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Ein Leben in Furcht

Filmhandlung und Hintergrund

Akira Kurosawas Drama, in dem ein Fabrikbesitzer durch die Furcht vor einer nuklearen Katastrophe zur Verzweiflung getrieben wird.

Gießereibesitzer Kiichi Nakajima leidet unter Angstzuständen und befürchtet, eine nukleare Katastrophe stehe unmittelbar bevor. Um ihr zu entkommen, will er seine Fabrik loswerden und mitsamt seiner Familie, den Geliebten und den unehelichen Kindern nach Brasilien auswandern. Doch seine Familie hat für seine Furcht kein Verständnis und bringt ihn stattdessen vor Gericht, um ihn entmündigen zu lassen. Um seine Familie umzustimmen, sieht Kiichi als letzte Möglichkeit die Zerstörung seiner Fabrik.

Erschütterndes Psychodrama eines Durchschnittsbürgers, der durch existentielle Verzweiflung und persönliche Verantwortung angesichts der Indifferenz seiner Umgebung zum tragischen Propheten der modernen Gesellschaft wird.

Darsteller und Crew

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Ein Leben in Furcht: Akira Kurosawas Drama, in dem ein Fabrikbesitzer durch die Furcht vor einer nuklearen Katastrophe zur Verzweiflung getrieben wird.

    Psychologisches Drama von Akira Kurosawa, das zwar weit weniger spektakulär als etwa „Ran“ oder „Kagemusha“ ausgefallen ist, dafür aber in der Gegenüberstellung der Furcht vor einer neuerlichen nuklearen Katastrophe mit der Gier nach Geld die Spaltung der japanischen Gesellschaft knapp zehn Jahre nach dem Abwurf der Atombomben verdeutlicht. Neben der gewohnt vorzüglichen Kameraarbeit überzeugt auch Kurosawas Stammschauspieler Toshiro Mifune trotz deutlich sichtbarem Makeup in der Rolle des ungleich älteren Fabrikbesitzers.
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