Filmhandlung und Hintergrund

In der Verfilmung des gleichnamigen Romans von Ian McEwan muss Benedict Cumberbatch als Kinderbuchautor den Verlust der eigenen Tochter überwinden.

In den Beruf des Kinderbuchautors ist Stephen Lewis (Benedict Cumberbatch) eher hereingerutscht. Inzwischen lebt er jedoch glücklich mit seiner Ehefrau Julie (Kelly Macdonald) und der gemeinsamen Tochter Kate (Beatrice White) zusammen. Sie sind eine glückliche Familie, die tragisch auseinandergerissen wird. Als Stephen im Supermarkt für einen Moment unachtsam ist, verschwindet Kate für immer.

Den Verlust ertränkt Stephen im Alkohol. Über den Schmerz entfernen sich Stephen und Julie langsam voneinander. Wie geht man mit dem Verlust des eigenen Kindes um? Über seinen besten Freund Charles Darke (Stephen Campbell Moore) macht Stephen eine Bekanntschaft, die sein Leben verändern wird. Was, wenn Zeit nicht linear verläuft? Gibt es vielleicht doch eine Möglichkeit für Stephen, wieder mit seiner Familie vereint zu sein?

„Ein Kind zur Zeit - The Child in Time“ — Hintergründe

Für das Kino ist der britische Autor Ian McEwan in den letzten Jahrzehnten eine sichere Bank gewesen. Zu den Verfilmungen von McEwan-Roman zählen unter anderem „Abbitte“ oder „Am Strand“. In dem preisgekrönten Roman „The Child in Time“ von 1987 hat sich McEwan nicht nur mit persönlichem Schmerz und Verlust auseinandergesetzt, sondern auch eine Art Zeitreisegeschichte geschrieben.

Adaptiert wurde das Drehbuch von Stephen Butchard („Schutzengel“), die Regie hat Julian Farino („Die Tochter meines besten Freundes“) übernommen. Als Produzent stand dabei Hauptdarsteller Benedict Cumberbatch („Avengers 3: Infinity War“) hinter dem Projekt. Cumberbatch hatte im Jahr 2013 die Produktionsfirma SunnyMarch mitbegründet. In Großbritannien wurde „Ein Kind zur Zeit - The Child in Time“ als Fernsehfilm für die BBC One produziert.

Darsteller und Crew

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Kritiken und Bewertungen

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