kameramann Jamie Anderson finessenreich gefilmt und verleihen den Actionmomenten einen eleganten Schliff. Die Gangstergroteske hätte es allemal verdient, sich auf die Hit-Liste jener deutschen Kinogänger zu schießen, die ein Faible für etwas ausgefallenere Unterhaltung haben. ara.

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